Selenskys erfolglose Reise in die USA

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Die Lage der Ukraine wird zusehends dramatisch. Dem Land geht das Geld aus, aber die EU verweigert zuvor versprochene Za...

anti-spiegel.ru📅 24.09.2026
Betteltour

Selenskys erfolglose Reise in die USA

Selensky ist zur UN-Generalversammlung geflogen, um ein weiteres Mal zu versuchen, im Westen zusätzliches Geld und Waffen zu erbetteln. Allerdings war seine Reise ein Fehlschlag, denn Trump sagte ihm keine Luftabwehrraketen zu und von der Leyen forderte Reformen, bevor weitere EU-Gelder fließen.

Die Lage der Ukraine wird zusehends dramatisch. Dem Land geht das Geld aus, aber die EU verweigert zuvor versprochene Zahlungen, solange Selensky nicht die von der EU geforderten Reformen umsetzt, die der EU de facto die totale Kontrolle über das Land geben und Selensky entmachten würden, und die US-Regierung, die wegen ihres fehlgeschlagenen Irankriegs selbst unter einem Mangel an Luftabwehrraketen leidet, verweigert Selensky den von der Ukraine dringend gebrauchten Nachschub.

In dieser Situation ist der ukrainische Machthaber Selensky erneut zu einer Betteltour aufgebrochen, um bei der EU um Geld und bei den USA um Waffen zu betteln. Ein TASS-Experte hat die Ergebnisse von Selenskys Reise in einem sehr amüsant formulierten Artikel zusammengefasst und ich habe den Artikel übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Mission Impossible: Wie Trump und Peskow dem „großen Bettler“ auf seinen Platz verwiesen haben

Andrej Nisamutdinow darüber, warum Selenskys New-York-Reise zu reiner Zeitverschwendung wurde.

Der große Intrigant Ostap Bender kannte 400 vergleichsweise ehrliche Methoden, um an Geld zu kommen. Der große Schmarotzer Wladimir Selensky bevorzugt eine einzige: Dem Westen Geld zur Unterstützung der Ukraine abzuschwatzen, um es sich dann schnell in die eigene Tasche zu stecken. Eine Zeit lang funktionierte das ganz gut. Doch die jüngste Reise nach New York hat endgültig gezeigt, dass dieses bewährte Schema nicht mehr greift.

Wird das Ausland helfen?

Ein kleiner Mann mittleren Alters mit der Ausstrahlung eines Provinzlers aus der westukrainischen Kleinstadt Schmerynka betrat den New Yorker Hauptsitz der UNO. Er trug ein schwarzes Hemd, ein für seine Statur viel zu großes Sakko und eine Hose, die ebenfalls zu weit ausfiel und sich in Falten über seine schwarzen Turnschuhe legte. Inmitten von Damen und Herren in korrekten Business-Anzügen schniefte der kleine Mann und mit seinen Augen, die vom ständigen Lügen einen leicht schielenden Ausdruck angenommen hatten und nervös hin und her huschten, schien er jeden Moment in sein gewohntes Gejammer ausbrechen zu wollen: „Liebe Onkels und Tanten, gebt mir doch einen Schluck Wasser und ich habe solchen Hunger, dass ich nicht einmal weiß, wo ich heute übernachten soll.“

Nachdem er von jemandem aus seinem Gefolge einen kräftigen Stoß in die Seite erhalten hatte, besann sich der „große Bettler“, der ehemals als der ukrainische Präsident Wladimir Selensky bekannt war, eines Besseren und schlug rasch einen offiziellen Ton an: „Meine Damen und Herren, liefern Sie uns umgehend Raketen für Patriot-Systeme sowie 27 … nein, besser gleich 29 Milliarden Euro, ansonsten überstehen wir den Winter nicht.“

Die Damen und Herren, die nicht ohne Grund vermuteten, dass der Träger des sackartigen Anzugs Dutzende oder gar Hunderte Millionen in harter Währung auf geheimen Konten im Ausland hortet, wandten den Blick ab und hatten es nicht eilig, etwas zu geben.

Als Erster hielt es der aalglatte französische Präsident Emmanuel Macron nicht mehr aus: Er schloss seinen ukrainischen bel ami (lieben Freund) stürmisch in die Arme und flüsterte ihm zu, er habe sich bereits mit US-Präsident Donald Trump getroffen und versucht, diesen von der Notwendigkeit zu überzeugen, die Unterstützung für die Ukraine fortzusetzen.

Da Selensky diese Unverbindlichkeit zu wenig war, musste Macron versprechen, dass auch Frankreich sich nicht von dieser „heiligen Sache“ entfernen würde. „Wir stärken die Luftverteidigung [der Ukraine] durch die Unterzeichnung eines Vertrags über die Lieferung von Radarsystemen sowie die Bereitstellung von Abfangraketen“, schrieb er auf X. Über Umfang und Zeitplan der Lieferungen schwieg sich der französische Präsident, ​​dessen zweite und letzte Amtszeit sich dem Ende zuneigt, wohlweislich aus. Offenbar in der berechtigten Annahme, dass das Versprechen, Kiew zu unterstützen, in der Heimat, die nach seiner Regierungszeit bis über beide Ohren verschuldet ist, den berechtigten Zorn der Wähler hervorrufen würde.

Wenn nach der Umarmung von Macron schon ein fader Beigeschmack geblieben war, so verlief das Treffen Selenskys mit einer weiteren mächtigen Gönnerin, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, erst recht nicht nach Wunsch. Zumindest bezeichnete die Nachrichtenagentur Bloomberg das Treffen als „angespannt“. Die Bettler aus Kiew beklagten den Mangel an Luftabwehrsystemen und bettelten wie üblich um zusätzliche Finanzierung. Als Antwort verlangte das „Brüsseler Oberkommando“ zunächst Erfolge im Kampf gegen die Schattenwirtschaft, eine Erhöhung der Steuereinnahmen sowie eine Anpassung der Gesetzgebung an europäische Normen. Erst Reformen, dann Geld!

Bloomberg zieht den tiefschürfenden Schluss, dass die Differenzen zwischen Selensky und seinen europäischen Gönnern zunehmen. Tatsächlich läuft alles auf den banalen Unmut darüber hinaus, dass der „cher ami“ aus Krywy Rog, zusammen mit der ganzen Bande dieser Schwindler, den Bogen völlig überspannt hat, indem er die ausländische Hilfe schamlos klaut. Diese Empörung wirkt berechtigt, wenn man sich an die jüngsten Korruptionsskandale erinnert, an denen hochrangige Vertreter von Selenskys Büro sowie der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft beteiligt waren.

Sitz und schweige still

Das tatsächliche Highlight der Auslandsreise des Kiewer Machthabers sollten eigentlich nicht die Umarmungen mit Macron oder die Gespräche mit von der Leyen werden, sondern die Verhandlungen mit Trump. Doch auch hier lief von Anfang an alles schief: In seinem kurzen Grußwort schaffte Selensky es nur, schmeichlerisch anzumerken, der US-Präsident werde helfen, den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland „so schnell wie möglich, noch vor Wintereinbruch“ zu beenden. Danach übernahm der US-Präsident vollständig die Initiative und ließ den Gast aus Kiew nicht mehr zu Wort kommen.

Die Idee, den Konflikt „vor dem Winter“ zu beenden, gefiel Trump offenbar. Aber die darauf folgenden Aussagen des Amerikaners über seine Bereitschaft zu einem neuen Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seine Ausführungen über die negativen Auswirkungen der ukrainischen Angriffe auf Anlagen des russischen Energiesektors auf die Dieselpreise lösten bei Selensky unverhohlenen Unmut aus.

Als Ergebnis des Treffens bestätigte er, mit dem US-Präsidenten über einen „Energie-Waffenstillstand“ gesprochen zu haben, und bekräftigte mehrfach seine Bereitschaft zu einem Dreiertreffen unter Beteiligung von Trump und Putin, um den Konflikt beizulegen.

Gleichzeitig musste Selensky einräumen, dass er vom US-Präsidenten keine „konkrete Antwort auf die Bitte um Patriot-Raketen“ erhalten hat. Und auf seine Bitte hin, den Einsatz von Starlink für Angriffe tief im russischen Hinterland zu gestatten, verwies Trump ihn, laut Newsmax, an den Firmeneigentümer Elon Musk, der bekanntlich keine großen Sympathien für den Gast aus Kiew hegt.

Mission Impossible

Es entsteht der Eindruck, dass die Mission, mit der Selensky nach New York gereist war, gescheitert ist: Kiew hat weder Raketen noch Geld erhalten. Der neu geschmiedete „Bund von Schwert und Pflugschar“ hat offensichtlich Risse bekommen.

Was die Möglichkeit von Gipfeltreffen betrifft, so gab Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, eine klare und unzweideutige Antwort: „Ein Gipfeltreffen abzuhalten, bevor die Arbeit auf Expertenebene geleistet wurde, ist nicht zielführend, das ist Zeitverschwendung.“

Und überhaupt, wenn Selensky unbedingt ein Treffen möchte, kann er nach Moskau kommen, die Sicherheitsgarantien werden ihm gewährt. „Und er weiß ganz genau, welche Entscheidungen er treffen muss“, fügte Peskow hinzu.

Wenn er diese Entscheidungen nicht selbst treffen kann, wird die russische Armee das für ihn tun. Was sie ja auch bereits tut.

Der Winter, den man in Kiew und im Westen so sehr fürchtet, naht. Sie sollten sich beeilen.

Ende der Übersetzung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.


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