2024 führe das RKI die OKAPI Studie durch, welche untersuchen sollte welche “Impfmythen” sich bei Klinikpersonal verbreiten.
Nun die Ergebnisse der Impress Studie.
IMPRESS steht für: Impfverhalten verstehen, Preparedness steigern Schwerpunkt: Personen mit Empfehlung für eine Grippeimpfung
To impress somebody ist Englisch und heißt auf Deutsch: Jemanden beeindrucken.
Schon der “wissenschaftliche” Hintergrund, von dem man ausgeht, ist leider falsch.
Dazu habe ich bereits mehrere Artikel incl. der Quellen erstellt. Die liest bei RKI aber leider niemand.
Das RKI kann Umfragebögen durchaus zeitnah auswerten wie man sieht, anders als bei der SafeVac 2.0 App.
*Flyer zum Forschungsprojekt IMPRESS
Diese Menschengruppen möchte die STIKO mit ihrer Empfehlung gerne durch eine erhöhte Infektionswahrscheinlichkeit mit Influenza nach Impfung zum sozialverträglichen Frühableben motivieren:
Mediziner sind offensichtlich klüger als normale Menschen. Nur 3 von 10 Medizinern halten die Grippeimpfung, bei ihrem häufigen Kontakt mit erkrankten Menschen für unwichtig.
20% der Mediziner haben verstanden, dass Grippeimpfungen eher unsicher sind:
Leider ist noch nicht durchgedrungen, dass Grippeimpfungen die Infektionswahrscheinlichkeit erhöhen. Die meisten glauben noch an eine Effektivität.
Auch bei der Grippeimpfung untersucht man, ob sozialer Druck den Umsatz der Hersteller erhöhen könnte: Wie ethisch diese Frage ist, sei mal dahin gestellt.
Die Werbepartner des Produktes sind die Hausärzte:
50% derjenigen, die sich haben impfen lassen, wurden vom medizinischen Personal belabert. 30% der Ungeimpften wurden belabert. Man sieht, den Menschen nervig das Ohr abzukauen, sich das Produkt geben zu lassen, scheint 20% mehr Umsatz zu bringen.
Das Wissen um die Nutzlosigkeit der Produkte scheint aber nicht der Grund zu sein, warum Menschen mitmachen oder nicht. Vielleicht liegt es an den schlechten Erfahrungen mit Nebenwirkungen bei der COVID-Injektion?
Das medizinische Personal hat den Braten aber anscheinend gerochen. Nur noch 29% glauben den Versprechen. Die Frage ist, wie war das vor 2020?
An dieser Stelle kann man mit OKAPI vergleichen, da wollten sich noch 55,7% des Krankenhauspersonals impfen lassen bzw. haben sich impfen lassen.
“In der Saison 2024/25 haben sich 56 % der teilnehmenden Klinikmitarbeitenden gegen Influenza impfen lassen. […] Über 80 % der Ärzteschaft, aber nur rund die Hälfte der therapeutischen und pflegerischen Berufe haben sich gegen Influenza impfen lassen.”
Zwischen OKAPI und IMPRESS scheint mir die Impfwilligkeit des medizinischen Personal massiv zurückgegangen zu sein?
Das RKI bedauert, dass die Menschen nicht wissen, wenn sie zu einer Risikogruppe gehören. Man muss den Menschen wohl deutlich mehr einreden, dass sie einer Risikogruppe angehören. Am ehesten lassen sich noch die alten Leute bequatschen, also diejenigen, die ihre Infos noch von ARD und ZDF bekommen. Das medizinische Personal soll die Werbung übernehmen, das sich selbst aber nur in 29% der Fälle selbst geimpft ist. Man will also, dass das medizinische Personal den Patienten ein Produkt aufschwatzt, dass sie selbst nicht nehmen.
Man könnte sagen, das RKI macht hier eine für die Pharmaindustrie kostenlose Marktanalyse auf Kosten des Steuerzahlers. Die ergiebigste Zielgruppe, um mit möglichst wenig Widerstand Umsatz zu machen ist 60+ und die Werbung soll das medizinische Personal an den Mann bzw. an die Frau bringen, das selbst bereits zweifelt. Warum der Unterschied zwischen OKAPI und IMPRESS beim medizinischen Personal so hoch ist, verstehe ich nicht. Vielleicht waren mehr Hausarztpraxen beteiligt?
Den kompletten Foliensatz des RKI findet man hier: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Forschungsprojekte/IMPRESS/Folien-Ergebnisse-Grippeimpfung.pdf?__blob=publicationFile&v=4
Unterstützungsmöglichkeiten:
Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav
Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:
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Dr. Merse DE34 4305 0001 0302 7851 75 Sparkasse Bochum
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