BNetzA: Ausschreibung für Gebäudesolaranlagen nur zu zwei Dritteln gezeichnet

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Rund 300 Megawatt Photovoltaikanlagen auf Dächern und Lärmschutzwänden waren ausgeschrieben, gut 200 Megawatt wurden bez...

photon.info📅 16.07.2026

Rund 300 Megawatt Photovoltaikanlagen auf Dächern und Lärmschutzwänden waren ausgeschrieben, gut 200 Megawatt wurden bezuschlagt. Das ist das Ergebnis der Ausschreibung zum Gebotstermin 1. Juni 2026, das die Bundesnetzagentur heute veröffentlicht hat.

Bei einer ausgeschriebenen Menge von 296 MW wurden 125 Gebote mit einer Gebotsmenge von 238 MW eingereicht. Im Vergleich zur Vorrunde im Februar 2026 mit einer Gebotsmenge von 177 MW ist die eingereichte Gebotsmenge damit zwar deutlich gestiegen, die Ausschreibungsrunde bleibt jedoch erneut unterzeichnet. Die Bundesnetzagentur musste in dieser Runde 17 Gebote vom Zuschlagsverfahren ausschließen. Es wurden 108 Gebote mit einem Volumen von 209 MW zum Zuschlagsverfahren zugelassen und bezuschlagt.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte reichen von 8,40 ct/kWh bis 10 ct/kWh. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt mit 9,72 ct/kWh oberhalb des Wertes der Vorrunde (9,56 ct/kWh) und damit nur knapp unterhalb des Höchstwerts.

Die meisten Zuschläge entfallen auf Gebote für Standorte in Nordrhein-Westfalen (49 MW, 21 Zuschläge), gefolgt von Niedersachsen (36 MW, 19 Zuschläge), Baden-Württemberg (22 MW, 13 Zuschläge), Bayern (21 MW, 11 Zuschläge) und Hessen (20 MW, 10 Zuschläge).

Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden wird am 1. Oktober 2026 durchgeführt.

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Pressemitteilung

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