Faktencheck Spikevax® XFG Werbeversprechen und Studienlage

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Zulassung auf Basis mit 8 bis 10 Mäusen, Sicherheitsstudien erst im Nachhinein

drbine.substack.com📅 15.09.2026

Ein genervter und mittlerweile ziemlich erboster Arzt hat mir die Moderna Werbung für Spikevax® XFG zukommen lassen.

Da die Pharma Links gerne personalisiert, um zu schauen ob der Arzt sie geöffnet hat und wenn ja wie oft und wie lange er auf der Seite geblieben ist, gebe ich den Link nicht an, weil ich den Arzt (ich gender nicht, kann auch eine Ärztin sein) nicht verraten möchte.

Ich packe statt dessen die Bilder der Werbung in den Artikel und ein druckfreundliches PDF, aus dem ich die Internetadresse entfernt habe.

Jetzt Verfügbar Spikevax® Xfg
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So mancher Leser wird sich denken, wer lässt sich den Mist noch spritzen?
Ein kleiner Check auf Twitter zeigt, es geht leider wieder los mit dem virtue signalling.

So wie es aussieht, ist Moderna nun auf die BioNTech Dosis von 30µg runter.

Man findet auch die aktuellen Preislisten als Tweet:

Nun spiele ich mal Faktenfuchs und vergleiche die Werbung mit der Realität.

Werbung und Aussagen des Herstellers Moderna

  • Tierversuchsbasis statt Humandaten vor Marktstart: In der Kunden- und Fachwerbung wird betont, man solle „auf Daten vertrauen“. Verschwiegen wird dabei, dass die spezifischen Antikörpermessungen für die XFG-Variantenanpassung vor der Zulassungsentscheidung im Wesentlichen auf Laborversuchen an lediglich 8 bis 10 Mäusen beruhten.

  • Irreführende Zuordnung von Wirksamkeitsbelegen: In Werbematerialien angeführte Registerstudien (z. B. Hansen et al., 2025; Wilson et al., 2026) belegen eine Schutzwirkung vor Hospitalisierungen für ältere Formulierungen (wie LP.8.1 oder JN.1). Der Hersteller räumt nur im Kleingedruckten ein, dass diese Daten „nicht spezifisch für Spikevax® XFG“ sind.

  • ▪Geheimhaltung der exakten mRNA-Nukleotidsequenz: Die vollständige genetische Sequenz der injizierten mRNA in der XFG-Formulierung wird von den Herstellern nicht öffentlich zugänglich gemacht. Weder Ärzte noch Geimpfte können daher überprüfen, welche konkreten gentechnischen Modifikationen vorgenommen wurden oder ob die hergestellte Sequenz exakt den theoretischen Annahmen entspricht. Und das ist nur die genetische Sequenz. Ob wirklich das korrekt gefaltete Protein von der Zelle hergestellt wird und wie viele fehlgefaltete Varianten anfallen, dazu liegen keine Daten vor. Ebenfalls fehlen Daten, wann die Produktion des körperfremden Proteins stoppen sollte.

  • Nachträgliche Sicherheitsprüfung im Rahmen der Massenanwendung: Den Kunden wird verschwiegen, dass das produktspezifische Sicherheitsprofil der XFG-Formulierung erst nachträglich im Zuge der laufenden Impfkampagne ermittelt wird.

    Die Patienten sind erneut die Versuchskaninchen (genau wie bei der Influenza-Impfung, auch da wird erst im Nachhinein überprüft, ob das Produkte überhaupt irgendeinen Nutzen hatte.

  • Stornierung ursprünglicher Sicherheitsauflagen: Der Hersteller macht nicht transparent, dass die Zulassungsbehörde FDA die Unternehmen von zuvor rechtlich geforderten Placebo-kontrollierten Postmarketing-Sicherheitsstudien (z. B. zur Untersuchung zirkulierender Spike-Proteine oder Post-Impf-Symptome) entbunden hat.

Fazit:

  • Die vom Hersteller vorgelegten Daten zur XFG-Variantenanpassung stammen bei Zulassung ausschließlich aus Versuchen mit nur 8 Mäusen pro Gruppe. Es wurden vor der Marktzulassung am 27. August 2026 keine klinischen Humanstudien zur Wirksamkeit, Immunogenität oder Sicherheit des XFG-spezifischen Impfstoffs durchgeführt.

  • Der Hersteller und die Zulassungsbehörde FDA übertragen (extrapolieren) die Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten früherer Formulierungen auf das neue Produkt, anstatt die neue Formulierung am Menschen zu testen.

    Für die XFG-Formulierung lag bei Zulassung kein direkter Nachweis vor, dass sie beim Menschen Infektionen, Erkrankungen, Krankenhauseinweisungen oder Todesfälle reduziert.

  • Die von der FDA vorgeschriebene Phase-3b/4-Humanstudie zur spezifischen Bewertung der Sicherheit und Immunogenität der XFG-Formulierung startet erst am 16. November 2026. Die entsprechende Sicherheitsstudie für Kinder (ab 6 Monaten) beginnt erst am 31. Dezember 2026. Die klinische Sicherheitsprüfung wird damit in die Praxis nach dem Marktstart verlagert.

So hätte eine ehrliche, faktenbasierte Werbung für Spikevax® XFG aussehen müssen

Nur, welcher Arzt würde so ein Produkt freiwillig einsetzen bzw. welcher Patient, den man entsprechend aufgeklärt hat, würde sich so etwas verabreichen lassen?!

Google Gemini hat mir bei der Erstellung der Werbematerialien und des Videos geholfen.


Unterstützungsmöglichkeiten:

Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav

Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:

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(2) Blümchen 🌺🏡💚🌻 (✿☉。☉) auf X: „So. Rezept ist da. Impfung mit dem an die XFG Variante angepassten Impfstoff von Comirnaty am Montag als Selbstzahler (Shame on you, STIKO). #CovidIsNotOver 😷 https://t.co/9xNPw66dBV“ / X