In meinem Gespräch mit Roger Bittel kam gegen Ende indirekt ein Tagebucheintrag von Anthony Fauci vom 26. Januar 2020 zur Sprache.
Am 26. Januar schreibt Anthony Fauci in seinem Tagebuch:
Deepl Übersetzung:
ES GEHT LOS!!! Die Lage ändert sich rasant. Dr. Ma Xiaowei, der chinesische Gesundheitsminister, gab in einer Pressekonferenz bekannt, dass die Inkubationszeit von nCoV 1 bis 14 Tage beträgt und dass das Virus bereits von asymptomatischen Personen übertragen wird! Dies hat enorme Auswirkungen darauf, wie wir mit Menschen aus Wuhan umgehen (wie beispielsweise unseren Diplomaten, die sich derzeit auf dem Rückweg aus Wuhan befinden, nachdem ihnen die Evakuierung angeordnet wurde). Sollten wir sie unter Quarantäne stellen? Ich bin sehr skeptisch gegenüber der chinesischen Interpretation ihrer Daten. Ich habe mit Mike Ryan (WHO) aus Genf gesprochen, und er und Tedros werden bald nach Wuhan reisen. Mike ist sehr skeptisch, dass eine Übertragung durch asymptomatische Träger stattfindet oder im schlimmsten Fall ein wesentlicher Faktor für die Ausbreitung ist. Mike Osterholm sieht das ebenfalls so. Ich habe heute Vormittag mit Nancy Messonnier und Bob Redfield gesprochen, um unsere Maßnahmen abzustimmen. Bob und ich sind der Meinung (und das habe ich auch Elizabeth Cohen gesagt), dass wir unsere CDC-Epidemiologen nach China entsenden dürfen sollten, um dort mit den chinesischen Kollegen zusammenzuarbeiten, damit wir die Daten aus erster Hand einsehen können – denn wir werden wichtige Maßnahmen und Strategien davon abhängig machen, ob dies zutrifft. Dies würde erfordern, dass wir selbst asymptomatische Personen, die aus Wuhan einreisen, für einen bestimmten Zeitraum unter Quarantäne stellen.
Anhand von epidemiologischen und genomischen Daten scheint es nun so, als habe die erste Infektion Anfang Dezember stattgefunden und stand in keinem Zusammenhang mit dem Markt. Die Infektionen breiteten sich bereits Wochen, bevor die Chinesen meldeten, dass sie es mit einer neuen Infektion zu tun hätten, unter den Menschen aus – und das gab dem Virus Zeit, sich in einer generationenübergreifenden (anhaltenden) Ausbreitung zu etablieren. Man darf nicht vergessen, dass die Chinesen anfangs behaupteten, es gebe keine Übertragung von Mensch zu Mensch und alle ursprünglichen 27 Fälle stammten vom Markt. Jetzt wissen wir, dass der Markt nicht die Quelle war, sondern der Verstärker. Dennoch ist das Virus irgendwo von Tieren auf Menschen übergesprungen.
In China herrscht derzeit völliges Chaos, und Präsident Xi Jinping hat den Notstand ausgerufen. Die Chinesen errichten innerhalb weniger Tage Krankenhäuser mit 1.000 bis 1.300 Betten und fliegen Hunderte von medizinischem Personal aus dem Militär ein. Sie haben den Reiseverkehr im Großteil des Landes eingestellt und viele Veranstaltungen zum chinesischen Neujahrsfest abgesagt. Die Schulen bleiben mindestens bis Mitte Februar geschlossen. Vorräte wie Schutzausrüstung gehen zur Neige.
Ich bin Anglist, ich habe Englisch studiert. Deepl ist super für Sachtexte, bei Prosa und den damit einhergehenden Feinheiten der Sprache wird es aber problematisch.
“GAME ON!!!” ist einer dieser Begriffe, an denen man sich, je nach Kontext zu Tode interpretieren kann. Zum einen sind alle Buchstaben groß geschrieben und dann sind da noch drei Ausrufezeichen. Man kann sich nun Schlachten liefern zu korrekten Übersetzung und der damit einhergehenden Bedeutungsverschiebung. Ein Problem, vor dem Muttersprachler nicht stehen.
Beginnen wir konservativ.
Die englische Redewendung „game on“ bedeutet laut Cambridge Wörterbuch so viel wie „Jetzt gilt’s!“, „Es geht los!“ oder „Die Herausforderung ist angenommen!“. Sie signalisiert im Kern den Beginn eines Wettkampfs, einer schwierigen Aufgabe oder einer Rivalität.
Hält man sich an das Cambridge Wörterbuch, liest sich der Tagebucheintrag soweit harmlos.
Fauci nutzt „Game on“ hier im Sinne des Beginns einer extrem stressigen Phase. China hat gerade gemeldet, dass das Virus eine Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen hat und sich asymptomatisch verbreiten kann. Für Fauci als damals obersten US-Immunologen bedeutet diese Nachricht das Ende des Abwartens. Es ist das Signal, dass die bisherigen Kontrollmechanismen nicht mehr ausreichen und ein massiver, koordinierter Kampf gegen die Ausbreitung des Virus in den USA beginnen muss.
Der Eintrag zeigt das tiefe Misstrauen amerikanischer und internationaler Experten gegenüber den frühen Daten aus China. Fauci notiert, dass das Virus wohl schon seit Anfang Dezember und unbemerkt über Generationen hinweg von Mensch zu Mensch übertragen wurde. Dies widerlegte die frühere Behauptung Chinas, der Huanan-Fischmarkt sei der einzige Ursprung gewesen. Fauci und Kollegen wie Mike Ryan (WHO) brennen darauf, eigene CDC-Epidemiologen nach China zu schicken, um die Rohdaten selbst zu prüfen. Es bricht ein Wettlauf gegen die Zeit an, um die wahre Biologie des Virus zu entschlüsseln.
Der Eintrag dokumentiert die ersten Risse zwischen den wissenschaftlichen Beratern und der politischen Führung im Weißen Haus. Fauci hält fest, dass das Weiße Haus Druck macht, die Grenzen für Reisende aus China komplett zu schließen. Er und der damalige CDC-Direktor Robert Redfield sprechen sich zu diesem Zeitpunkt noch dagegen aus. Das „Spiel“ bezieht sich hier auch auf die interne Dynamik in Washington. Fauci muss sich gegen Gerüchte wehren er habe angeblich für die Schließung gestimmt und bereitet sich auf ein wichtiges Treffen mit dem stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberater Matthew Pottinger vor.
Als Deutscher steht man aber vor dem Problem, dass man “GAME ON!!!” auch mit “Lasset die Spiele beginnen” übersetzen könnte, was die damit einhergehenden Konnotationen massiv verschiebt und war von einem sportlichen oder alltäglichen Ansporn hin zu einer brutalen, politischen und existentiellen Konnotation. Erschwerend kommt hinzu, dass ich das große Latinum habe und Latein mein Leistungskurs im Abitur war. “Lasset die Spiele beginnen” schwingt bei mir also automatisch mit, auch wenn es sich bei diesem Ausspruch um eine moderne Erfindung Hollywoods handelt und “Lasset die Spiele beginnen” als Zitat in historischen Texten nicht belegt ist. Es ist also durchaus möglich, dass diese Bedeutung auch bei Anthony Fauci mitschwang, da jeder irgendwann Monumentalfilme über das alte Rom gesehen hat oder Serien wie “ROM” oder “Those about to die”.
Wenn die Spiele begannen, bedeutete das für den römischen Kaiser den Erhalt seiner Macht durch Ruhigstellung der Masse. Das Volk wurde mit kostenlosem Getreide und spektakulärer Unterhaltung und Lotterien (bei denen man in er Kaiserzeit sogar Wohnblöcke, Ländereien, Schiffe, Nutztiere, Sklaven, Vieh, Schmuck, Kleidung und Kunstwerke, Gutscheine für Lebensmittel und Getreide gewinnen konnte) von der politischen Entmachtung, Armut und Korruption abgelenkt.
Im Kontext der Plandemie drängt sich mir irgendwie eine Parallele zwischen den römischen Lotterien im Kolosseum und der Verteilung der Corona-Hilfsgelder auf. In der Politikwissenschaft und der Ökonomie wird für eine solche freigiebige, flächendeckende Verteilung von Staatsgeld oft der Begriff „Hubschraubergeld“ (Helicopter Money) verwendet.
Die Lotterien, das Gratis-Getreide und die Spiele dienten primär dazu, Aufstände der armen Bevölkerungsmassen zu verhindern. Ein sattes, abgelenktes Volk rebelliert nicht gegen den Herrscher. Als das öffentliche Leben und die Wirtschaft in der Corona Zeit durch die Lockdowns schlagartig lahmgelegt wurden, drohten existenzielle Ängste, Massenarbeitslosigkeit und soziale Unruhen. Die milliardenschweren Hilfspakete (wie die Stimulus Checks in den USA oder die Soforthilfen und das Kurzarbeitergeld in Europa) wirkten wie ein gigantisches Beruhigungsmittel. Sie hielten das System stabil und die Bürger zu Hause bei Laune.
Im alten Rom wurden die Lose im Namen des Kaisers unters Volk geworfen. Der plebejische Zuschauer sollte den direkten Zusammenhang zwischen der Großzügigkeit des Herrschers und seinem eigenen plötzlichen Wohlstand (oder dem neuen Haus) spüren. Politische Führer nutzten die Hilfsgelder weltweit zur Selbstdarstellung.
Wer ein Haus gewann, hatte schlicht pures Glück, dass die Holzkugel in seine Richtung flog. Gleichzeitig gab es absurde Fehlallokationen oder sadistische „Nieten“.
Die Verteilung der Hilfsgelder in der Plandemie erfolgte unter enormem Zeitdruck und oft nach dem Gießkannenprinzip. Das führte zu einer modernen Form des Lotterie-Effekts: Einige Unternehmen und Soloselbstständige gingen aufgrund bürokratischer Hürden komplett leer aus (die Niete). Andere erhielten Summen, die ihren eigentlichen Schaden weit überstiegen (der Hauptgewinn).
Die astronomischen Kosten für die Spiele und Lotterien mussten über die Ausbeutung der Provinzen, Kriegszüge oder spätere Sondersteuern für die Wohlhabenden wieder hereingeholt werden. Manchmal führte die Verschwendungssucht der Kaiser zu Staatskrisen.
Das Geld für die Hilfspakete der Plandemie war kein angespartes Vermögen, sondern wurde über eine historische Neuverschuldung der Staaten generiert. Die Quittung für diese Freigiebigkeit folgte zeitversetzt: Die massive Ausweitung der Geldmenge trug (zusammen mit Energiekrise und Lieferkettenproblemen) zur globalen Inflation der Folgejahre bei. Am Ende zahlte die Bevölkerung die „Gratis-Geschenke“ über höhere Preise im Alltag zurück.
Ob Holzkugeln im Kolosseum oder digitale Überweisungen der Zentralbanken: Das Prinzip, die Bevölkerung in Krisenzeiten mit spektakulären materiellen Zuwendungen zu bedenken, ist über 2.000 Jahre alt. Es transformiert den Staat in der Wahrnehmung der Bürger von einer regulierenden Instanz hin zu einem unerschöpflichen Wohlfahrts-Automaten – ganz im Sinne des antiken Panem et circenses.
„Lasset die Spiele beginnen“ bedeutete also auch: „Lasset die Ablenkung beginnen!“ Diese Ablenkung übernahmen in der Plandemie auch die Massenmedien mit ihren Brennpunkten, Sondersendungen und Apellen sich an die Regeln zu halten.
Die Ludi in der römischen Arena wurden fast immer von wohlhabenden Politikern oder dem Kaiser selbst finanziert, um deren Beliebtheit und Großzügigkeit zur Schau zu stellen. Während die Ludi unter den römischen Kaisern zu reinen Instrumenten der absolutistischen Herrschaft und Ruhigstellung wurden (Panem et circenses), waren sie in der Republik ein hochkompetitives politisches Sprungbrett für ambitionierte Politiker und fest im republikanischen Ämtersystem (Cursus honorum) verankert. Je spektakulärer ein Ädil (ein Ädil (aedilis) in der römischen Republik war ein Amtsträger im Staat) seine Spiele gestaltete, desto beliebter wurde er beim wahlberechtigten Volk. Die Spiele waren folglich eine private, finanzielle Investition in die politische Zukunft. Berühmt ist hierbei Julius Caesar, der sich als Ädil im Jahr 65 v. Chr. für seine Spiele massiv verschuldete, dadurch aber die Gunst der Massen gewann, die ihn letztlich ganz nach oben trug. Wenn der Kaiser, Konsul oder Aedil das Signal zum Beginn gab, demonstrierte er seine absolute Kontrolle über Leben, Tod und das Vergnügen der Massen.
Wenn man Faucis „GAME ON!!!“ mit dieser römischen Konnotation liest, bekommt sein Eintrag eine fast schon düstere, monumentale Note: Es ist nicht mehr nur der Startschuss für harte Arbeit, es ist das Signal, dass ein unbarmherziger Kampf auf Leben und Tod gegen das Virus begonnen hat, bei dem die politische Führung (wie im alten Rom) gleichzeitig versucht, die Bevölkerung zu steuern und die Kontrolle zu behalten.
Die Interpretation von Anthony Faucis „GAME ON!!!“ als „republikanischer Ädil“ deutet darauf hin, dass er die COVID-19-Krise als Machtinstrument nutzte, um durch mediale Inszenierung sein politisches Kapital zu maximieren. Dieser strategische Ansatz vergleicht die Pandemie-Bekämpfung mit römischen Spielen, um langfristigen Einfluss in Washington und den Aufstieg im bürokratischen „Cursus Honorum“ zu sichern, wobei Rivalen durch die Übernahme der Deutungshoheit ausmanövriert wurden.
Ein römischer Ädil finanzierte spektakuläre Spiele, um die Gunst der Massen zu gewinnen und seinen Namen unvergesslich zu machen. Anthony Fauci schreibt in seinem Tagebuch: “Die Situation hinsichtlich meines nationalen und internationalen Ruhmes ist explosiv und wirklich unvorstellbar. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass ich heute die berühmteste und meistdiskutierte Person des Landes und eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Welt bin.” Fauci notierte in seinem Tagebuch, besessen von seiner Berühmtheit, seine Treffen mit Hollywood-Größen wie Julia Roberts, Regisseuren und Musikern sowie Vergleiche mit Supermodels. Fauci genoss es, dass man Merchandising-Artikeln wie T-Shirts, Tassen und Socken mit seinem Konterfei herstellte. Ich erinnere mich an ein Interview, wo er stolz religiöse Votivkerzen mit seinem Abbild zeigte.
Wie ein Ädil, der Allianzen schmiedete, um den Senat zu lenken, nutzte Fauci seinen Expertenstatus, um weitreichende exekutive Entscheidungen herbeizuführen, ohne selbst je gewählt worden zu sein. Die Tagebücher belegen laut einem Bericht der New York Times, dass Fauci im März 2020 den New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio persönlich davon überzeugte, die Schulen zu schließen, und ähnliche Empfehlungen an das Umfeld des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom gab.
Der Begriff „Cursus Honorum“ beschreibt den Aufstieg im römischen System. Fauci war fast vier Jahrzehnte lang Direktor des NIAID. Kritiker argumentieren, er habe die Pandemie genutzt, um diese bürokratische Macht gegen Angriffe (auch durch Donald Trump) zu verteidigen. Fauci benutzte die Medien als Schutzschild gegen Trump und für Machtspielchen gegen Trump, sodass die politische Führung ihn aufgrund seiner enormen Popularität beim linksliberalen Publikum nicht entlassen konnte. „
Jeffrey Tucker vom Brownstone Institut hat sich über “GAME ON!!!” auch interessante Gedanken gemacht.
Was war das für ein Spiel? Er sollte zum führenden Sprecher für mehrere in der Geschichte beispiellose Experimente werden, die alle darauf abzielten, seine eigene Schuld und die anderer am Ausbruch des neuen Virus zu vertuschen, das sie im Rahmen der „Gain-of-Function“-Forschung hergestellt hatten.
Erstens musste er die bösen Gerüchte aus der Welt schaffen, dass es sich um ein im Labor hergestelltes Virus handele. Das gelang ihm mühelos, indem er einige gefügige Wissenschaftler dazu brachte, eine Schwindelei-Veröffentlichung zu verfassen, die an alle wissenschaftlichen Fachzeitschriften verteilt werden sollte. Das war bereits innerhalb einer Woche in die Wege geleitet.
Zweitens würde er eine Reise nach Wuhan organisieren, um gegebenenfalls Aufräumarbeiten durchzuführen, und dabei seinen Gesandten Clifford Lane zusammen mit Beamten aus aller Welt unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation entsenden. Die WHO würde einen Bericht erstellen, in dem Chinas Reaktion auf das Virus als der richtige Weg gelobt würde.
Drittens würde er versuchen, genau wie China massiven Zwang auszuüben, um die Immunität der Bevölkerung gegen das neue Virus zu verlangsamen und so die Seroprävalenz so niedrig wie möglich zu halten. Andernfalls würde der Impfstoff zu spät eintreffen, um noch wirklich etwas zu bewirken. Er schlug vor, ein Team nach China zu entsenden, um von den Chinesen zu lernen. Bei seinem ersten Treffen mit Trump drängte er darauf, dass Trump Xi Jinping um Erlaubnis bitte.
Viertens würde er versuchen, der Bevölkerung den Impfstoff in Rekordzeit zur Verfügung zu stellen – etwas, das zuvor noch nie geschehen war, da dies normalerweise als äußerst riskant angesehen würde. Außerdem war es noch nie der Fall, dass ein Impfstoff den Mutationen eines Atemwegsvirus einen Schritt voraus sein könnte.
Fünftens würde er die allererste Einführung eines Impfstoffs vorantreiben, der sich ausschließlich auf das Spike-Protein konzentriert und im Wesentlichen eine Rückentwicklung des Virus darstellt, wobei modifizierte mRNA-Technologie zum Einsatz kommt, die über Lipid-Nanopartikel verabreicht wird. Die Technologie war unter normalen Umständen noch nie von der FDA zugelassen worden, doch eine Notfallzulassung könnte dies ermöglichen. Dies war die einzige Methode, mit der der Impfstoff das Rennen gegen die Zeit gewinnen konnte.
Das war das Spiel, auf das er sich bezog. Er versuchte, Mutationen zu verlangsamen, indem er die Infektionsrate durch Social Engineering senkte, damit der Impfstoff tatsächlich wirken würde, bevor die Varianten auftauchten. Es war eine auf perverse Weise geniale Strategie, solange es einem nichts ausmacht, die Rechte der Bürger im ganzen Land zu verletzen und Nachahmer auf der ganzen Welt zu provozieren.
Kurz gesagt: Er müsste sich selbst zum Herrscher über das mikrobielle Reich ernennen und alle dazu bringen, seinem Plan zu folgen.
Aus seiner Sicht war dies die am wenigsten schlechte Option, aber man darf das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Der Sinn dieses wilden Tanzes bestand nicht darin, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Es ging darum, ein Alibi zu schaffen, damit er nicht persönlich dafür verantwortlich gemacht würde, die Entwicklung des Virus überhaupt erst finanziert zu haben.
Das Ziel war es, seine Schurkerei in Heldentum zu verwandeln, die Brutalität der Lockdowns zu nutzen, um seine eigene Seligsprechung zu inspirieren, die eines Heilers würdig ist, und mit einem einzigen magischen Schuss den Wandel vom Sadisten zum Heiligen zu vollziehen.
Unter Einbeziehung der Artikel-Interpretation von Jeffrey A. Tucker des Brownstone Institute verleiht dem römischen Kontext von „Lasset die Spiele beginnen“ eine noch tiefere, hochgradig zynische und manipulative Dimension.
Während die klassisch-historische Sichtweise auf die brutale Realität der Arena abzielte, argumentiert die staats- und pandemiekritische Perspektive des Artikels, dass Faucis „GAME ON!!!“ den Auftakt für eine gezielte Inszenierung und Machtkonzentration markierte.
Betrachtet man diese Interpretation durch die Brille des alten Roms, ergeben sich exakte, düstere Parallelen:
Der Artikel legt nahe, dass Fauci und seine Verbündeten das Virus nicht bloß bekämpften, sondern die Situation nutzten, um einen „kühnen Plan“ umzusetzen. Es sei darum gegangen, die natürliche Immunität der Bevölkerung monatelang (u. a. durch Lockdowns) künstlich hinauszuzögern, bis ein pharmazeutisches Produkt (die Impfung) pünktlich zur US-Wahl bereitstand, um diesem den gesamten Erfolg zuzuschreiben.
Tuckers Artikel betont, dass Fauci hierbei eng mit dem Militärgeheimdienst und Pharmaunternehmen kooperierte. „Game on“ war demnach das Signal an ein mächtiges Netzwerk, die Hebel der Macht in Bewegung zu setzen.
Durch das Hinauszögern und Kontrollieren des Pandemie-Verlaufs wurde die Gesellschaft in einem Zustand der Lähmung und Abhängigkeit vom Staat gehalten.
Kombiniert man die Analyse des Brownstone Institute mit der römischen Metapher, wird aus dem Ausruf „GAME ON!!!“ der zynische Satz eines Imperators, der den Blick auf das Schlachtfeld wirft. Er signalisiert nicht den Beginn eines fairen sportlichen Wettkampfs, sondern den Startschuss für eine monumentale Inszenierung, bei der die Bevölkerung nicht mehr Akteur, sondern kontrolliertes Publikum in einem globalen Amphitheater ist.
In der geschriebenen Sprache, erst recht in einem persönlichen, informellen Tagebuch, stehen drei Ausrufezeichen für maximale emotionale Intensität, Dringlichkeit, Aufregung oder gar Euphorie.
Wenn man Faucis Handeln durch die Brille eines römischen Ädils betrachtet, der die Krise als sein politisches Meisterstück und seine persönliche Arena begreift, gewinnen die drei Ausrufezeichen eine tiefgehende psychologische und strategische Bedeutung:
Ein römischer Ädil investierte Jahre und immense Summen, um auf den Moment zu warten, in dem sich die Tore des Circus Maximus öffneten. Für einen Karriere-Bürokraten wie Fauci, der jahrzehntelang das NIAID leitete, aber selten im absoluten Scheinwerferlicht der Weltpolitik stand, markierten die Nachrichten über die asymptomatische Übertragung an diesem Sonntag den unumkehrbaren Point of No Return. Die drei !!! symbolisieren hier keinen Moment der Lähmung oder Angst vor der Katastrophe, sondern eine elektisierende Entschlossenheit. Es ist der Moment, in dem der Vorhang für die „größte Show der Welt“ hochgeht, auf die seine gesamte Karriere unbewusst zugelaufen ist.
Wissenschaftler kommunizieren in der Regel in Nuancen, Wahrscheinlichkeiten und nüchternen Analysen. Die drei Ausrufezeichen entlarven, dass Fauci in diesem Moment eben nicht als distanzierter, besorgter Mediziner dachte, der eine globale Tragödie betrauert. Sie zeigen das Mindset eines hochkompetitiven Machtpolitikers (oder eben eines Ädils), der die monumentale Tragweite der Krise sofort erfasst und sie als ultimative Chance begreift, seine Vision durchzusetzen und Geschichte zu schreiben.
Wie man in späteren Einträgen lesen kann, protokolliert Fauci bereits im Mai 2020 seine „unvorstellbare Berühmtheit“.
Das „GAME ON!!!“ im Januar war das intuitive Wissen, dass ab morgen die Kameras auf ihn gerichtet sein würden. Jedes Telefonat mit der WHO, jedes CNN-Interview, das er an diesem Tag bereits führte, war die erste Reihe von Sitzplätzen, die er für sein Publikum vorbereitete. Die drei Ausrufezeichen stehen für das Adrenalin eines Regisseurs kurz vor der Premiere eines Stücks, von dem er weiß, dass es ihn unsterblich machen wird.
Nimmt man das „GAME ON!!!“, die drei Ausrufezeichen, das spätere Schwärmen über die eigene Berühmtheit und die Parallele zum römischen Ädil zusammen, ergibt sich für Kritiker ein erschreckend konsistentes Bild:
Die Pandemie war für die bürokratische Elite Washingtons kein reiner medizinischer Notfall, der mit Demut bekämpft wurde. Es war ein hochpolitisches, strategisches Spiel um Macht, Deutungshoheit und Ruhm. Wenn ein römischer Ädil die Arena betrat, rief er den Massen zu: „Lasset die Spiele beginnen!“ Fauci schrieb stattdessen in sein Tagebuch: „GAME ON!!!“ – wohl wissend, dass er derjenige sein würde, der die Regeln dieses neuen, globalen Spiels bestimmt.
Fazit:
Als Ädil der Ludi coronarii betrachtete Fauci die Covid-19-Pandemie nicht als rein medizinisches Unglück, sondern als seine politische Arena. Sein Tagebucheintrag „GAME ON!!!“ ist der Moment, in dem er symbolisch das Starttuch (mappa) fallen lässt. Er nutzt die Krise, um ein weltweites „Theater“ zu dirigieren, bei dem tägliche Pressekonferenzen und Medienauftritte die Spiele im Sand des Kolosseums ersetzen.
Ein römischer Ädil sicherte sich die Gunst des Volkes durch spektakuläre Geschenke und Lotterielose, bei denen man sogar Häuser gewinnen konnte. Unter der Regie des Ädils Fauci werden die Corona-Hilfsgelder (Stimulus-Schecks, Soforthilfen) wie diese kaiserlichen Lose freigiebig unter das Volk geworfen. Sie dienen dem doppelten Zweck von Panem et circenses: Sie beruhigen die existenziellen Ängste der eingesperrten Massen, erzeugen eine massive Abhängigkeit vom Staat und lassen die Führung als gütige Retter dastehen.
n der römischen Republik investierten Ädile ihr gesamtes Geschick in die Spiele, um die eigene Karriere voranzutreiben. Fauci nutzt die Ludi coronarii, um seinen eigenen bürokratischen Aufstieg und seine Unantastbarkeit in Washington zu zementieren.
Während die klassischen Spiele der Republik primär der Unterhaltung dienten, nutzt der Ädil der Ludi coronarii die Arena zur gesellschaftlichen Disziplinierung. Durch Lockdowns und Schulschließungen wurde das Volk in Atem gehalten. Das „Spiel“ dient dazu, den Gehorsam der Massen einzufordern, während im Hintergrund das Netzwerk aus Bürokratie, Militärgeheimdiensten und Pharma-Akteuren die Fäden zieht.
Der Begriff “Aedil der Ludi coronarii” charakterisiert Dr. Anthony Fauci in dieser zynisch-historischen Lesart als den ultimativen Regisseur einer globalen Inszenierung. Er bekämpfte die Pandemie nicht mit der Demut eines Wissenschaftlers, sondern steuerte sie mit dem Kalkül eines römischen Politikers, der die Angst, den Ruhm und das Geld der Arena nutzt, um sich selbst in den Geschichtsbüchern unsterblich zu machen.
(Dieser Artikel basiert teilweise auf einem Gespräch mit der Google KI Gemini. Die Bilder hat Grok erstellt. Prompt: Erzeuge mir eine Auswahl von Bildern zum Prompt “GAME ON!!! – Fauci als Aedil der Ludi coronarii”).
Unterstützungsmöglichkeiten:
Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav
Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:
Konto für Unterstützung für das Projekt Scan 2000
Dr. Merse DE34 4305 0001 0302 7851 75 Sparkasse Bochum
Horst Reissner: IBAN DE51 4401 0046 0406 4514 67
Dr. S. Stebel: https://ko-fi.com/einmalmitprofisarbeiten
Paypal: [email protected]
Archive, F. D. (2020, January 26). Anthony Fauci’s diary — January 26, 2020. Anthony Fauci’s Diary. https://www.faucisdiary.com/diary/2020-01-26
game on! (2026). https://dictionary.cambridge.org/de/worterbuch/englisch/game-on
Archive, F. D. (2020, May 21). Anthony Fauci’s diary — May 21, 2020. Anthony Fauci’s Diary. https://www.faucisdiary.com/diary/2020-05-21
Stolberg, S. G. (2026, July 29). Fauci, in private diary, reflected on Covid’s origins and his own fame. The New York Times. https://www.nytimes.com/2026/07/27/us/politics/fauci-in-private-diary-reflected-on-covids-origins-and-his-own-fame.html
Yilek, C. (2026, July 29). Fauci diaries, released by Sen. Rand Paul, touch on COVID origins and tense relationship with Trump. CBS News. https://www.cbsnews.com/news/anthony-fauci-rand-paul-diary-release/
Tucker, J. A., & Tucker, J. A. (2026, August 22). What did Fauci mean by “Game on”? Brownstone Institute. https://brownstone.org/articles/what-did-fauci-mean-by-game-on/
Grok / x. (n.d.). X (Formerly Twitter). https://x.com/i/grok?conversation=2091888571321843795





