Das Schweizer Unternehmen LightSeeds hat von der Initiative Venture Kick, die Start-ups in der Schweiz fördert, 150.000 CHF (162.000 Euro) erhalten, um die Markteinführung seiner vertikalen PV-Technik voranzutreiben. Das Geschäftsmodell des Unternehmens basiert darauf, das Potenzial vertikaler Infrastrukturen zu erschließen, indem ungenutzte Flächen entlang von Straßen und Eisenbahnstrecken sowie an Gewerbe- und Industriegebäuden zur Energieerzeugung genutzt werden. Das Unternehmen richtet sich sowohl an B2B-Kunden, zu denen Industriegebäude, Lagerhäuser, landwirtschaftliche Betriebe und Installateure gehören, als auch an B2G-Projekte, zu denen Autobahnen, Eisenbahnstrecken und städtische Infrastruktur zählen. Laut Venture Kick beträgt das weltweite Potenzial für vertikale Solaranlagen in den Bereichen Infrastruktur, Industrie und Gewerbe über 400 Milliarden CHF (433 Milliarden Euro).
LightSeeds hat hierzu eigenen Angaben zufolge »ultraleichte und bruchsichere« Photovoltaikanlagen entwickelt, die speziell für vertikale Installationen geeignet sind. Die integrierte Lösung des Unternehmens kombiniert glasfreie Module mit einem modularen Befestigungs- und Verankerungssystem, das eine schnelle Installation mit minimalem Werkzeugaufwand ermöglicht.
LightSeeds wurde 2024 von Laure-Emmanuelle Perret und Pierrick Duvoisin gegründet. Laut Venture Kick bringen die beiden zusammen über 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen Photovoltaik, Industriedesign und öffentlich-private Innovationen mit. Zusammen mit einem Team aus Experten für Technologie, Industrialisierung und Geschäftsentwicklung soll die vertikale PV-Lösung international vermarktet werden. Laut Venture Kick verfügt das Unternehmen bereits über laufende Projekte und eine wachsende Projektpipeline in der Schweiz sowie auf ersten europäischen Märkten.
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