Ferien in Insterburg – Die Ordensburg lockte junge Menschen mit vielen Aktivitäten an

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Workshops zum Umweltschutz, Renovierungsarbeiten, Kreatives und Vorträge – Das Museum überzeugt mit attraktiven Angebote...

paz.de📅 04.09.2026

Der Sommer begann in der Ordensburg Insterburg mit vielfältigen Angeboten für Schüler, Studenten und Besucher. Zunächst musste das Projekt „Burg – Museum“ erfolgreich beendet werden, bei dem es um Renovierungsarbeiten geht, die mit staatlichen Mitteln finanziert werden. Die Mitarbeiter des Museums setzten den „Wappensaal“ instand. Im Innengelände der Ordensburg wurde der Kinderspielplatz mit zusätzlichen Schaukeln und Bänken ausgestattet.

Auf dem Burggelände absolvierten Studenten der Studiengänge „Umweltdesign“ und „Grafikdesign“ der Staatlichen Universität St. Petersburg sowie angehende Architekten der Staatlichen Universität für Architektur und Bauwesen Kasan und der Staatlichen Universität für Landplanung in Moskau ihre Praktika. Sie erarbeiteten u.a. Konzepte zur Restaurierung historischer Häuser im Stadtzentrum.

Für die Jüngeren führte das Museum in der „Märchenwerkstatt“ Veranstaltungen durch – sie malten, bastelten Puppen und modellierten mit Knete Figuren aus russischen Volksmärchen. Es gab Veranstaltungen im Rahmen des „ökologischen Jugendforums“ und einen Workshop „Öko-Stadt“: Mit Vorträgen, Arbeitsgruppen und praktischen Übungen sollen das Umweltbewusstsein unter Jugendlichen gefördert sowie Kinder und Jugendliche in praktische Aktivitäten zur Verbesserung der Umwelt einbezogen werden. Eines der Ergebnisse dieser Aktivitäten wird die Anlage eines „Apothekergartens“ in der Ordensburg Insterburg sein.

Seit Mitte Juli sind wöchentlich Freiwillige im Rahmen des historischen Sommerprojekts „Tom Sawyer Inster“ im Einsatz. Der Name verweist auf eine der Hauptfiguren aus den Werken von Mark Twain (wohl jeder kennt die berühmte Geschichte vom Streichen des Zauns). Die Teilnehmer führen Reinigungs-, Aufräum- und Verschönerungsarbeiten auf dem Gelände, in Teilen des Verwaltungsgebäudes und vor allem in einem Teil des Stallgebäudes durch, in dem ein neuer Kreativraum entsteht. Darüber hinaus finden Veranstaltungen des „Festivals für Keramik, Glas und Skulptur“ statt. Daran nehmen Keramiker und Künstler aus verschiedenen Städten des Königsberger Gebiets und aus anderen Regionen der Russischen Föderation teil.

Die Abschlussausstellung der entstandenen Werke wurde Ende August auf der zentralen Bühne der Burg gezeigt. Ende Juli fand außerdem der erste Teil des Kreativcamps „Facetten der Jahrtausende 2026″ mit großem Erfolg statt. Organisator und Leiter des Kreativcamps ist der Theater- und Filmschauspieler Ruslan Arschidinow. Der zweite Teil folgte Mitte August. Daneben bietet die Burg regelmäßig öffentliche Vorträge zur Geschichte, Architektur und Kultur der Region für jedermann an.

In diesem Sommer fanden erfreulich viele Touristen den Weg nach Insterburg. Fast jeden Tag kamen ganze Busladungen an.

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