Es gibt “neue” Emails des BMG und BioNTech.
Bisher hatten wir diese Anfrage: Briefverkehr mit BioNtech. (n.d.). https://fragdenstaat.de/anfrage/briefverkehr-mit-biontech/
In diesem Briefverkehr ist auch das Sicherheitsdatenblatt V2.02 enthalten, das bisher jede KI Analyse, die ich zu diesen Daten kenne, ignoriert hat.
Die “neuen” 232 BMG-PDFs sind der vollständige und identische Dokumentensatz der fragdenstaat-IFG-Anfrage #245408. Es gibt weder in die eine noch in die andere Richtung zusätzliche Primärdokumente.
Diesmal wurde der alte Datensatz von Kristian Haffner herausgeklagt. Ich glaube, er wurde über den Tisch gezogen mit dem alten Zeug. Wie auch immer, ich hatte die alte IFG bisher noch nicht eingehend analysiert und frühstücke somit beide auf einmal ab, da sie gerade wieder hochblubbern.
Eine erste KI Auswertung als *.md Datei (kann man mit dem Browser, z. Bsp. Firefox öffnen) findet man hier: https://my.hidrive.com/lnk/JkjQ8eRgB#file
Aufgrund meiner Vorarbeiten durch das Buch von Jens Spahn und die EU Daten zur Beschaffung, ist Perplexity in dieser Hinsicht in meinem Fall schon anders trainiert. Diesmal habe ich einen Dialog mit der KI geführt und mir nicht komplette Analysen erstellen lassen, das ist einfach günstiger. Perplexity weiß nun, dass ich das Dokument identifizieren können muss, das hat die KI schnell gelernt.
Mich interessieren die Daten von 2020, der Vorlauf, bevor die Impferei los ging und inwieweit der BMG schon zu diesem Zeitpunkt bei BioNTech involviert war. Die KI hat mir mehr gegeben als ich mir hätte träumen lassen. Dinge, die ich nie erwartet hätte und die übel sind. Sehr übel. Das BMG ist dermaßen involviert, keiner wird daher jemals Interesse an einer Aufarbeitung haben. Ganz im Gegenteil, man kann bei dieser Datenlage nur erwarten, dass aus Selbstschutz gemauert werden wird.
Die neuen Dokumente zeigen eine weitere Ebene neben den EU-level Verhandlungsdaten aus den vorherigen Artikeln.
Die von Christian Haffner erneut herausgeklagten alten FragdenStaat Daten zeigen eine weitere, operative Ebene der BMG–BioNTech-Beziehung.
1. BMG als nationaler Verteiler, nicht als Verhandlungspartner
Nachdem Jens Spahn den Erwerb des alten Novartis Werkes hilfreich unterstützt hatte, mit einem Anruf beim Chef von Novartis und das BMG BioNTech vertraglich den Weg mit Haftungsfreistellungsklauseln geebnet hatte, trat das BMG anschließend durchgehend als diejenige Behörde auf, die die über die EU beschafften Impfstoffe innerhalb Deutschlands verteilt und zwar durch Allgemeinverfügungen, Apotheken/Großhandel-Logistik und Länderkoordination. Die Signaturblöcke nennen “PG Zentrale Beschaffung von COVID-19 Impfstoffen und Therapeutika” (Dok. 109a, 211).
2. Operativer BMG–BioNTech-Austausch ab September 2020
Bereits am 9./10. September 2020, also noch vor der EU-APA-Unterzeichnung (20. November 2020, gab es ein Webex-Meeting zwischen BMG und BioNTech zur Distributionsstrategie (Dok. 068), welche vom BMG initiiert wurde.
Mittwoch, 9. September 2020 15:24: BMG an BioNTech
Für die mitlesenden fremdsprachigen Leser kopiere ich die Mails in durch google translate übersetzbaren Text unter die Bilder.
Betreff: -Meeting BioNTech/BMG zur Distributionsstrategie des COVID 19-Impfstoffs (09.09.20) zentraler Ansprechpartner BMG
Sehr,
vielen Dank an Sie und Ihr Team für die kurzfristige Teilnahme an der Telefonkonferenz heute Morgen zum Thema der Planung einer Distributionsstrategie für den COVID-19 Impfstoff von BioNTech in Deutschland.
Für das BMG möchten wir Ihnen die Projektgruppe COVID-19 als zentralen Ansprechpartner und Kontakt zum o.g. Thema nennen. Wir bitten Sie daher die Kommunikation bzgl. Distribution an folgende E-Mail Adresse zu richten
Ich freue mich, wenn Sie uns auch von BioNTech Seite einen Ansprechpartner dazu nennen können.
Wir freuen uns zudem, wenn Sie uns kurzfristig Informationen, die heute Morgen im meeting präsentiert und besprochen wurden, zur Verfügung stellen können (PPT-Slides, „Fact sheet“ zu technischen Daten (supply, Transport, Lagerung etc.), Informationen zur praktischen Anwendung des Impfstoffes (Verdünnung mit Lösungsmittel, Dosierung etc.). Gerne können Sie mich bei Rückfragen kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
___________________________________
Projektgruppe Impfstoffe COVID-19
Bundesministerium für Gesundheit Johannisstraße 5-6,
10117 Berlin
Mittwoch, 9. September 2020 20:20: BioNTech an das BMG
Sehr geehrte ,
sehr geehrtes Team des BMGs,
das Dankeschön möchten wir gerne zurückgeben. Wir fanden unsere Telefonkonferenz heute sehr konstruktiv und angenehm.
Wie versprochen sind wir schon dabei, Ihnen Unterlagen und Informationen zu BNT162 zusammenzustellen.
Auch haben wir eine entsprechend zentrale Emailadresse initiiert, die wir noch an Sie kommunizieren werden.
Anbei finden Sie vorab die heute präsentierten Folien mit einer Ergänzung der Darstellung der Thermalboxen.
Wir freuen uns auf eine gute und spannende Zusammenarbeit und verbleiben mit den besten Grüßen,
Donnerstag, 10. September 2020 10:07: BMG an BioNTech
Sehr geehrter ,
vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung und die Zusendung der gestern gezeigten Folien.
Die Ergänzung der Darstellung der Thermalboxen ist bereits sehr hilfreich für unser Verständnis.
Gerne würde ich direkt dazu ein paar Rückfragen an Sie richten:
– Wir haben in der Telko verstanden, dass die Maße einer „Pizzabox“ folgende sind: Ist das korrekt?
– Welches Gewicht hat eine „Pizzabox“ mit vials?
– Welches Gewicht und welche Maße hat ein Karton mit „Pizzaboxen“ (vials)?
– Welches Gewicht und welche Maße hat eine Thermalbox ( vials)?
– Wie viele Thermalboxen können auf eine Palette gestapelt werden?
Zudem hatten wir gestern verstanden, dass das benötige Lösungsmittel (NaCl-Lösung) nicht in Ihrem Lieferumfang enthalten ist. Ist das korrekt oder können Sie das Lösungsmittel zur Verfügung stellen?
– Wie viele ml NaCl-Lösung werden benötigt, um eine Dosis herzustellen?
– Eine Dosis entspricht 0,3 ml des Impfstoffes. Ist das korrekt?
Ich bedanke mich für Ihre Rückmeldung.
Mit besten Grüßen
Im Auftrag
Donnerstag, 10. September 2020 10:45: BMG an BioNTech
Sehr geehrter ,
eine zusätzliche Frage, die ich gerade eben leider vergessen hatte.
Wo wird der Impfstoff von BioNTech hergestellt, der in DEU in Verkehr gebracht werden soll? Ist das ebenfalls die Pfizer Herstellungsstätte in Belgien, Puurs (die als Distributionszentrum für die EU dienen soll) oder eine BioNTech Herstellungsstätte in Deutschland (Mainz)?
Vielen Dank und beste Grüße Im Auftrag
Eine wirklich spannende Frage, deren Antwort mich auch brennend interessiert hätte. Leider fehlt in der Datei die Antwort von BioNTech.
Freitag, 11. September 2020 16.08: BMG an BioNTech
Sehr geehrter ,
bereits gestern habe ich Ihnen einige Fragen zur Planung der Distributions-und Impfstrategie übermittelt. Da noch weitere Fragen offen sind, habe ich diese nun in einen Fragekatalog aufgenommen und erste Antworten aus der von Ihnen zur Verfügung gestellten Präsentation eingefügt (siehe anbei).
Wir verstehen, dass sich insbesondere die Produkteigenschaften (Haltbarkeit etc.) noch während der laufenden Entwicklung des Impfstoffes ändern können. Ein enger Austausch ist daher bereits zum jetzigen Zeitpunkt sehr hilfreich.
Wir bitten daher um kurzfristige Beantwortung der angehängten Fragen und Prüfung/Ergänzung der bereits in das Dokument eingefügten Informationen, sowie die Zurverfügungstellung weiterer relevanter Informationen zur Distribution und Anwendung des Impfstoffes. Ist ggf. bereits jetzt absehbar, welche Produkteigenschaften sich bis zur voraussichtlichen EU-Zulassung nicht ändern werden?
Da bereits zum jetzigen Zeitpunkt einige Fragen der zuständigen Landesbehörden, die bei der Distribution mit involviert sind, bei uns eingehen, bitte ich Sie zudem um Kennzeichnung, welche Informationen bereits jetzt an die Länder für die weitere Distributionsplanung weitergegeben werden können.
Ich freue mich über Ihre kurzfristige Rückmeldung.
Vielen Dank, beste Grüße und ein schönes Wochenende
Im Auftrag
Ist ggf. bereits jetzt absehbar, welche Produkteigenschaften sich bis zur voraussichtlichen EU-Zulassung nicht ändern werden?
Das ist eine sehr seltsame Frage. Sollten die Produkteigenschaften nicht jene sein, die man zur Zulassung eingereicht hat? War beim BMG bekannt, dass es auf dem Markt ein anderes Produkt geben würde, als eingereicht?
Samstag, 12. September 2020 08:39:15 BioNTech? an BMG
Sehr geehrte , schr geehrtes Team des BMGs!
Wir [sic!] versprochen sind wir dabei, alles aufzusetzen. Wir klären gerade ab, welche Daten und Angaben wir valide kommunizieren können. Wir melden uns bei Ihnen mit einem aktualisierten Stand nach dem Wochenende.
Besten Dank und Grüße,
Ab Oktober 2020 stimmten BMG und BioNTech Impfzubehör-Spezifikationen ab (Spritzen, Kanülen, Dosen pro Vial — Dok. 046, 241).
Erneut wurde die Email Kette vom BMG initiiert. Es geht um Details wie den Typ der Spritze, ob die Spritzen silikonfrei sein sollen und aus welchem Material. BioNTech meint, handelsübliche Spritzen wären OK.
Das ist eine operative Vorbereitung der nationalen Verteilung bereits Ende Oktober 2020.
3. Wöchentliche Jour-Fixe-Termine
Die Dokumente belegen regelmäßige Jour-Fixe zwischen BMG und BioNTech (Dok. 007, 053, 076, 184).Die behandelten Themen sind Logistik, Stabilitätsdaten, Serialisierung, Haltbarkeitsverlängerungen, Kinderformulierung und Lieferadressen.
Am 18.11.2021 ging es um:
Prozessbeschreibungen für neue Formulierungen und Kontakt zu ZEPAI Bestellszenarien für neue Formulierung COMIRNATY® 30µg 12+
Prozess für Donations: Rechnungen und Side Letter
Info zur Serialisierung und neuer Haltbarkeit
Serialisierung ist insofern interessant als in den EU Verträgen steht, dass nicht serialisiert wird.
Die Prozessbeschreibung für die Neue Formulierung ist wahrscheinlich nur der Prozess der Anwendung nicht der Herstellung.
Verschiebung Jour Fixe (053)
Am 20 Oktober 2021 war die Kinderzulassung und die neue Formulierung (Tris statt Phosphatbuffer) bereits Thema.
Einwahloptionen Jour Fixe.
Wenn das wöchentlich oder monatlich stattfand, fehlen hier viele, viele Dateien.
4. BMG als Vermittler zwischen BioNTech und den Ländern
Viele Dokumente zeigen, wie das BMG Fragen der Bundesländer an BioNTech weitergab und die Antworten zurückverteilte (Dok. 041, 042, 138, 239). Das BMG fungierte hier als Drehscheibe bzw. Projektkoordination, nicht als Verhandlungspartner.
Was das für den Deutschland-Review bedeutet
Diese Dokumente ergänzen das Bild aus den EMA-FOI-Dokumenten um eine dritte Dimension:
EMA-FOI-Dokumente: bilateraler politisch-vertraglicher Track (Juni–Juli 2020) — MoU, EoI, Haftungsklausel
Neue BMG-Dokumente: operativer Track (September 2020 – März 2022) — Logistik, Distribution, Stabilitätsdaten
Beide zusammen zeigen eine kontinuierliche BMG–BioNTech-Beziehung, die von der frühen Vertragsphase bis zur praktischen Umsetzung reichte — aber auf unterschiedlichen Ebenen mit unterschiedlichen Akteuren im BMG (PG Impfstoffe / PG Beschaffung / PG Logistik).
Die EMA-Dokumente zeigen die vertraglich-politische Ebene (APA, Term Sheets, MoU, Haftungsklauseln, Steering Board). Die BMG-Dokumente ergänzen dies um die nationale operative Ebene, die in den EMA-Dokumenten nicht enthalten ist. Die zentralen neuen Befunde:
1. Frühe, direkte BMG–BioNTech-Koordination ab 9. September 2020 — über drei Monate vor der EU-Zulassung. Das BMG ernennt sich selbst zum „zentralen Ansprechpartner” mit eigener E-Mail-Adresse. [Dok. 068/113]
2. Parallelität: Das BMG stimmte Zubehörspezifikationen mit BioNTech ab, bevor diese formell bei der EMA/EUA eingereicht waren („Die Angaben unten werden ein Teil der Empfehlung bei der EUA-Einreichung sein”, 27.10.2020). [Dok. 046]
3. Kontinuität: Die in den EMA-Dokumenten dokumentierte bilaterale BMG–BioNTech-Beziehung (Juni–Juli 2020) setzte sich nahtlos in einen operativen Dauerkontakt ab September 2020 fort.
Die HLAG-Serie (Dokumente 163–172a, 176)
HLAG steht für High-Level-Arbeitsgruppe „Impfen in Arztpraxen / durch Betriebsärzte” — eine wiederkehrende Koordinationsrunde zwischen dem BMG (Abteilungen 1, 2, 3, 6), BioNTech und ab September 2021 auch Moderna.
Jede Sitzung ist durch zwei Dokumente belegt: eine Einladung (Webex-Konferenzlink, meist stark geschwärzt) und eine Tagesordnung (TO).
Typische Themen
Die Tagesordnungen folgten einem wiederkehrenden Muster:
Bestell- und Lieferprozesse: PZN-Vergabe, Bund-PZN für Betriebsärzte, Umstellung Belieferung
Impfzubehör: Spritzen, Kanülen, Versorgung der Praxen
Zulassungsfragen: STIKO-Empfehlungen, Kinderzulassung, Booster, neue Formulierungen
Herstellerspezifische Themen: Comirnaty (BioNTech), Spikevax (Moderna), später Nuvaxovid (Novavax)
Haltbarkeit: Verlängerung der Haltbarkeit von Comirnaty
Kampagnen: Aktionswoche #Hierwirdgeimpft
Abgrenzung zum Jour Fixe
Die HLAG war ein eigenständiges Koordinationsformat neben dem wöchentlichen Jour Fixe (dienstags 14–15 Uhr):
Die HLAG-Serie belegt, dass BMG und BioNTech mindestens zwei institutionalisierte Koordinationskanäle parallel betrieben. Die HLAG war dabei die strategisch breitere Ebene — mit mehreren BMG-Abteilungen und später weiteren Herstellern. Dass BioNTech in jeder HLAG-Sitzung vertreten war (auch noch im März 2022, als Moderna hinzukam), unterstreicht die Sonderrolle BioNTechs als ständiger Ansprechpartner des BMG über den Jour Fixe hinaus.
5. BMG als Informations-Gatekeeper
Mit „Informations-Gatekeeper” ist gemeint, dass das BMG die Kontrolle darüber ausübte, welche Informationen von BioNTech an Dritte (Länder, PHAGRO, Öffentlichkeit) weitergelangten. Das BMG war nicht bloßer Übermittler, sondern entschied aktiv über Freigabe, Timing und Form der Weiterleitung.
Dies bezieht sich auf vier konkrete Belegstellen:
1. Informationsverfügungsverbot (Dok. 137, 29.12.2020)
Das BMG wies BioNTech an, neue Stabilitätsdaten zum Transport des rekonstituierten Impfstoffs „zunächst nicht weiter nach außen zu kommunizieren”, bis das Vorgehen mit dem PEI abgestimmt war. Das BMG legte also ein einseitiges Kommunikationsverbot fest — BioNTech durfte seine eigenen Daten nicht selbst verbreiten.
2. BMG formuliert BioNTech-Informationen selbst um (Dok. 181, 30.09.2020)
Das BMG nahm BioNTech-Produktspezifikationen und erstellte daraus eigene tabellarische Übersichten für die Landesbehörden — mit dem Hinweis, dass es sich um vorläufige Daten handele. BioNTech wurde dann um Freigabe gebeten: „ob diese Dokumente den Landesbehörden zur Verfügung gestellt werden dürfen.” Das BMG kontrollierte also Form, Inhalt und Zeitpunkt der Weitergabe.
3. Kein direkter BioNTech→Länder-Kanal (Dok. 048, 17.12.2020)
BioNTech bat das BMG explizit, seine Webinar-Einladungen an die Landesbehörden weiterzuleiten. Es gab keinen dokumentierten direkten Kommunikationskanal zwischen BioNTech und den Bundesländern. Das BMG war die obligatorische Zwischenstation.
4. BioNTech als Anhörungsteilnehmer, nicht als Gestalter (Dok. 185, 11.02.2022)
Bei Verordnungsänderungen wurde BioNTech „wie üblich im Stellungnahmeverfahren” beteiligt — also mit Anhörungsrecht, aber ohne eigene Durchsetzungsmacht. Das BMG entschied über die finale Gestaltung.
Die Gatekeeper-Rolle bedeutet konkret:
BioNTech lieferte Informationen und Daten
Das BMG entschied, wer sie wann und in welcher Form erhielt
Es gab keinen direkten Informationskanal BioNTech→Länder
Das BMG konnte BioNTech-Informationen zurückhalten („zunächst nicht weiter nach außen kommunizieren”)
Das BMG konnte BioNTech-Informationen umformulieren, bevor sie weitergingen
Diese Rolle ist insofern eine Sonderrolle, als sie normalerweise regulatorischen Behörden (PEI, EMA) oder der EU-Kommission zukäme — nicht dem Gesundheitsministerium als politische Behörde. Das BMG positionierte sich zwischen BioNTech und allen nachgelagerten Akteuren (Länder, Großhandel, Praxen, Öffentlichkeit) und steuerte den Informationsfluss eigenmächtig.
7. Zusammenfassung der Sonderrolle des BMG
Fünffache Sonderrolle:
operativer Knotenpunkt
hoheitlicher Verteiler mit Kontingentierung und Bußgeldbewehrung
Plattform-Organisator (HLAG-Serie)
Informations-Gatekeeper
handelnder Akteur mit eigenen regulatorischen Vorgriffen (Booster-Einordnung, „Retten” vor EMA-Entscheid, direkte Eskalation im Bonn-Fall). Das wird Teil 3 der Serie.
Besonderes Verhältnis BMG–BioNTech
Wöchentlicher Jour Fixe (mindestens Dezember 2020 bis November 2021), informeller Tonfall („Liebes BMG Team”), vertrauliche Vorab-Informationen mit expliziter Vertraulichkeitsbitte, und eine klare Hierarchie: BioNTech liefert Daten, das BMG entscheidet über Verteilung, Regulierung und Weiterkommunikation.
Unterstützungsmöglichkeiten:
Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav
Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:
Konto für Unterstützung für das Projekt Scan 2000
Dr. Merse DE34 4305 0001 0302 7851 75 Sparkasse Bochum
Horst Reissner: IBAN DE51 4401 0046 0406 4514 67
Dr. S. Stebel: https://ko-fi.com/einmalmitprofisarbeiten
Paypal: [email protected]
Korrespondenz BioNTech BMG bezüglich Sicherheitsdatenblatt https://fragdenstaat.de/dokumente/236329-104-aw-sicherheitsdatenblaetter-geschwaerzt/
Hunderte freigeklagte E-Mails: BioNTech und die Regierung haben Regeln gebeugt, Daten zurückgehalten, Geimpfte allein gelassen. (n.d.). Alexander Wallasch | DE. https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/hunderte-freigeklagte-e-mails-biontech-und-die-regierung-haben-regeln-gebeugt-daten-zurueckgehalten-geimpfte-allein-gelassen


























