Wegen meiner Reise gibt es diese Woche weniger Artikel
Ich bin nun schon eine Woche auf Reise und die Reise wird noch eine weitere Woche dauern. Letzte Woche war ich in Moskau, wo ich bei der Gründungskonferenz einer internationalen NGO war. Die NGO will eine Alternative zu westlichen Wahlbeobachter-Organisationen werden, weil westlich dominierte Organisationen wie die OSZE zu politischen Instrumenten des Westens verkommen sind, die sich mehr in Wahlen einmischen als sie zu beobachten. Bei der Konferenz waren mehr hundert Teilnehmer aus aller Welt, vor allem Lateinamerika und Afrika waren stark und teilweise mit hochrangigen Teilnehmern vertreten.
Am Wochenende bin ich dann nach Wolgograd, das ehemalige Stalingrad, geflogen, weil ich hier in der Region diese Woche einige Termine habe. Auf Telegram habe ich bereits einige Eindrücke geteilt, da wird in den nächsten Tagen vielleicht noch einiges hinzu kommen. Da ich hier auch viel mit dem Auto unterwegs bin, wird mir die Zeit fehlen, so viel zu schreiben, wie ich eigentlich möchte.
Aber ohne Networking und Kontaktpflege könnte ich meine Arbeit nicht machen, weshalb es auf dem Anti-Spiegel diese Woche leider etwas ruhiger als üblich zugehen wird.
Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.
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