
Iranische Staatsmedien haben am 1. März 2026 den Tod des Obersten Führers Ali Chamenei bestätigt. Sein Ableben ereignete sich im Zusammenhang mit koordinierten Luftangriffen der USA und Israels auf iranische Ziele, die am 28. Februar begannen.
Die Angriffe trafen militärische Einrichtungen, darunter den Hochsicherheitsbereich „Beyt“ in Teheran, der Chameneis Amtssitz war. Satellitenbilder zeigen schwere Zerstörungen. Auch Chameneis Tochter, Schwiegersohn und eine Enkelin sowie IRGC-Kommandeur Mohammad Pakpour wurden getötet.
US-Präsident Donald Trump bestätigte den Tod auf Truth Social, nannte Chamenei „einen der bösartigsten Menschen“ und rief die iranische Bevölkerung zum Aufstand gegen das Regime auf. Er kündigte weitere Bombardements an. Iranische Medien melden 201 Tote und 747 Verletzte, darunter 85 bei einem Angriff auf eine Mädchenschule.
Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte in der Region (VAE, Katar, Kuwait, Saudi-Arabien) sowie Israel. Die Revolutionsgarden schwören Rache und rufen zu Geschlossenheit auf. Teheran rief 40 Tage Staatstrauer aus. In Teheran gab es spontane Reaktionen in der Bevölkerung.
Im US-Kongress spalten sich die Reaktionen parteipolitisch: Republikaner unterstützen Trump, Demokraten fordern Einschränkungen.
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