Faktencheck: Sicherheit und Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen: eine Perspektive aus Sicht der Wirkmechanismen und der öffentlichen Gesundheit

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Teil 1 in dem über die Grundlagen der Technologie gelogen wird und fast jeder einzelne Satz nachweislich falsch/gel...

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Viel wurde über das Lancet Paper geredet, daher schaue ich es mir selbst einmal genauer an.

Blakney, A. K., Top, K. A., Cowling, B. J., Larson, H. J., Shattock, R. J., & Sadarangani, M. (2026). Safety and efficacy of mRNA vaccines: a mechanistic and public health perspective. The Lancet. https://doi.org/10.1016/s0140-6736(26)00512-x

Interessemkonflikte

Die Interessenkonflikte finden sich leider nicht direkt im Paper, wenn man es herunterlädt, aber auf der pubmed Seite des Artikels. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42379196/

Das alleine ist ein Unding. Das gehört in den Artikel selbst.

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

Die Autoren

Dr. Anna K. Blakney ist Assistenzprofessorin an der School of Biomedical Engineering. Dr. Blakney ist Bioingenieurin und forscht an der Entwicklung der nächsten Generation von Gentherapien und RNA-Technologien.

Dr. Karina A. Top ist ist eine renommierte kanadische Professorin für Pädiatrie und Expertin für pädiatrische Infektiologie sowie Impfstoffforschung (Vakzinologie)

Prof. Benjamin J. Cowling ist Professor für Infektionskrankheiten-Epidemiologie und Leiter der Abteilung für Epidemiologie und Biostatistik an der University of Hong Kong (HKU) Seine Forschung widmet sich den Übertragungsdynamiken von Atemwegsviren (wie Influenza und SARS-CoV-2) sowie der Wirksamkeit von Impfstoffen auf Bevölkerungsebene. Er ist Experte und Berater für die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Prof. Heidi J. Larson ist Professorin für Anthropologie sowie Risiko- und Entscheidungswissenschaften an der London School of Hygiene & Tropical Medicine (LSHTM) Sie ist die Gründerin und Direktorin des weltbekannten Vaccine Confidence Project. Prof. Larson untersucht die sozialen und kulturellen Faktoren von Impfskepsis und das Vertrauen der Bevölkerung in medizinische Behandlungen.

Prof. Robin J. Shattock ist Inhaber des Lehrstuhls für Schleimhautinfektionen und Immunität an der medizinischen Fakultät des Imperial College London, UK. Er ist ein Pionier im Bereich der Impfstoffforschung und hat unter anderem die Plattform für selbstverstärkende RNA-Impfstoffe (saRNA) maßgeblich mitentwickelt. Seine Labore forschen primär an zukunftsweisenden Impfstrategien gegen HIV sowie gegen neu auftretende virale Bedrohungen.

Dr. Manish Sadarangani ist Professor im Fachbereich Pädiatrie und Direktor des Vaccine Evaluation Center (VEC) der University of British Columbia (UBC) / BC Children’s Hospital, Kanada. Seine Forschung verknüpft klinische Studien mit Immunologie und Epidemiologie, um Infektionskrankheiten im Kindesalter effektiv durch Impfprogramme einzudämmen.

Wie kommt ein Review zustande?

Es gibt zwei Möglichkeiten, warum eine Zeitschrift ein Review veröffentlich.

a) die Autoren haben es geschrieben und angeboten. Das machen häufig die Wissenschaftler des Corona-Widerstandes, weil sie meist keine Labore mehr haben, aber zumindest noch Literatur zusammenfassen und interpretieren können. Diese Autoren haben eine Mission: Das Wissen unter die Masse zu bringen.

b) Der Artikel wird vom Journal beauftragt. Dann kontaktiert das Journal einen oder mehrere der Autoren. Wenn man keine Lust hat, das alleine zu schreiben, holt man sich befreundete Kollegen mit an Bord.

Welche Variante hier vorliegt, kann ich nicht sagen.

Reviews sind jedoch wissenschaftliche Grauliteratur. Reviews zählen nicht als wissenschaftliche Veröffentlichung und bringen einem keine Punkte bei Bewerbungen. Nur echte Forschung zählt wissenschaftlich, welche neue Daten im Labor. Labor meint damit auch im erweiterten Sinne Simmulationen, also in silico Versuche.

Reviews sind somit nett, kosten Zeit und bringen wissenschaftlich wenig bis nichts. In meiner Zeit als Doktorand wurden Reviews vom Postdoc oder Doktoranden im letzten Jahr geschrieben. Hier scheinen die Professoren selbst geschrieben zu haben.

Ich glaube nicht, dass diese Menschen zusammen kamen und meinten, komm lass uns einen Review Artikel schreiben. Ich vermute eher, er wurde beauftragt.

Faktencheck der Artikels

Der Abstrakt sagt einem bereits durch welchen Frame die Technologie interpretiert wird.

mRNA-Impfstoffe stellen einen bahnbrechenden Fortschritt in der Impfstoffforschung dar und verbinden kurze Entwicklungszeiten, eine skalierbare Herstellung und eine hohe Immunogenität mit einem günstigen Sicherheitsprofil. Der weltweite Einsatz von mRNA-Impfstoffen während der COVID-19-Pandemie ermöglichte eine beispiellose Bewertung dieser Plattform unter realen Bedingungen, wobei Milliarden von Dosen an unterschiedliche Bevölkerungsgruppen verabreicht wurden.

Den letzten Satz noch einmal genau lesen. Da steht verklausuliert, dass das eine riesige Versuchsanordnung war, die Daten erzeugt hat, die man in einer normalen Studie nie hätte generieren können.

In diesem Übersichtsartikel untersuchen wir kritisch die Sicherheit und Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen aus mechanistischer, präklinischer, klinischer und gesundheitspolitischer Perspektive.

Sicherheit und Wirksamkeit. Das Mantra aus der Corona-Zeit. Safe and effective. Das ist das Hauptthema, um das es hier gehen wird.

Wir skizzieren die biologischen Grundlagen von mRNA-Impfstoffen, einschließlich ihrer vorübergehenden zytoplasmatischen Expression, der fehlenden genomischen Integration und der schnellen Clearance, wodurch sie sich deutlich von anderen Gentherapien unterscheiden.

Der erste Fehler, direkt im Abstrakt: BNT162B2 wird im ER exprimiert, nicht im Zytoplasma.

Es steht sogar im Text:

Das exprimierte S-Protein kolokalisierte mit einem Marker des endoplasmatischen Retikulums (ER), was darauf hindeutet, dass das S-Protein innerhalb des ER für die Oberflächenexpression oder Sekretion synthetisiert und verarbeitet wird.

“Mittels Immunfluoreszenzfärbung von HEK-293-Zellen, die mit BNT162b2-RNA (DS) transfiziert wurden, wurde untersucht, ob das Konstrukt im endoplasmatischen Retikulum (ER) verarbeitet wurde.

Wichtigste Ergebnisse

Es wurde eine Kolokalisierung des S-Protein-Antigens mit einem ER-Marker festgestellt, was darauf hindeutet, dass das S-Protein im ER verarbeitet wird (Abbildung 2-19). “

Die genomische Integration der DNA-Produktionsrückstände ist noch nicht ausreichend belegt. Aber schnelle Clearance ist widerlegt. Aus dem Impfstoff stammende Spike-mRNA wurde 1.284 Tage nach der Impfung in zirkulierenden Exosomen nachgewiesen. Zeit ist subjektiv, aber 1284 Tage finde ich persönlich schon recht lange.

Wir fassen die Erkenntnisse zu Impfstoffkomponenten, Qualitätskontrollen bei der Herstellung und regulatorischen Standards zusammen, die die Sicherheit untermauern, sowie Daten aus randomisierten Studien, der Überwachung nach der Zulassung und aktiven Pharmakovigilanzsystemen. Zudem untersuchen wir die Wirksamkeit in der Praxis über verschiedene Altersgruppen, während der Schwangerschaft und bei immungeschwächten Bevölkerungsgruppen sowie die Auswirkungen auf die Übertragung. Abschließend befassen wir uns mit der öffentlichen Wahrnehmung und dem Vertrauen in Impfstoffe und erörtern die Implikationen für mRNA-Impfstoffe der nächsten Generation, einschließlich Strategien zur Verringerung der Reaktogenität, zur Verbesserung der Breite und Dauerhaftigkeit der Immunität, zur Verbesserung des weltweiten Zugangs und zur Förderung eines nachhaltigen öffentlichen Vertrauens. Insgesamt bestätigen die gesammelten Erkenntnisse, dass mRNA-Impfstoffe eine sichere, wirksame und anpassungsfähige Plattform darstellen, die für die zukünftige Prävention von Infektionskrankheiten und die Vorsorge im Bereich der öffentlichen Gesundheit sowie für die Behandlung von Krebs und Autoimmunerkrankungen von anhaltender Bedeutung ist.

Damit ist klar, mit diesem Artikel, der kaum einem zugänglich ist, weil er hinter einer Bezahlschranke versteckt wurde, will an die Technologie reinwaschen.

Mechanism of action of mRNA vaccines

Die Einleitung spare ich mir, da wird das Loblied auf die Technologie gesungen und wie schlimm doch diese Falschinformationen sind, die kursieren.

mRNA-Impfstoffe wirken, indem sie einen Strang synthetischer mRNA in das Zytoplasma der menschlichen Zellen einschleusen, wo er von Ribosomen translatiert wird, um das kodierte Antigenprotein, wie beispielsweise das SARS-CoV-2-Spike-Protein, zu produzieren.

Hier verwendet man den Manipulationsmechanismus der verkürzten Erzählung, indem man das große Ganze, das zum Verständnis wichtig wäre, weglässt.

Die modRNA ist mitnichten synthetisch, da sie in Eschrichia Coli hergestellt wird. Alle Bestandteile, auch das N1-Methylpseudouridin, kommen in der Natur vor. Synthetisch wäre es, wenn das Produkt rein in einem PCR-Cycler hergestellt würde und N1-Methylpseudouridin in der Natur nicht vor käme. Da war teilweise in der Zulassungsstudie der Fall, aber nicht in er Großproduktion.

Wie kommt dieser modRNA Strang in das Zytoplasma? Schon ganz konservativ, wenn man in der Mainstream Wissenschaft bleibt, gibt es dazu diverse Theorien.

Wie wird die modifizierte RNA von den Ribosomen translatiert unter Beachtung von tRNA-Isodekodern. Wie genau funktioniert das?

Und um welche Ribosomen geht es genau? Das Spike wird von den im rauen ER gebundenen Ribosomen translatiert, nicht von den freien Ribosomen des Zytoplasmas. +1 ribosomale frameshifts sind dabei noch gar nicht mit bedacht.

Erneut redet man von Antigen und nicht von Immunogen und unterschlägt, dass die Produktion von Antikörpern kein Maß für Immunität ist.

Ein besonderer Vorteil von mRNA-Impfstoffen besteht darin, dass diese Plattform problemlos die Expression mehrerer Antigene und die Bildung einer Immunität gegen diese ermöglicht, darunter bis zu 20 Influenza-Antigene in einem einzigen Impfstoff.

Die Frage dabei ist, wie der Körper auf 20 verschiedene, körperfremde Proteine reagieren wird, die verstreut über alle Organe produziert werden.

Nach seiner Synthese wird das Antigen von Antigen-präsentierenden Zellen erkannt, die sowohl die zelluläre Immunität – einschließlich der Reaktionen von Helfer- und zytotoxischen T-Zellen – als auch die humorale Immunität stimulieren, einschließlich der B-Zellen, die neutralisierende Antikörper bilden, die einen dauerhaften Schutz vor Infektionen bieten (Abbildung 1).

Leider unterschlagen die Autoren dabei ein paar Zelltypen des Immunsystems, allen voran die CD8 Zellen, auch als T-Killerzellen bekannt. Das sieht nämlich nicht so elegant aus wie in ihrer Phantasiewelt. Schaut man sich die Realität an, wie sie einem auf dem Seziertisch begegnet, ist das Immunologisch deutlich anders als hier behauptet. Die Autoren verschweigen neben den CD8 Zellen auch die Makrophagen und dendritischen Zellen. Sie tun so, als gäbe es nur T-und B-Zellen. Erneut Manipulation durch weglassen bzw. verkürztes Erzählen.

Diese vorübergehende Expression eines Fremdproteins ahmt eine natürliche Infektion nach, ohne dass lebende oder vollständig inaktivierte Krankheitserreger eingeführt werden, wodurch eine Immunisierung durch endogene Antigenproduktion erreicht wird.

709 bis 1173 sind nicht meine Vorstellung von vorübergehend. Man ignoriert einfach vorhandene Forschungsdaten. Im übrigen exprimiert man nach einer Infektion mit einem Atemwegsvirus für gewöhnlich keine Antigene im Muskel sondern in den Schleimhäuten der oberen Atemwege. Natürlich ist das mit dem Muskel als schon mal gar nicht. Endogene Antigenproduktion führt zwangsläufig zu Autoimmunattacken, das lernt man schon in der Schule.

Die moderne Definition der Gentherapie bezeichnet die gezielte und dauerhafte Veränderung des Genoms eines Patienten zu therapeutischen Zwecken.11 Zwar werden sowohl bei Gentherapien als auch bei Nukleinsäure-Impfstoffen genetische Informationen in Zellen eingebracht, doch unterscheiden sich die biologischen Ziele deutlich voneinander.

Weil das Ziel unterschiedlich ist, ist das eine eine Gentherapie und die “Impfung” nicht. Das ist juristisch so definiert. Dadurch, dass aber ein biologische Tatsache juristisch umdefiniert, verändert sich die biologische Tatsache nicht.

Ganz abgesehen, dass es bei dieser Definition noch ein paar Besonderheiten gibt.

So sind beispielsweise nach einer COVID-19-mRNA-Impfung zirkulierende Spike-Proteine etwa 7 Tage lang nachweisbar – ein Zeitraum, der eher auf eine vorübergehende Immunstimulation als auf eine anhaltende Expression hindeutet.

Ich vermute, die Autoren kennen die Daten zur Spike-Persistenz wirklich nicht. Da fehlt neben der 7 noch Minimum 09 also 709.

Adenovirus-Vektor-Impfstoffe wie ChAdOx1 nCoV-19 und Ad26.COV2 nutzen abgeschwächte, nicht replizierende Viren, die DNA in den Zellkern transportieren, während mRNA-Impfstoffe RNA in Lipid-Nanopartikel einkapseln, die im Zytoplasma verbleiben.

Nicht schon wieder Zytoplasma. Das widerlegen schon die Pfizerdaten oben. Die Autoren haben sich mit den Originaldaten ihres weltweiten Experiments “unter realen Bedingungen, wobei Milliarden von Dosen an unterschiedliche Bevölkerungsgruppen verabreicht wurden” nie befasst.

Oder sie halten es damit, dass man eine Lüge nur oft genug wiederholen muss, damit sie zur Wahrheit wird.

Pharmakokinetische Untersuchungen und Studien zur Biodistribution zeigen, dass mRNA-Lipid-Nanopartikel-Impfstoffe nach intramuskulärer Injektion weitgehend an der Injektionsstelle verbleiben und in präklinischen Modellen nur in begrenztem Umfang in sekundäre Organe wie Leber, Milz, Nebennieren und Eierstöcke gelangen.

Man betrachte den Euphemismus “weitgehend” und das Ignorieren es Lebertropismus (also das LNPs immer in die Leber gehen und das nicht zu verhindern ist)

Das klassische Fundament der Pharmakokinetik ist das LADME-Modell:

  • L – Liberation (Freisetzung): Der Wirkstoff löst sich aus seiner Arzneiform (z. B. das Auflösen einer Tablette im Magen).

  • A – Absorption (Aufnahme): Der Stoff gelangt über die Schleimhäute oder die Haut in die Blutbahn.

  • D – Distribution (Verteilung): Das Medikament verteilt sich über das Blut im Körper und erreicht das Zielgewebe.

  • M – Metabolismus (Verstoffwechselung): Die Leber oder andere Organe bauen den Wirkstoff biochemisch um.

  • E – Exkretion (Ausscheidung): Der Körper scheidet den Stoff oder seine Abbauprodukte aus (meist über die Nieren mit dem Urin oder über den Stuhl).

Leider wurden Pharmakokinetik bei BNT162B2 nicht gemacht.

Das hätte man eigentlich alles bestimmen müssen, neben der Immunologie.

Die Biodistibution wurde jenseits der 48h auch nicht weiter beobachtet. Wie das nach ein einer Woche aussähe?

Diese Erkenntnisse basieren auf konservativen präklinischen Modellen, bei denen Dosen verwendet wurden, die über den beim Menschen entsprechenden Werten lagen, um mögliche toxische Wirkungen zu ermitteln. Selbst unter solchen Bedingungen klangen alle lokalen oder systemischen immunbedingten Veränderungen innerhalb von drei Wochen vollständig ab.

Das klingt in dieser Publikation von 2023 ganz anders: “Wir beobachteten zudem langfristige Veränderungen der Transkription in Immunzellen nach der Impfung”

Die langfristige Verschiebung zu M1 Makrophagen (welche diese Autoren ohnehin ignorieren) klingt auch nicht nach drei Wochen ab.

Sowohl die RNA- als auch die Lipidkomponenten der Impfstoffe werden über die Nieren und die Leber rasch abgebaut; nach Radioaktivmarkierung wurden die Lipidnanopartikel innerhalb von 72 Stunden über den Urin und den Stuhl ausgeschieden.

Nein, die Abbauprodukte verbleiben in der Zelle und konnten im Urin praktisch nicht nachgewiesen werden. Da hat Pfizer ganz direkt gelogen und Daten verschleiert, die bei Moderna noch direkt im Börsenbericht stehen.

Impfstoffbestandteile und Aspekte der Herstellung

mRNA-Impfstoffe bestehen aus Lipid-Nanopartikeln, die einen Strang synthetischer mRNA einkapseln, der für ein Zielantigen kodiert. Die mRNA dient als pharmazeutischer Wirkstoff, während das Lipid-Nanopartikel als Transportvehikel fungiert, das die Aufnahme in die Zellen ermöglicht und die RNA vor dem Abbau schützt.

Die Autoren sehen die in den LNPs verwendeten Chemikalien als vernachlässigbare Hilfsstoffe an, die selbst keinen Effekt haben, sagen aber später im Artikel:

Reaktogenität entsteht durch die Erkennung von RNA durch das angeborene Immunsystem und durch Entzündungsreaktionen auf Verabreichungssysteme wie beispielsweise Lipidnanopartikel.

Damit orientieren sie sich hier an der Argumentation der Hersteller, die aber nichts mit der Realität zu tun haben, da nicht klar ist, wie diese LNPs mit den Membranen von Zellen reagieren. Es gibt Hypothesen, die man noch experimentell prüfen müsste, die jedoch klar stellen, dass die LNP-Hülle alles andere als ein inerter Hilfsstoff ist.

Ionisierbare Lipide haben im Vergleich zu dauerhaft kationischen Lipiden durchweg eine geringere Zytotoxizität und eine bessere Verträglichkeit gezeigt, was einen entscheidenden Fortschritt bei der klinischen Umsetzung von mRNA-Impfstoffen darstellt.

“Geringer” und “besser” heißt nicht, dass sie ungefährlich sind und keine Reaktionen hervorrufen. Schon gar nicht, wenn man wie Pfizer beim pKs lügt.

„Ein weiteres Problem, das nicht übersehen werden darf, ist zweifellos der enorme Unterschied zwischen den scheinbaren pKs- und den intrinsischen pKs-Werten der lipidionisierbaren Spezies, insbesondere bei der Zubereitung von Pfizer. [Seine intrinsische Tendenz zur Protonierung (d.h. seine Basenstärke) ist 3.236-mal höher als der scheinbare pKs-Wert des LNP. Bei SM-102 bedeutet eine Differenz zwischen den beiden pKs-Werten von 2,15, dass die intrinsische Protonierungsneigung 141-mal höher ist als die scheinbare. […] Da sein pKs-Wert sogar höher ist als der des Ammonium-Ions (9,25), weist ALC-0315 eine Basenstärke auf, die etwa doppelt so hoch ist wie die des Ammoniaks selbst, d.h. es besitzt eine Ionisierungskraft, die doppelt so stark ist wie die einer äquimolaren wässrigen Lösung von Ammoniak.“

Bislang wurden keine spezifischen unerwünschten Ereignisse mit N1-Methylpseudouridin in mRNA-COVID-19-Impfstoffen in Verbindung gebracht, und in Phase-4-Studien werden die Geimpften prospektiv beobachtet. Es hat sich gezeigt, dass die Einfügung spezifischer Mutationen in die Sequenzen der „Slippery Sites“ das +1-Frameshifting reduziert, und es wird derzeit daran gearbeitet, die in neuen mRNA-Impfstoffen und anderen Therapeutika enthaltenen Sequenzen weiter zu optimieren, um diese Effekte zu verringern.

Nur weil keine Daten gefunden oder publiziert wurden, heißt das nicht, dass es keine Probleme gibt. Wie will man diese unbekannten Proteine detektieren, wenn man nicht einmal weiß, was entsteht? Man verwendet hier eine billige Ausrede, die gegen den Grundsatz, dass dass man für etwas keine Beweise findet (oder finden will), nicht bedeutet, dass es nicht existiert. In der Medizin gilt das gleiche Prinzip wie in der Mathematik: Die Abwesenheit eines Beweises ist kein Beweis für die Abwesenheit („Absence of evidence is not evidence of absence“).

Statt des Vorsorgeprinzips wird hier das amerikanische Modell vertreten, dass etwas im Markt bleibt, bis der Schaden zum Schaden des Kunden/Patienten bewiesen ist.

Man gibt zumindest zu, dass man da noch optimieren muss.

Neben den Inhaltsstoffen der Impfstoffe ist auch der Herstellungsprozess von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit von mRNA-Impfstoffen.

Ein ganz wichtiger Satz bei Nanomedizin: Der Herstellungsweg ist das Produkt. Nicht die Inhaltsstoffe alleine definieren das Produkt, es ist vor allem durch den Herstellungsprozess definiert.

Man gibt hier zwischen den Zeilen zu, dass man sehr genau weiß, dass es sich um Nanomedizin handelt und der Prozess das Produkt ist. Etwas, was bei der Zulassung komplett ignoriert wurde.

Was die Verunreinigungen im Produktionsprozess angeht, da sollte man einfach den Behörden vertrauen.

Diese Verunreinigungen, darunter DNA, doppelsträngige RNA, Proteine und Endotoxine, werden routinemäßig quantifiziert, wobei behördlich vorgeschriebene Tests die Einhaltung festgelegter Sicherheitsgrenzwerte gewährleisten. Behörden wie die WHO und die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) schreiben vor, dass DNA-Rückstände in Biologika eine Länge von weniger als 200 Basenpaaren und eine Menge von weniger als 10 ng pro Impfstoffdosis aufweisen dürfen, gemessen mittels quantitativer PCR. Empirische Analysen von mRNA-COVID-19-Impfstoffen haben gezeigt, dass die DNA-Rückstände deutlich unter diesen Grenzwerten liegen;

Abgesehen von den Messungen, die das Gegenteil zeigen und hier wohlweislich nicht zitiert werden. Erneut Manipulation durch weglassen.

Wichtig ist, dass jahrzehntelange Forschungsarbeiten zu Plasmid-DNA-Impfstoffen das vernachlässigbare Risiko einer genomischen Integration oder onkogenen Transformation weiter belegen.

Es mag sein, dass das für Plasmid-Impfstoffe gezeigt wurde, die sind aber nicht in LNPs verpackt sondern werden nackt gespritzt. Man vergleicht hier Äpfel mit Kartoffeln (Erdäpfeln).

Moderna hingegen kennt das onkogene Potential sehr gut und benennt es auch:

“Zum Beispiel kann sich die eingeführte DNA mit einer gewissen Häufigkeit in die genomische DNA der Wirtszelle integrieren, was zu Veränderungen und/oder Schäden an der genomischen DNA der Wirtszelle führt. Alternativ kann die in eine Zelle eingeführte heterologe Desoxyribonukleinsäure (DNA) von Tochterzellen (unabhängig davon, ob die heterologe DNA in das Chromosom integriert wurde oder nicht) oder von Nachkommen vererbt werden.”

Die im mRNA-Herstellungsprozess verwendete DNA-Vorlage muss entfernt werden, um die Wirksamkeit der Therapeutika und die Sicherheit zu gewährleisten, da DNA-Reste in Arzneimitteln die Aktivierung der angeborenen Immunantwort auslösen können und das Potenzial haben, in Patientengruppen onkogen zu wirken.

Und da sind wir noch nicht einmal beim von Pfizer verschwiegenen SV40 Promotor.

Schließlich ist die Integrität der mRNA entscheidend für die Gewährleistung sowohl der Wirksamkeit als auch der Sicherheit. Studien haben gezeigt, dass die im Handel erhältlichen Impfstoffe BNT162b2 und mRNA-1273 auch nach einem Einfrier-Auftau-Zyklus mehr als 95 % ihrer intakten mRNA beibehielten, was die molekulare Stabilität der ausgelieferten Impfstoffchargen bestätigt.

Theoretisch. Im geleakte Rapporteur Rolling review der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) aus dem Jahr 2020 steht, dass die mRNA-Integrität bei kommerziellen Chargen des BNT162b2-Impfstoffs von 75% % bei klinischen Chargen auf ca. 60 % sank. Die EMA stufte die mRNA-Integrität als kritisches Qualitätsmerkmal ein und forderte eine Anpassung des Herstellungsprozesses.

Das ist weit weit weg von den behaupteten 95%, selbst für die klinischen Chargen.

Eine hohe mRNA-Integrität und die Einhaltung der regulatorischen Standards hinsichtlich DNA-Verunreinigungen bilden die Grundlage für das solide Sicherheitsprofil von mRNA-Lipid-Nanopartikel-Impfstoffen.

Stimmt, nur werden diese Standards nicht ansatzweise erreicht.

Fazit Teil 1

Fast jeder einzelne Satz des Reviews ist nachweislich und belegbar falsch. Das ist wirklich rekordverdächtig und wird in Teil 2 nicht wirklich besser. Da kommt jedoch noch eine Prise kognitive Dissonanz der Autoren hinzu.


Unterstützungsmöglichkeiten:

Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav

Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:

1

Blakney, A. K. (2022). Voices in Molecular Pharmaceutics: Meet Dr. Anna Blakney, an engineer who seeks to develop the next generation of gene therapies. Molecular Pharmaceutics, 19(5), 1231–1232. https://doi.org/10.1021/acs.molpharmaceut.2c00257

5

Robin Shattock | about | Imperial College London. (n.d.). https://profiles.imperial.ac.uk/r.shattock

6

Manish Sadarangani. (n.d.). VCH Research Institute. https://www.vchri.ca/researchers/manish-sadarangani

10

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11

Mulroney TE, Pöyry T, Yam-Puc JC, Rust M, Harvey RF, Kalmar L, Horner E, Booth L, Ferreira AP, Stoneley M, Sawarkar R, Mentzer AJ, Lilley KS, Smales CM, von der Haar T, Turtle L, Dunachie S, Klenerman P, Thaventhiran JED, Willis AE. N1-methylpseudouridylation of mRNA causes +1 ribosomal frameshifting. Nature. 2024 Jan;625(7993):189-194. doi: 10.1038/s41586-023-06800-3. Epub 2023 Dec 6. PMID: 38057663; PMCID: PMC10764286. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38057663/

12

Mörz, M., Donzelli, A., Clancy, R. L., Sano, S., Fukushima, M., & Polykretis, P. (2026). Detection of Vaccine-Derived Spike Protein Associated with Immune Cell Infiltration in the Heart and Liver: A Report of Two Cases. Cells, 15(11), 978. https://doi.org/10.3390/cells15110978

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Bornali Bhattacharjee, Peiwen Lu, Valter Silva Monteiro, Alexandra Tabachnikova, Kexin Wang, William B. Hooper, Victoria Bastos, Kerrie Greene, Mitsuaki Sawano, Christian Guirgis, Tiffany J. Tzeng, Frederick Warner, Pavlina Baevova, Kathy Kamath, Jack Reifert, Danice Hertz, Brianne Dressen, Laura Tabacof, Jamie Wood, Lily Cooke, Mackenzie Doerstling, Shadan Nolasco, Amer Ahmed, Amy Proal, David Putrino, Leying Guan, Harlan Krumholz, Akiko Iwasaki. Immunological and Antigenic Signatures Associated with Chronic Illnesses after COVID-19 Vaccination medRxiv 2025.02.18.25322379; doi: https://doi.org/10.1101/2025.02.18.25322379 https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2025.02.18.25322379v1.full.pdf

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Föhse K, Geckin B, Zoodsma M, Kilic G, Liu Z, Röring RJ, Overheul GJ, van de Maat J, Bulut O, Hoogerwerf JJ, Ten Oever J, Simonetti E, Schaal H, Adams O, Müller L, Ostermann PN, van de Veerdonk FL, Joosten LAB, Haagmans BL, van Crevel R, van Rij RP, GeurtsvanKessel C, de Jonge MI, Li Y, Domínguez-Andrés J, Netea MG. The impact of BNT162b2 mRNA vaccine on adaptive and innate immune responses. Clin Immunol. 2023 Oct;255:109762. doi: 10.1016/j.clim.2023.109762. Epub 2023 Sep 6. PMID: 37673225. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37673225/

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Seger, F., Gutschi, L. M., & Seneff, S. (2025). Lipid nanoparticles as active biointerfaces: from membrane interaction to systemic dysregulation. Acta Pharmaceutica Sinica B. https://doi.org/10.1016/j.apsb.2026.07.001

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