Bill Gates muss im US-Repräsentantenhaus über seine Beziehung zu Epstein aussagen

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Der vermeintliche Philanthrop Bill Gates muss vor dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses im Rahmen der laufenden Ermittlungen gegen den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aussagen. Wie CBS News informiert, wurden neben Gates weitere sechs Personen aufgefordert, vor dem Ausschuss als Zeugen zu erscheinen.

Dazu gehören Lesley Groff, eine langjährige ehemalige Assistentin Epsteins, Sarah Kellen, ebenfalls eine ehemalige Mitarbeiterin Epsteins, und Kathryn Ruemmler, ehemalige Rechtsberaterin des Weißen Hauses unter Ex-Präsident Barack Obama. Auch Leon Black, Mitbegründer von Apollo Global Management, und der Tech-Milliardär Ted Waitt, ein ehemaliger Freund von Epsteins Vertrauter Ghislaine Maxwell, der 2010 als Gast an Chelsea Clintons Hochzeit teilnahm, sowie Doug Band, ein langjähriger persönlicher Berater von Ex-Präsident Bill Clinton, sollen aussagen.

Clinton selbst musste bereits letzte Woche zusammen mit seiner Frau, der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton, getrennt voneinander vor dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses zu ihren Epstein-Verbindungen Stellung beziehen. Zuvor hatten die Clintons eine Aussage monatelang verweigert.

Der republikanisch geführte Ausschuss unter Vorsitz von James Comer hatte daraufhin ein Verfahren wegen Missachtung des Kongresses angestoßen, woraufhin die Clintons schließlich einer persönlichen Befragung zugestimmt hatten. Die Demokraten werfen Comer vor, ein politisch motiviertes Verfahren zu betreiben.

Hillary Clinton wies bei ihrer Aussage jegliche Kenntnis von kriminellen Aktivitäten des Sexualstraftäters zurück. Sie sei weder mit Epstein geflogen noch habe sie seine Privatinsel oder andere Anwesen besucht. Sie erinnere sich generell an keine konkreten Begegnungen mit Epstein und könne keine zusätzlichen Informationen zu den Ermittlungen beitragen.

Gleichzeitig hob Hillary Clinton in ihrem Statement ausführlich ihr langjähriges Engagement gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung hervor. Als Senatorin und später als Außenministerin sei die Unterstützung internationaler Programme zur Bekämpfung von Sexhandel und die Stärkung von Opferschutzinitiativen zentrales Anliegen ihrer Arbeit gewesen, nicht nur ein «politisches Schlagwort».

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton machte bei seiner Aussage einen höchst verwirrten Eindruck. Auf X wurde sein Auftritt deshalb wie folgt kommentiert:

«Bill Clinton sabberte förmlich vor Begeisterung, als er sich die alten Fotos in den Epstein-Akten ansah (…) Seine Anwältin nahm sie ihm weg und er riss sie ihr sofort wieder aus den Händen, um weiterzuschauen. Der Typ macht ja nicht mal ein Geheimnis daraus.»

Überzeugen Sie sich selbst:

Wie CBS News informiert, ist der Vorsitzende des Aufsichtsausschusses, James Comer, überzeugt, dass Gates und die anderen Zeugen «Informationen besitzen, die die Ermittlungen unterstützen werden». Wie Comer mitteilte, überprüft der Ausschuss das «mutmaßliche Missmanagement der Ermittlungen der Bundesregierung» gegen Epstein und Maxwell, die Art und Weise, wie Epstein und Maxwell «sich Vorteile verschafften und Einfluss ausübten, um ihre illegalen Aktivitäten zu schützen», sowie «mögliche Verstöße gegen die Ethikregeln für gewählte Amtsträger».

Nachdem Gates seine Verbindungen zu Epstein lange geleugnet hatte, musste der «Gutmensch» übrigens schon letzte Woche vor den Mitarbeitern seiner Stiftung einräumen, dass seine Verbindungen zu Epstein doch enger waren, als er bisher zugegeben hat. In diesem Rahmen teilte er mit, mit Epstein in dessen Privatjet geflogen zu sein und mit ihm Zeit in Deutschland, Frankreich, New York und Washington verbracht zu haben.

Auch entschuldigte er sich bei seinen Mitarbeitern dafür, zwei außereheliche Affären gehabt zu haben: eine mit einer russischen Bridgespielerin und eine mit einer russischen Atomphysikerin (wir berichteten).

Den sieben Zeugen wurden Termine für ihre Anhörung zwischen dem 16. April und dem 9. Juni zugewiesen. Ein Sprecher von Gates soll bereits mitgeteilt haben, dass dieser vor dem Ausschuss aussagen wolle.

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