
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch, 21. Oktober 2026, den US-Sondergesandten Steve Witkoff im Konstantinpalast bei Sankt Petersburg empfangen. Im Mittelpunkt standen neue Vorschläge für eine Beendigung des Russland-Ukraine-Krieges. Witkoff war zuvor in Oslo mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie Vertretern europäischer Staaten, der EU und der NATO zusammengetroffen.
Putin schlug ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping vor. Einen Termin oder eine konkrete Tagesordnung nannte er nicht; als mögliche Gelegenheit gilt ein APEC-Gipfel im November. Selenskyj forderte, dass die Ukraine an Gesprächen über ihre Zukunft beteiligt werden müsse.
Vor Beginn der Beratungen dankte Putin Trump für dessen Bemühungen um ein Ende des Krieges. Witkoff äußerte sich optimistisch und sagte, es gebe eine Grundlage für einen Waffenstillstand. Russland kündigte an, die bei den Gesprächen in Oslo erarbeiteten Vorschläge zu prüfen, machte einen Fortschritt aber von Entscheidungen der Ukraine abhängig.
Im Zusammenhang mit dem Treffen gab Putin außerdem die Freilassung des US-Bürgers Stephen Hubbard bekannt. Witkoff bestätigte dies und dankte dem russischen Präsidenten. Zudem stellte Russland eine erste Lieferung von 40.000 Tonnen Diesel in die USA für Donnerstag, 22. Oktober, in Aussicht.
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