Neben Autoimmunreaktionen, Thrombosen und dergleichen, spielen laut einer neuen Publikation auch die Mitochondrien bei Myokarditiden nach modRNA- Injektion eine Rolle:
Mori, G., Yamamoto, M., Ishikawa, K., Tamashiro, H., Suzuki, H., Mizuno, S., Nakada, K., & Kawaguchi, A. (2026). Mitochondrial vulnerability underlies myocarditis from COVID-19 mRNA vaccine. Nature Communications, 17(1). https://doi.org/10.1038/s41467-026-71295-1
Hier zeigen wir, dass eine mitochondriale Anfälligkeit mit einer durch mRNA-Impfstoffe verursachten Myokarditis in Zusammenhang steht. In unserer Fall-Kontroll-Studie wiesen Patienten mit einer nach der Impfung aufgetretenen Myokarditis mitochondriale Anomalien auf. […]
Unsere Fall-Kontroll-Studie umfasste 6 Patienten (Durchschnittsalter 22,6 Jahre; 4 Männer) mit Myokarditis, die nach einer mRNA-Impfung Brustschmerzen, Fieber, Muskelschmerzen und Erschöpfung zeigten und im Krankenhaus der Universität Tsukuba stationär behandelt wurden. Die Patienten wurden wie folgt eingeteilt:
2 mit leichten Symptomen (2 Männer),
1 mit mittelschweren Symptomen (1 Frau) und
3 mit schweren Symptomen (2 Männer, 1 Frau)
[…]
Drei Patienten erhielten eine Einzeldosis des Impfstoffs BNT162b2, einer erhielt drei Dosen, und zwei wurden zweimal mit dem Impfstoff mRNA-1273 geimpft.
Alle bekamen also modRNA Produkte. Der zeitliche Verlauf von Injektion, bis Symptomentwicklung und wann die Proben genommen wurden, ist in Abbildung 1a gezeigt. Die genaue Aufteilung wer, wann, was bekam ist in Tabelle 1 gelistet.
Ergänzende Abb. 1: Klinische Fall-Kontroll-Studie zur mRNA-Impfstoff-assoziierten Myokarditis. (a) Zeitlicher Verlauf der mRNA-LNP-Impfung (orange), des Krankheitsbeginns (blau), des Krankenhausaufenthalts (grau) und der Biopsie (rote Rauten). (b–d) Serumspiegel von Troponin-T, CK-MB und BNP. (e) Linksventrikuläre Ejektionsfraktionen (LVEF). (f) Serumspiegel von CRP. Die blauen, grünen und roten Symbole kennzeichnen Werte für leichte, mittelschwere bzw. schwere Fälle. Die roten Linien und grauen Bereiche stellen die normalen Referenzbereiche am Universitätsklinikum Tsukuba dar. Die Mittellinie gibt den Median an, die Boxgrenzen den IQR (25.–75. Perzentil) und die Whisker reichen bis zum 1,5-fachen des IQR (b–f).
Ergänzende Tabelle 1: Anamnese, körperliche Befunde, Labordaten, Behandlungen und Überschneidungen bei der Veröffentlichung der Patienten in der Fall-Kontroll-Studie
Bei allen Patienten lagen die Befunde für Influenzavirus, Coxsackievirus, SARS-CoV-2 und Parvovirus B19 negativ vor. Im Vergleich zu den gesunden Kontrollpersonen wiesen alle Patienten erhöhte Werte für Troponin-T, Kreatinkinase-MB-Isotyp (CK-MB) und B-Typ-natriuretisches Peptid (BNP) auf, was auf eine Schädigung des Herzmuskelgewebes und eine beeinträchtigte Herzfunktion hindeutet (Ergänzende Abb. 1b–d). Die linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) lag bei den Patienten unter dem Normalwert von 55 % und sank in schweren Fällen auf 10–30 % (Ergänzende Abb. 1e). Auch die Leukozytenzahl im Blut (Ergänzende Tabelle 1) und der C-reaktive Protein-Spiegel (CRP) waren erhöht (Ergänzende Abb. 1f), was auf eine systemische Entzündung hindeutete. Die histologische Untersuchung des Myokardgewebes mittels Hämatoxylin- und Eosin-Färbung (HE) zeigte eine deutliche Infiltration von Immunzellen sowie Gewebeschäden mit Vakuolisierung der Kardiomyozyten (Ergänzende Abb. 2). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich zusätzlich zur systemischen Entzündung nach der COVID-19-mRNA-Impfung auch eine Myokarditis entwickelte, die zu einer Herzfunktionsstörung führte.
Im Blut der Patienten wurden Troponin-T, CK-MB und BNP gemessen und diese Werte waren deutlich höher als bei gesunden Menschen.
Troponin-T und CK-MB sind Bausteine der Herzmuskelzellen. Wenn diese Zellen beschädigt werden, wandern die Stoffe ins Blut. Sie zeigen also an, dass Herzmuskelgewebe verletzt wurde.
BNP ist ein Dehnungsreiz-Hormon. Das Herz schüttet es aus, wenn es überlastet ist und die Pumpleistung nachlässt.
Schwache Pumpleistung des Herzens
Die sogenannte LVEF gibt an, wie viel Prozent des Blutes die linke Herzkammer mit einem Schlag in den Körper pumpt.
Normal sind Werte von über 55 %.
Bei den Patienten war dieser Wert zu niedrig. In schweren Fällen sank er auf 10 bis 30 %. Das bedeutet, dass das Herz stark geschwächt war und nur noch einen Bruchteil seiner normalen Kraft hatte.
Entzündung im gesamten Körper
Die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und der CRP-Wert (ein allgemeiner Entzündungsmarker) waren im Blut erhöht. Das ist ein klarer Beweis dafür, dass im gesamten Körper eine Abwehrreaktion (Entzündung) stattfand.
Mikroskopische Untersuchung:
Viele Immunzellen waren in das Herzgewebe eingewandert, um dort zu gegen einen Fremdstoff zu kämpfen.
Die Herzmuskelzellen selbst waren geschädigt und zeigten kleine Löcher bzw. Bläschen (Vakuolisierung).
Man könnte sagen, je schlimmer der Fall, desto mehr blau angefärbte Immunzellen.
Um die für eine mRNA-Impfstoff-assoziierte Myokarditis charakteristischen Genexpressionsmuster aufzuklären, führten wir anschließend eine Gesamttranskriptomanalyse unter Verwendung des GeoMx™ Digital Spatial Profiler an formalinfixierten, in Paraffin eingebetteten (FFPE) Myokardgeweben durch, die von Patienten mit leichten, mittelschweren und schweren Symptomen entnommen worden waren.
GeoMx™ Digital Spatial Profiler ist hochpräzise Spezialmethode. Damit lässt sich das Gewebe unter dem Mikroskop betrachten und gleichzeitig die Genaktivität in ganz bestimmten, winzigen Bereichen des Gewebes punktgenau messen.
In dem schweren Fall einer mRNA-Impfstoff-assoziierten Myokarditis wurden 208 Gene (104 hochregulierte und 104 herunterregulierte Gene) als differentiell exprimierte Gene (DEGs) identifiziert, die im Vergleich zur LS-Probe einen FDR von < 0,05 und eine Fold-Change von ≥ 1,5 oder ≤ 0,66 aufwiesen (Abb. 1a, Ergänzende Daten 1). Die Patienten mit einer durch den mRNA-Impfstoff verursachten Myokarditis wiesen eine signifikant reduzierte Expression von Genen mit Bezug zu den Mitochondrien auf, darunter UQCRB, NDUFB1, ATP5MC3, COX5B, COX6A2, COX7A1 und COX4I1 (Abb. 1a).
Als Negativkontrolle diente eine Probe eines Patienten mit Löffler Syndrom. Die Löffler-Endokarditis (auch Endocarditis parietalis fibroplastica Löffler) ist eine seltene, schwere Herzerkrankung, die durch eine chronische Überproduktion von eosinophilen Granulozyten im Blut (Hypereosinophiles Syndrom) ausgelöst wird. Die massenhafte Einwanderung dieser Immunzellen führt zu schweren Gewebeschäden, Entzündungen und Vernarbungen der Herzinnenhaut (Endokard) und des Herzmuskels.
a Volcano-Diagramm zum Vergleich der Genexpression zwischen einem schweren Fall im Zusammenhang mit einem mRNA-Impfstoff und einem Fall des Löffler-Syndroms (LS). Die x-Achse stellt die log2-Fold-Change dar, die y-Achse den -log10-bereinigten P-Wert (Benjamini-Hochberg-FDR). Zweiseitiger, ungepaarter Student-t-Test (schwerer Fall, n = 3 Biopsien; LS, n = 4 Biopsien). Differenziell exprimierte Gene wurden als ≥ 1,5-fache Hochregulation oder ≤ 0,66-fache Herunterregulation mit einem FDR < 0,05 definiert (rote Punkte). Mitochondrienbezogene Gene sind blau dargestellt. Es wird ein repräsentatives Bild des Sichtfelds gezeigt, das die Morphologie des Myokardgewebes mit Laminin-Färbung für die Auswahl des Untersuchungsbereichs (ROI) veranschaulicht. Die Quelldaten sind als Zusatzdaten 1 bereitgestellt. Maßstab: 250 μm.
Anormale Mitochondrienmorphologie in Myokardbiopsien
Um die mitochondrialen Anomalien im Myokardgewebe zu untersuchen, haben wir als Nächstes die morphologischen Veränderungen der Mitochondrien mittels Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) beobachtet (Abb. 2a). In Kardiomyozyten sind die Mitochondrien zwischen den Myofibrillen gruppiert, um den hohen Energiebedarf zu decken. Obwohl die Mitochondrienfläche bei den LS-, Immun-Checkpoint-Inhibitor (ICI)- und leichten Fällen vergleichbar war, betrug die mediane Mitochondrienfläche bei den schweren Fällen 60–70 % derjenigen bei den LS-, ICI- und leichten Fällen (Abb. 2b). Die meisten Mitochondrien in den LS-, ICI- und leichten Fällen wiesen eine normale Morphologie mit intakten äußeren Mitochondrienmembranen und gut organisierten Cristae auf (Abb. 2c). Im Gegensatz dazu zeigten die schweren Fälle eine vakuoläre Degeneration und einen Riss der inneren Mitochondrienmembran (IMM). Darüber hinaus war bei diesen Patienten auch die Bildung von mitochondrienabgeleiteten Vesikeln (MDVs), die aus beschädigten oder dysfunktionalen Mitochondrien hervorgehen21, erhöht (Abb. 2c).
Die Mitochondrien sehen bei den schweren Fällen definitiv nicht gut aus.
Die Autoren haben das auch quantifiziert:
Prozentualer Anteil an normalen (dunkelblau), normal-vakuolären (hellblau), vakuolären (gelb), rupturierten (orange) Mitochondrien sowie von Mitochondrien stammenden Vesikeln (MDVs; rot) im Myokardgewebe. Die Prozentangaben sind als Verhältnis der jeweiligen Kategorie zur Gesamtzahl der gezählten Mitochondrien angegeben.
Der mRNA-Impfstoff beeinträchtigt die Herzfunktion bei Polg +/D257A-Mäusen
Um zu untersuchen, ob eine mitochondriale Dysfunktion ein ursächlicher Faktor für die mit mRNA-Impfstoffen assoziierte Myokarditis ist, untersuchten wir als Nächstes die Nebenwirkungen von mRNA-LNPs bei Mäusen, die die heterozygote D257A-Mutation im DNA-Polymerase-γ-Gen trugen (Polg+/D257A-Mäuse). Polg ist ein Kerngen, das für die katalytische Untereinheit der mitochondrialen DNA-Polymerase kodiert.
Polg+/D257A-Mäuse sind speziell gezüchtete Labormäuse, die als Modell für das biologische Altern dienen. Durch eine gezielte Genveränderung verliert ein wichtiges Kopierwerkzeug in ihren Zellen seine Korrekturfunktion. Dadurch häufen sich in den zellulären Kraftwerken (Mitochondrien) massenhaft Fehler an.
Das führt dazu, dass diese Mäuse wie im Zeitraffer altern und bereits nach wenigen Monaten typische Greisenmerkmale wie Haarausfall, Muskelschwund und Knochenabbau zeigen. In der Forschung werden sie weltweit eingesetzt, um die Ursachen des Alterns zu verstehen und Anti-Aging-Medikamente zeiteffizient zu testen. In diesem Fall wurden sie genutzt, um zu schauen, was modRNA mit Mitochondrien macht.
Die Ausgangswerte der LVEF (linksventrikuläre Ejektionsfraktion) waren bei WT- und Polg+/D257A-Mäusen vergleichbar und lagen im Durchschnitt bei etwa 60–70 %. Die Verabreichung von mRNA-1273 senkte die LVEF bei den Polg+/D257A-Mäusen jedoch auf unter 50 %, bei den WT-Mäusen hingegen nicht. Diese Verminderung der Herzkontraktilität wurde sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Polg+/D257A-Mäusen 5 Tage nach der mRNA-Impfung beobachtet (Ergänzende Abb. 4). Darüber hinaus zeigte auch ein weiteres Mausmodell für mitochondriale Erkrankungen, die mito-mice∆, die eine partielle Deletion der mitochondrialen DNA aufweisen, die mit den bei Patienten mit mitochondrialen Erkrankungen beobachteten Deletionen identisch ist26, nach der Verabreichung von mRNA-1273 eine Verminderung der LVEF (Ergänzende Abb. 5).
Nun bedenken wir, dass Pfizer geschrieben hat, dass es für Myokarditis kein Tiermodell gibt.
Anscheinend gibt es doch Mausstämme, die man hätte nutzen können: Polg+/D257A-Mäuse. Diese Mäuse zeigen bereits nach einer Injektion von Modernas Spikevax eine reduzierte linksventrikuläre Ejektionsfraktion.
Die Autoren bauten dann leere Moderna LNPs und Moderna pseudo LNPs mit mod RNA nach (obwohl in ihrer Patientenkohorte nur einer Spikevax, die andern aber BNT162B2 erhalten hatten). Man wollte schauen, ob die modRNA oder schon die Plattform bzw. die verwendeten Chemikalien selbst das Problem sind. Daher wurde modRNA verwendet, die kein Spike-Protein herstellt.
Obwohl RNA-Modifikationen wie m1ψ und m7GpppN die Immunaktivierung deutlich abschwächen, können durch LNPs vermittelte synthetische mRNA dennoch Entzündungsreaktionen über Sensoren des angeborenen Immunsystems, darunter TLRs und RLRs, auslösen28,29,30. Es wird zudem berichtet, dass Lipidkomponenten von LNPs eine Destabilisierung der Membran und einen Endosomenriss induzieren können19, wodurch die Entzündungsreaktion aktiviert wird28. Um festzustellen, welche Komponente von mRNA-1273 zur Herzfunktionsstörung bei Polg+/D257A-Mäusen beiträgt, wurden entweder LNPs ohne mRNA (leere LNPs) oder mit m1ψ modifizierte, mit Spike-Cap versehene mRNA intramuskulär verabreicht (Abb. 4a–d). Die Verabreichung von Spike-mRNA-LNPs, die intern mittels Mikrofluidik mit denselben Komponenten wie mRNA-1273 hergestellt wurden, reduzierte die LVEF von Polg+/D257A-Mäusen, wie dies auch bei mRNA-1273 beobachtet wurde (Abb. 4b). Wichtig ist, dass auch die leeren LNPs die Herzkontraktilität beeinträchtigten (Abb. 4c), wenn auch in geringerem Maße als die intern hergestellten Spike-mRNA-LNPs (Ergänzende Abb. 8). Im Gegensatz dazu wurde bei mRNA allein keine solche Nebenwirkung beobachtet (Abb. 4d). Wie bereits bei mRNA-1273 beobachtet (Abb. 3h), wurde die durch die hauseigenen Spike-mRNA-LNPs oder leere LNPs induzierte Verringerung der Herzkontraktilität durch eine Behandlung mit MitoQ durchweg gemildert (Ergänzende Abb. 9), was darauf hindeutet, dass die durch LNPs verursachte Herzfunktionsstörung durch die Bildung von mtROS vermittelt wird. Die HE-Färbung von Herzschnitten, die von Polg+/D257A-Mäusen gewonnen wurden, zeigte nach der Verabreichung von entweder mRNA-1273 oder leeren LNPs eine interstitielle Infiltration von Immunzellen (Abb. 4e, f). Diese Ergebnisse legen nahe, dass zelluläre Reaktionen auf die Lipidkomponenten des mRNA-Impfstoffs einer der ursächlichen Faktoren für die Entstehung einer Myokarditis sind. Bemerkenswerterweise war die LVEF nicht nur durch Spike-mRNA-LNPs, sondern auch durch mRNA-LNPs mit Enhanced Green Fluorescent Protein (EGFP) verringert (Ergänzende Abb. 10), was darauf hindeutet, dass die Expression des Spike-Proteins für die Entwicklung einer mRNA-Impfstoff-assoziierten Myokarditis nicht essenziell ist.
Das heißt NICHT, dass das Spike-Protein nicht ebenfalls zusätzliche Schäden macht, das heißt aber, dass die Plattform selbst, egal welches Protein man wählen würde (und GFP ist ein harmloses Proteinhaustier), schaden anrichten würde. Die Spike-Schäden kommen noch oben drauf zu den plattforminherenten Schäden.
Damit wäre die modRNA-Plattform von Moderna eigentlich regulatorisch tot, wenn man die LNPs nicht als inert ansehen würde.
Gewebeschäden und Entzündungen stehen in engem Zusammenhang mit der Freisetzung von schadensassoziierten molekularen Mustern (DAMPs) aus absterbenden Zellen, die Immunreaktionen verstärken und Gewebeschäden verschlimmern. Unter den verschiedenen Formen des regulierten Zelltods spielt die Nekroptose eine entscheidende Rolle bei entzündungsbedingten Gewebeschäden. Die Nekroptose erfordert die Phosphorylierung von RIPK3, was bei Mäusen33 zur Phosphorylierung des Mixed-Lineage-Kinase-Domain-ähnlichen Proteins (MLKL) an Serin 345 oder beim Menschen34 an Threonin 357/Serin 358 führt, was einen Riss der Plasmamembran und die anschließende Freisetzung von DAMPs zur Folge hat. Angesichts der möglichen Beteiligung der Nekroptose an der mRNA-Impfstoff-assoziierten Myokarditis untersuchten wir als Nächstes die Aktivierung von MLKL und das Ausmaß der Immunzellinfiltration unter Verwendung eines phosphospezifischen MLKL-Antikörpers und eines Anti-CD45-Antikörpers in Myokardgewebe, das von Polg+/D257A-Mäusen gewonnen wurde, denen mRNA-1273 verabreicht.
Nach der Verabreichung von mRNA-1273 war das phosphorylierte MLKL im Zytoplasma der nekroptotischen Kardiomyozyten der Polg+/D257A-Mäuse im Vergleich zu den WT-Mäusen signifikant hochreguliert (Abb. 6a–b).
Immunfluoreszenzfärbung von Herzschnitten auf phosphoryliertes MLKL (Ser345; grün) und CD45 (magenta) 5 Tage nach der Impfung mit 100 ng mRNA-1273 bei WT- oder Polg+/D257A-Mäusen.
Bei der Nekroptose platzen Zellen infolge aktivierter Proteine auf, setzen Entzündungsstoffe frei und verursachen Gewebeschäden. Der Mausversuch zeigt, dass nach mRNA-1273-Impfung diese Art des Zelltods im Herzmuskel der Mäuse signifikant erhöht war.
Fazit:
Es sieht also so aus, als wenn schon das leere LNP der Moderna-Formulierung reicht, bei Herzzellen Nekroptose auszulösen. Damit sollte die Plattform als Plattform die Zulassung verlieren. Zu den Schäden durch die LNP Plattform, kommen zusätzlich noch die Schäden durch das Spike-Protein oben drauf.
Leider hat man nicht parallel BNT-artige LNPs formuliert, obwohl die meisten der Patienten BNT162B2 bekommen hatten. Modernas SM-102 ist exlizit dafür entwickelt worden weniger toxisch als ALC-0315 zu sein.
Dieses Paper zeigt auch, dass es entsprechende, etablierte Mausmodelle gibt, welche von den Herstellern der modRNA-Injektionen jedoch geflissentlich nicht genutzt wurden. Bei WT-Mäusen (also wahrscheinlich auch bei Balb/c-Mäusen) sieht man die Schäden nicht.
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