Testen, testen, testen – aber gezielt

📰 drbine.substack.com

Jens Spahns Papier vom 17.04.2020

drbine.substack.com📅 09.06.2026

Offiziell ist das Dokument “Testen, testen, testen“ – aber gezielt” nicht offiziell offen im Netz verfügbar. Daher habe ich mal beim BMG nachgefragt, das sich tot stellt.

Ich hatte zwar in den RKI-Files Zusatzmaterialien auf meiner Festplatte gesucht, das Dokument jedoch nicht gefunden. hat das Dokument jedoch gefunden und mir den Link gegeben, danke!

https://www.rkileak.com/view?f=Zusatzmaterial/2020/2020-04-30_Lage-AG/WG++Anpassung+der+Testkriterien+zur+Verdachtsabkla%CC%88rung+bei+COVID-19/Testen5209.pdf

Nun wird es spannend, wie sich das Ministerium weiterhin verhalten wird, ob ich sie regelmäßig anmahnen muss bis sie mir eine Absage erteilen und ich ihnen dann den Link schicke und sie darauf hinweise, dass sie den Transparenztest nicht bestanden haben.

Schauen wir uns Jens Dokument näher an. Dieses Dokument und seine Entstehung haben ich hier bereits teilweise besprochen.

Dieses Papier zum Testen hat Herr Spahn mit seiner “Expertise in Epidemiologie” ohne das Hinzuziehen der Experten(TM) des RKI geschrieben, aber womöglich unter Einfluss des Lobby-Vereins „Akkreditierte Labore in der Medizin“ (ALM).

Mein Anspruch war, alle Fragen zu meinem Fachbereich auch selbst und aus eigenem Wissen beantworten zu können. (Wir werden uns viel verzeihen müssen, S. 175)

Herr Rottmann-Großner wies basierend auf der ausgewiesenen fachlichen Expertise des Bankkaufmanns Jens Spahn das RKI daraufhin mit den PCR- und Schnelltests zu beginnen.

Im RKI war man nicht sonderlich begeistert von Jens Spahns Schriftstück.

RKI-Files: 6.7.2020: “Es wird angeregt, hinsichtlich des Themas Testen, Testen, Testen proaktiv eine kritische Stellungnahme zu Freitestung und Massentestungen vorzubereiten. Insbesondere die in der Muster-VO Quarantäne vorgesehenen „Freitestung“ ist hinsichtlich des derzeitigen Kontaktpersonenmanagements kritisch zu beurteilen; zudem ist unklar, inwiefern die Herkunft eines Tests (qualitätsgesicherte Diagnostik?) verifiziert werden kann. Auch die BL haben sich gegen „Testen, Testen, Testen“ ausgesprochen.”

RKI-Files: 20.04.2020:Freitag wurde das Papier von Jens Spahn mit dem Titel „Testen, testen, testen“ finalisiert. Dies ist nur zum Teil mit der AG Diagnostik abgestimmt. Kritische Aspekte wie z.B. zur umfangreichen Testung von asymptotischen Personen hat das BMG eingebracht. Für Rückfragen steht Herr Mielke für die AGI TK morgen zur Verfügung.”

RKI-Files 22.04.2020: “BMG Papier „testen, testen, testen“/AG Diagnostik. Papier kommt von Jens Spahn, Arbeitsebene wurde vorab nicht stark eingebunden.

RKI-Files 29.04.2020:Hr. Spahn hat darauf hingewiesen, dass im Sinne seines Dokuments „Testen, testen, testen“ die Testung ausgeweitet werden soll, v.a. in Pflegeheimen und KH”

RKI-Files 07.05.2020: “„Testen, testen, testen“ ist im Grunde eine implizite Strategieergänzung, die von Politik vorgegeben wurde. Insgesamt heikel, da die Politik Vorgaben gemacht hat, mit denen in manchen Punkten nicht ganz übereingestimmt wird. Diese müssen aber soweit möglich in Strategie integriert werden.

Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin:

Dr. Anton Hofreiter (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

Wie anhand der RKI-Protokolle klar sein sollte, das Papier basiert auf Herr Spahns epidemiologischer “Expertise”. Er hat anscheinend aufgrund seiner überragenden epidemiologischen Kenntnisse auf eine Beratung von Experten(TM) des RKI verzichten können. Heißt: Es war eine politische Entscheidung bzw. eine von den Lobbyinteressen des Lobby-Vereins „Akkreditierte Labore in der Medizin“ (ALM) beeinflusste Entscheidung.

Beim RKI analysierte man Jens Papier. Es gibt drei Revisionen der Analyse. In den heruntergeladenen Zusatzmaterialien findet man diese in den Dokumenten im Zusatzmaterial 2020-04-22_Lage-AG

Da die letzte Version ma_mm auch die Vorversionen enthält, nutze ich diese.

Das RKI empfiehlt einen SARS-CoV-2-PCR-Test in folgenden drei Fällen:

  • Bei Symptomen: Akute Atemwegserkrankung mit Kontakt zu Infizierten, oder ohne Kontakt bei medizinischem/pflegerischem Personal sowie Risikogruppen. Zudem bei viraler Lungenentzündung.

  • Zur Gesundtestung: Vor Entlassung aus dem Krankenhaus oder vor der Rückkehr an den Arbeitsplatz für medizinisches und pflegerisches Personal sowie Pflegeheimbewohner, um die Isolation zu beenden.

  • Bei konkretem Anlass: Nach Kontakt mit Infizierten im Umfeld oder bei Ausbrüchen in Absprache mit dem Gesundheitsamt (z. B. in Pflegeheimen).

Schauen wir uns an, was Jens schreibt.

Wenn weitere Studien, an denen aktuell intensiv gearbeitet wird, zeigen, dass die im Blut nachgewiesenen Antikörper in ausreichender Menge vorliegen und gleichzeitig einen sicheren Hinweis auf eine vorliegende Immunität beim Getesteten geben, dann wäre es gut denkbar, dass Personen mit einem spezifisch für SARS-CoV-2 positiven Antikörper Befund auch gefahrfreier vor einer Infektion arbeiten könnten – auch und gerade in den für die Gesellschaft wichtigen, kritischen Infrastrukturen.

Jens gibt hier typisches Politikersprech von sich

“Dass die im Blut nachgewiesenen Antikörper in ausreichender Menge vorliegen”

Welche Antikörper? IgG oder IgM?

IgG ist für Ansteckungsverhinderung nutzlos, dazu braucht es IgA, das ist aber in den Schleimhäuten.

Wie viel ist genau ausreichend? Keine Einheit, keine Menge, keine Referenz, keine Ahnung, keine Expertise.

“gleichzeitig einen sicheren Hinweis auf eine vorliegende Immunität beim Getesteten geben”

Antikörper sind kein Maß für Immunität.

Meint er vielleicht T-Zell Immunität?

Insgesamt ergibt der Abschnitt weder sprachlich noch grammatikalisch und erst Recht nicht inhaltlich irgendeinen Sinn. Hat das keiner Korrektur gelesen?

Was heißt “gefahrfreier vor einer Infektion arbeiten könnten”?

Was meint er damit. Vor der Infektion gefeit, bevor sie sich infizieren sind sie nicht gefährdet? Was will der Autor mir damit sagen?!

Dieses wird auch helfen, die beobachteten „Zweitinfektionen“ besser einzuschätzen. Die Bedeutung der Antikörpertestung für die akute Covid-19 Erkrankung, auch im Hinblick auf die notwendige Meldung der Infektion an die Gesundheitsbehörden und die Frage nach dem Schutz durch Antikörper vor der Übertragung des Virus auf andere Personen, bedarf noch weiterer Untersuchungen.

Erneut, welche Antikörpertypen? Meint Jens damit Antikörperkorrelate?! Die gibt es bis heute übrigens nicht, nicht einmal bei klassischen Kinderimpfungen wie MMR. Was meint der Autor an dieser Stelle?!

Jens Plan:

Jens will eine aktualisierte Teststrategie, mit Erweiterung der PCR-Tests auf alle symptomatischen Personen, asymptomatische Kontaktpersonen sowie Bewohner und Personal in vulnerablen Einrichtungen, um Ausbrüche präventiv zu verhindern. Zudem sind regelmäßige Tests für medizinisches Personal und Massentests in Epidemie-Risikoregionen vorgesehen, ergänzt durch eine schnellere digitale Übermittlung der Labordaten an das RKI.

Der Vergleich zwischen Jens Plan und den RKI Empfehlungen, basierend auf den RKI-Files.

Was Jens dabei nicht bedenkt, sind die falsch positiven Tests bei Menschen ohne Symptome, die er damit erzeugt.

Ein Mathematiker hat das in seinem Vortrag “Die Coronazeit in Zahlen – Daten – Fakten” schön zusammengefasst.

Die kompletten Folien des Vortrags:

Um es mal ganz plakativ zu sagen. Wenn man also ein Dorf von 2500 Bewohner einfach nur so, anlasslos durchgetestet hätte, hätten die falsch positiven Tests in der Hochzeit der Plandemie gereicht, ein komplett gesunden Dorfes, selbst wenn keiner infiziert gewesen wäre, abzuriegeln.

Wir nehmen das Szenario an: Mein Dorf mit 2.500 Einwohnern, in dem niemand infiziert ist (echte Infizierte = 0). Alle werden an einem Tag anlasslos per PCR getestet.

Spezifität im Alltag: Die klinische Spezifität lag in der Praxis bei rund 99 %. Das bedeutet, dass 1 % der gesunden Proben fälschlicherweise als positiv gewertet werden.

Falsch-positive Befunde: Bei 2.500 durchgeführten Tests führen 1 % Fehlerrate zu exakt 25 falsch-positiven Ergebnissen (2500 × 0,01 = 25).

Allein durch die statistische Fehlerrate des Tests wäre in diesem komplett gesunden Dorf rein rechnerisch eine Inzidenz von 1.000 entstanden.

Zum Vergleich der politischen Grenzwerte (Bundesnotbremse 2021):

Ab 35 galten „Breit angelegte“ Schutzmaßnahmen (z. B. Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen, Begrenzung von Gruppengrößen).

Ab 50 galten „Umfassende“ Schutzmaßnahmen (z. B. weitreichende Schließungen und Kontaktverbote).

Ab einer Inzidenz von 100 griffen nächtliche Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen.

Ab einer Inzidenz von 165 mussten Schulen und Kitas schließen.

Eine Inzidenz von 1.000 galt in der Realität als absoluter Höchstwert, der weitreichende, sofortige Lockdowns und Isolationen der Betroffenen zur Folge hatte.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur erreichten Immunität nach Infektion werden umfassend ausgewertet. Das RKI plant zudem zeitnah drei serologische bzw. sero-epidemiologische Studien mit sehr hoher Aussagekraft zur Immunität der Bevölkerung in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Die Studienergebnisse der jeweiligen Studien ergänzen sich und das RKI erhofft sich repräsentative Ergebnisse zum Ausmaß und zur Verteilung der Immunität gegen SARS-CoV-2 in der deutschen Bevölkerung. Erste Ergebnisse werden bereits im Mai 2020 erwartet.

Ich weiß nicht genau, welche Studien Jens meint, es gab drei:
1. Die „SeBluCo“-Studie (Serologie von Blutspenden auf COVID-19)

Da war immunologisch bis zur Impfung nichts los.

“Im Jahr 2020 wies die Prävalenz von S1-Antikörpern auf eine infektionsbedingte SARS-CoV-2-Seroprävalenz ohne Impfungen hin. In den Jahren 2021 und 2022, nach Beginn der Impfungen, wurde die infektionsbedingte Seroprävalenz als Prävalenz von Proben mit sowohl S1- als auch N-Antikörpern definiert.”

2.Die „CORONA-MONITORING lokal“-Studie (CoMoLo)

Die „CORONA-MONITORING lokal“-Studie (CoMoLo) des Robert Koch-Instituts untersuchte zwischen Mai und November 2020 rund 8.000 Erwachsene in vier stark von frühen Ausbrüchen betroffenen Orten: Kupferzell, Bad Feilnbach, Straubing und Berlin-Mitte.

“Diese Studie bestätigte, dass selbst in Gebieten mit hoher COVID-19-Prävalenz nur ein kleiner Teil der Bevölkerung infiziert wurde. Daher sind die weiterhin geltenden Schutzmaßnahmen gerechtfertigt. Zudem ist dies die zweite deutsche Studie zu einem Ausbruch in der Bevölkerung, die zeigt, dass diese Maßnahmen äußerst wirksam sind und zumindest vorübergehend zu einer vollständigen Eindämmung führen.”

Man gebe sich diese Hirnakrobatik: Weil sich in “Hochrisikogebieten” kaum einer ansteckt, muss man die Menschen schützen. Weil man sich nicht ansteckt, muss man geschützt werden. Und weil man sich nicht ansteckt, sind auch die Maßnahmen der vollständigen Eindämmung wirksam.

Bei vielen Teilnehmenden, die Monate vor der Studie nachweislich (per PCR) infiziert waren, konnten zum Zeitpunkt der Blutentnahme keine Antikörper mehr nachgewiesen werden. In Berlin-Mitte betraf dies 46 % der ehemals Positiven. Das RKI betonte jedoch, dass dies nicht automatisch den Verlust der gesamten Immunität (z. B. durch T-Zellen) bedeutete. Auf die Idee, dass die Menschen nur PCR positiv aber gar nicht krank waren, kamen die “Wissenschaftler” des RKI nicht, denn das würde eine 46% falsch positiv Rate bedeuten. IgG ist aber normalerweise bei einer klassischen Grippe mindesten 6-12 Monate nachweisbar.

In Kupferzell lag die Antikörper-Quote bei rund 12 %, in Bad Feilnbach bei ca. 6 %, in Straubing bei gut 1 % und in Berlin-Mitte bei 2,9 %. Über 85 % bis 98 % der Menschen waren weiterhin komplett ohne Immunschutz abgesehen von den T-Zellen, die man nicht getestet hat, warum auch immer.

3.Die „Corona-Monitoring bundesweit“-Studie (RKI-SOEP-Studie)

Das RKI kooperierte hierfür mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und nutzte die Struktur des etablierten „Sozio-oekonomischen Panels“ (SOEP). Rund 15.000 bis 34.000 Teilnehmende schickten dafür zu Hause selbst entnommene Blutproben (Trockenblut) ein. Sie lieferte das verlässlichste, wissenschaftlich fundierte Bild über die tatsächliche Immunität und Verbreitung in der gesamtdeutschen Bevölkerung abseits der offiziellen Meldezahlen.

Bis November 2020 hatten sich nur rund 2 % der erwachsenen Bevölkerung mit SARS-CoV-2 infiziert. Es gab einen Dunkelziffer-Faktor von knapp 2. Das bedeutete: Auf jeden offiziell gemeldeten Infektionsfall kam ein weiterer Fall, der den Gesundheitsämtern unentdeckt blieb.

Zum Jahreswechsel 2021/2022 wiesen 92 % der Bevölkerung Antikörper (Anti-S-Antikörper) im Blut auf. Das RKI stellte klar, dass dieser hohe Anteil zum allergrößten Teil auf die Corona-Impfungen zurückzuführen war.

Obwohl im Februar 2022 nur rund 74 % der Menschen vollständig geimpft waren, wies die RKI-SOEP-Studie zu diesem Zeitpunkt bei 92 % der Bevölkerung Antikörper nach.

Wenn man die drei RKI Studien zusammenfasst: In Hochrisikogebieten steckte sich praktisch keiner ein. Die Antikörperprävalenz war bei 2% aber nach der “Impfung” haben 18% mehr Menschen als geimpft wurden plötzlich hohe IgG Werte. Das zeigt auch die SeBluCo Studie. Irgendwie fragt sich aber keiner, woher diese IgG plötzlich kommen, wenn sie nach einer Infektion doch angeblich schon kurz danach gar nicht mehr nachweisbar sind, anders als bei einer normalen Grippe.
DAS ist die staatliche deutsche Datenlage, die Jens Spahn für seine Politik benutzt bzw. mit seiner Politik verursacht hat.

Das BMG plant darüber hinaus eine regelmäßige Sentinel-Testung zufällig ausgewählter, repräsentativer Personengruppen, um im Verlauf ein besseres Bild zur Ausbreitung von Corona und COVID-19 in Deutschland zu bekommen.

Damit sind wahrscheinlich die RKI-SOEP-Studie und CoMoLo gemeint.

Der Bund sichert erhebliche zusätzliche Testkapazitäten für Deutschland durch den Zukauf und die anschließende Vermietung von Testgerät und – soweit als möglich in der aktuellen Weltmarktlage – durch die Sicherung von Einzelkits, Reagenzien und Verbrauchsmaterial durch dreiseitige Verträge unter Beteiligung des Bundes als Abnahmegarant.

Die Enthüllungen über die Milliardengeschäfte mit den PCR-Tests basieren auf einer gemeinsamen, monatelangen Investigativ-Recherche des Rechercheverbunds aus WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung (SZ) unter der Leitung der Reporter Markus Grill, Daniel Drepper und Sarah Wippermann. Sie wurde im Januar 2023 veröffentlicht.

Eine klassische, abendfüllende TV-Dokumentation im Fernsehen gab es zu diesem spezifischen Teilbereich der PCR-Laborlobby nicht. Die Rechercheure wählten stattdessen ein crossmediales Veröffentlichungsformat, um die komplexen Daten und geheimen Dokumente verständlich zu machen, was dazu führte, dass kaum einer das Ergebnis überhaupt mitbekommen hat, der sich dafür nicht explizit interessiert hat. Die Original Dokumente zur Recherche gibt es bei FragdenStaat.de.

Die gemeinsame Recherchen von tagesschau.de (NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung) im Januar 2023 deckten auf, dass die Vergütung für Corona-PCR-Tests durch die Bundesregierung über Monate hinweg viel zu hoch angesetzt war. Den Laboren wurden zeitweise Erstattungspreise von rund 30 Euro pro Test gezahlt, wodurch Milliarden Euro an Steuergeldern verschwendet wurden. Neben den Finanzen kritisierten Experten auch die Sinnhaftigkeit vieler Massentestungen. Teilweise wurden PCR-Analysen in Laboren bis zu 40 Runden weitergeführt, obwohl bei mehr als 30 Zyklen (Ct-Wert) wissenschaftlich belegt ist, dass der Patient sehr wahrscheinlich nicht mehr ansteckend ist.

Die Veterinärmedizin kann einen Beitrag für zusätzliche Testkapazitäten zur Testung auf SARS-CoV-2 leisten. Voraussetzung ist, dass dabei keine zusätzliche Konkurrenz um Reagenzien der humanmedizinischen Labore entsteht. Labore der Veterinärmedizin unterstützen bereits in einigen Bundesländern, Landkreisen und Kommunen. Hier kommen insbesondere Reihenuntersuchungen des Gesundheitsamtes von Pflegeeinrichtungen, Kontaktpersonen und Beschäftigen zur Aufhebung der Quarantäne in Betracht.

“Mehr als sechs Milliarden Euro haben Staat und Krankenkassen bisher für PCR-Tests in der Corona-Pandemie ausgegeben. Nach Recherchen von WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“ hätten sie wohl einen großen Teil der Summe sparen können. […] Die Recherche zeigt auch den Einfluss, den der Lobby-Verein „Akkreditierte Labore in der Medizin“ (ALM) im Ministerium von Lauterbach-Vorgänger Jens Spahn hatte. Mehrfach wurden den Recherchen zufolge Referentenentwürfe so geändert, wie der ALM es in seinen Eingaben vorgeschlagen hatte. So setzte sich die Laborlobby erfolgreich für die Beibehaltung höherer Preise ein und lobbyierte dagegen, dass sich Zahnärzte und Veterinärmediziner an den Tests beteiligen dürfen. Der ALM ließ eine Anfrage unbeantwortet.”

Der Testwahn war wohl eine Mischung aus politischer Profilierungssuch und Selbstüberschätzung des Herrn Spahn und den Einflüsterungen des Lobby-Vereins „Akkreditierte Labore in der Medizin“ (ALM).

Es wahr möglicherweise die Gier der Testlabore einmal richtig schön Kasse zu machen in Kombination mit der Beeinflussbarkeit eines Ministers ohne Fachkenntnisse aber der Selbstüberschätzung es ohne die Fachleute des RKI besser zu wissen, die den politischen Wahn zum sinnlosen Testen befeuert und den Menschen in Deutschland das Leben zur Hölle gemacht hat.


Unterstützungsmöglichkeiten:

Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav

Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:

1

Jens Spahns Dokument „Testen, testen, testen, aber geziehlt”. (n.d.). https://fragdenstaat.de/anfrage/jens-spahns-dokument-testen-testen-testen-aber-geziehlt/

2

Lobbyregistereintrag “ALM – Akkreditierte Labore in der Medizin e.V.” (n.d.). Lobbyregister Beim Deutschen Bundestag. https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R001160

3

(13) Stefan Homburg auf X: „Rottmann-Großner weist das RKI an, PCR- und Schnelltests nach Vorgaben von Bankkaufmann Jens Spahn auszurollen. Damit kommt die „Pandemie” in Rollen. Beendet wird sie Jahre später durch Einstellung der Massentests, nicht durch modRNA. Hintergrund: Der Brief stammt aus den https://t.co/ZIoAClvUVZ“ / X

5

Wdr. (2023, January 20). Interne Dokumente zeigen mögliche Milliardenverschwendung bei PCR-Tests. https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2023/01/20230107_pcr_tests.html

6

Offergeld R, Preußel K, Zeiler T, Aurich K, Baumann-Baretti BI, Ciesek S, Corman VM, Dienst V, Drosten C, Görg S, Greinacher A, Grossegesse M, Haller S, Heuft HG, Hofmann N, Horn PA, Houareau C, Gülec I, Jiménez Klingberg CL, Juhl D, Lindemann M, Martin S, Neuhauser HK, Nitsche A, Ohme J, Peine S, Sachs UJ, Schaade L, Schäfer R, Scheiblauer H, Schlaud M, Schmidt M, Umhau M, Vollmer T, Wagner FF, Wieler LH, Wilking H, Ziemann M, Zimmermann M, der Heiden MA. Monitoring the SARS-CoV-2 Pandemic: Prevalence of Antibodies in a Large, Repetitive Cross-Sectional Study of Blood Donors in Germany-Results from the SeBluCo Study 2020-2022. Pathogens. 2023 Apr 2;12(4):551. doi: 10.3390/pathogens12040551. PMID: 37111436; PMCID: PMC10144823. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37111436/

8

Santos-Hövener, C., Neuhauser, H. K., Rosario, A. S., Busch, M., Schlaud, M., Hoffmann, R., Gößwald, A., Koschollek, C., Hoebel, J., Allen, J., Haack-Erdmann, A., Brockmann, S., Ziese, T., Nitsche, A., Michel, J., Haller, S., Wilking, H., Hamouda, O., Corman, V. M., . . . Lampert, T. (2020). Serology- and PCR-based cumulative incidence of SARS-CoV-2 infection in adults in a successfully contained early hotspot (CoMoLo study), Germany, May to June 2020. Eurosurveillance, 25(47). https://doi.org/10.2807/1560-7917.es.2020.25.47.2001752

9

Mordant FL, Price OH, Rudraraju R, Slavin MA, Marshall C, Worth LJ, Peck H, Barr IG, Sullivan SG, Subbarao K. Antibody titres elicited by the 2018 seasonal inactivated influenza vaccine decline by 3 months post-vaccination but persist for at least 6 months. Influenza Other Respir Viruses. 2023 Jan;17(1):e13072. doi: 10.1111/irv.13072. Epub 2022 Nov 30. PMID: 36451293; PMCID: PMC9835415. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9835415/

10

Koch-Institut, R. (2021). Corona-Monitoring bundesweit (RKI-SOEP-Studie). Robert-Koch-Institut (RKI). https://doi.org/10.25646/8565

Koch-Institut, R. (2021, June 9). Corona-Monitoring bundesweit (RKI-SOEP-Studie). https://edoc.rki.de/handle/176904/8321

11

Robert Koch-Institut (RKI). (2022). Wöchentlicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19). In Wöchentlicher COVID-19-Lagebericht. https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/C/COVID-19-Pandemie/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2022-02-03.pdf?__blob=publicationFile&v=1

13

PCR-Tests: Wohl Milliarden Euro zu teuer. (2023, January 8). ARD Sounds. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:43c003fccfe8750b/

15

tagesschau.de. (2025, April 16). PCR-Tests: Wohl Milliarden Euro zu teuer. https://www.tagesschau.de/multimedia/podcast/11km/podcast-11km-346.html

16

Wdr. (2023, January 20). Interne Dokumente zeigen mögliche Milliardenverschwendung bei PCR-Tests. https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2023/01/20230107_pcr_tests.html

17

Grill, M. (2021, June 22). Coronavirus: Wie ansteckend sind die Patienten? tagesschau.de. https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gesundheitsaemter-corona-tests-101.html

18

Wdr. (2023, January 20). Interne Dokumente zeigen mögliche Milliardenverschwendung bei PCR-Tests. https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2023/01/20230107_pcr_tests.html

👁 102 Aufrufe 👤 92 Leser