Iran greift Israel mit Raketen an
Am Sonntagabend meldete die israelische Armee Raketenstarts aus dem Iran. In zahlreichen Gebieten Nordisraels, darunter auch in der Region Haifa, Lwurde uftalarm ausgelöst. Später meldete die israelische Armee, bisher alle aus dem Iran auf Israel abgefeuerten Raketen erfolgreich abgefangen zu haben, es gäbe jedoch weitere Raketenstarts aus dem Iran und die Bedrohung bestehe weiter.
Ali Abdollahi, Stabschef des Zentralstabs der iranischen Streitkräfte erklärte in iranischen Staatsmedien, Israel müsse die Angriffe auf den Südlibanon einstellen, andernfalls würden stärkere und verheerendere Angriffe drohen, die auch seine Unterstützer in der Region treffen würden.
Mohsen Rezaei, Militärberater des iranischen Obersten Führers erklärte, der iranische Angriff auf Israel am Sonntagabend diene lediglich als Warnung an den jüdischen Staat, seine Angriffe auf Beirut einzustellen. Der Iran habe wiederholt erklärt, dass er „Verletzungen des Waffenstillstands und Aggressionen gegen den Libanon nicht dulden“ werde. Dies sei die „Antwort an die Aggressoren“, sie sei eine „Warnung, ihre Gräueltaten zu beenden“, schrieb er auf X. Er betonte, dass jede weitere Eskalation nur zu einer „verheerenderen Reaktion und schwerwiegenderen Konsequenzen“ führen werde.
Israel beabsichtigt, auf den iranischen Raketenangriff zu reagieren, berichtete der staatliche Sender Kan unter Berufung auf israelische Regierungsvertreter.
Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.
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