Faktencheck Karl Lauterbach 18. Sitzung der Enquete Kommission Teil 1

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Klabauterbachs erste Präsentationsrunde der eigenen Unwissenheit

drbine.substack.com📅 23.03.2026

Aktuell gibt es noch kein offizielles Transkript. Beim offiziellen Transkript ist man gerade mal bei Sitzung 12 vom 15. Dezember 2025 angekommen. Es sind auch nicht zu allen Sitzungen Wortprotokolle vorhanden.

Ich nutze daher das automatische Transkript von Youtube, der 18. Sitzung der Corona Enquete Anhörung zur Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, die man leider nicht einbinden kann: Anhörung zur Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems

Einige Tagesordnungen der Enquette sind online, aber nicht alle.

Deutscher Bundestag – Tagesordnungen

Nach Helmut Sterz redete Herr Lauterbach das erste Mal.

14:29 Vielen Dank. Ich darf mich auch für diese Gelegenheit ganz herzlich bedanken. Ich werde wie folgt vorgehen. Ich werde kurz die Größe dieser Pandemie beschreiben.

14:39 Wie viele Menschen hat das betroffen, wie schlimm war das eigentlich?

14:42 Dann den Wert der Impfungen kurz beleuchten. Da unterscheidet sich meine Position zu der gerade vorgetragenen.

14:51 Und dann zum Schluss ein paar Worte sagen, wie ist denn eigentlich Deutschland durch die Pandemie gekommen, sodass wir einen Einstieg haben. Die WHO schätzt, dass insgesamt 15 Millionen Menschen gestorben sind auf der Grundlage von Modellierungen, auf der Grundlage der modellierten Übersterblichkeit.

Die wichtigen Worte in diesem Abschnitt sind:

  1. WHO schätzt

  2. auf der Grundlage von Modellierungen

  3. auf Grundlage der modellierten Übersterblichkeit

Modelle, welche nicht an der Realität geeicht sind, sind Kaffeesatz lesen. Ich kann mir die Welt modellieren, wie es mir gefällt.

Neil Ferguson ist der schlechteste Modellierer der Welt, bzw. er modelliert einfach im Sinne seiner Auftraggeber und liegt damit immer massiv falsch. Entschuldigt hat es sich für seine konsequent falschen Modelle meines Wissens nie. Und Ferguson ist immer noch Professor… der hat nichts anderes zu tun als schlechte Modellierungen zu schreiben und dafür vom Deep State bezahlt zu werden oder er steht einfach auf nicht funktionierende Modelle, die Panik schüren wie bei BSE (2001), H7N9 (2005) und H1N1(2010). Jedes Mal trafen seine herbeigerechneten Katastrophen nicht ein. Keine Ahnung, warum er nie gefeuert wurde für seine Inkompetenz und den damit angerichteten Schaden.

Vielleicht liegt es einfach daran, dass Neil Ferguson beim WEF ist.

Anders Tegnell schreibt dazu in seinem Buch “Der andere Weg”:

“Fergusons Modell lieferte aufrüttelnde Zahlen, die weltweit einen Sturm auslösten: Bis zu 250 000 Menschen würden in Großbritannien an Covid-19 sterben, das Gesundheitssystem würde zusammenbrechen, wenn man keine strengen Maßnahmen einführte.

Das Albtraumszenario des Berichts erhielt sofort große Aufmerksamkeit. Auch ich las ihn, war aber skeptisch. Das Imperial College hatte diese Werte mit verschiedenen Variablen berechnet. Etwa, wie die Ansteckung anderer durch erkrankte Personen funktionierte und wie viele in der Folge zu Tode kamen. Diese Variablen wurden dann in ein theoretisches Modell gepackt. Dieses, eine komplexe Gleichung, generierte anschließend ein Ergebnis. Zum Zeitpunkt des Erscheinens des Berichts wussten wir allerdings relativ wenig über Covid-19, weshalb ich die Werte der verschiedenen Variablen als nicht gesichert einschätzte. Unsichere Variablen sind nicht irgendein Detail, wenn man eine Prognose erstellen will, sondern von zentraler Wichtigkeit. Füttert man ein Modell mit fehlerhaften Werten, erhält man ein fehlerhaftes Resultat.” (S. 165f)

Ich fasse das normalerweise etwas kürzer zusammen: Bullshit rein, Bullshit raus. Füttert man ein Modell Schwachfug, kann nur Blödsinn dabei rauskommen.

“Die Analytikerin und Systemwissenschaftlerin Lisa Brouwers war die FHM-Chefin für das Erstellen von Modellen. […] Diese Expertentruppe befand nun, dass sich keine Werte berechnen ließen, denen wir trauen konnten. Grund dafür war, dass weder wir in Schweden noch irgendwer sonst Erhebungen zur Dunkelziffer angestellt hatte, also zur Anzahl an Menschen, die sich infiziert hatten, ohne als bestätigte Fälle registriert zu werden, weil sie eventuell gar nicht bemerkt hatten, dass sie krank waren. Wenn man die Dunkelziffer bei Berechnungen außen vor lässt und trotzdem versucht, ein Modell über die Infektionsverbreitung zu erstellen, begibt man sich auf dünnes Eis. Ich erachte ein solches Vorgehen als geradezu unseriös. Um abzuschätzen, wie viele Personen sich in Zukunft infizieren werden, muss man wissen, wie viele sich bereits infiziert haben und nicht mehr empfänglich für das Virus sind. Ohne dieses Puzzleteil liegt die Unsicherheit ziemlich hoch. Deshalb warteten wir, bis Ende April 2020 die ersten Studien über die Dunkelziffer in Schweden publiziert wurden. (S. 167f)

Zum Vergleich in Deutschland

Auch in Deutschland war man der Meinung, dass die Modelle BS sind…. Aber…. man hat sich nach diesem mittelmäßigen Kreisliga BS gerichtet.

Was war also der Unterschied zwischen Schweden und Deutschland?
In Schweden hatten die Wissenschaftler den Arsch in der Hose die Politiker zurückzupfeifen. In Deutschland haben die Wissenschaftler den Politikern den Arsch geküsst, damit sie weiter Geld bekommen.

Was bringt es also Experten zu haben, die wissen, dass das, was gemacht wird BS ist und die dennoch den Verantwortungsträgern nach dem Mund reden und mit dem Schwanz wedeln und dazu noch Männchen machen?

Das ECDC hat laut Tegnells Buch auch noch ein wenig modelliert, weil es so schön ist.

“Auch auf EU-Ebene wurde fieberhaft gerechnet. Die europäische Infektionsschutzbehörde ECDC hatte versucht, die Effekte verschiedener Maßnahmen zu berechnen, um die Lage in verschiedenen Ländern auswerten zu können und herauszufinden, wie stark eine bestimmte Maßnahme die Infektionsverbreitung abbremste. Das theoretische Modell des ECDC untersuchte eine Restriktionsmaßnahme nach der anderen und wertete jede einzelne aus. So erhielt man zum Beispiel für Schulschließungen eine Zahl und für Quarantäne eine andere. Diese Zahlen wurden später in das Modell eingespeist. Mir war allerdings nicht ganz klar, wie die Werte für die jeweiligen Restriktionen zustande kamen. Und wie sich zeigte, passte das Modell nicht für alle EU-Länder, zum Beispiel auch nicht für Schweden. In den Berechnungen des ECDC waren die schwedischen Maßnahmen nämlich überhaupt nicht abgebildet. Abstand zu halten oder freiwillig zu Hause zu bleiben, wenn man krank war, wurde als effektlos eingestuft. Nach den Resultaten, zu denen das ECDC im September 2020 gelangte, konnte man zum Schluss kommen, dass Schweden rein gar nichts täte. Was die Einschätzung der Pandemielage betraf, unterschieden sich die Zahlen des ECDC wesentlich von unseren. Ich deutete das so, dass man von Schweden den Eindruck hatte, dass man hier die Seuche frei wüten lasse und dass dieser Mythos Einzug in die Datenarbeit auf EU-Ebene gehalten habe. Dies führte wiederum dazu, dass man die schwedische Infektionsausbreitung stark überschätzte und sie laut ECDC außerordentlich stark ansteigen würde.” (S. 170f)

Ich schätze, Karl Lauterbauch bezieht sich auf diese Publikation:

“Hier berichten wir über eine umfassende und konsistente Messung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, indem wir die überzähligen Todesfälle für die Jahre 2020 und 2021 monatlich schätzen. Wir prognostizieren die Gesamtzahl der Todesfälle während der Pandemie an Orten, für die keine vollständigen Daten vorliegen, unter Verwendung eines überdispersiven Poisson-Zählmodells, das bayessche Inferenztechniken zur Quantifizierung der Unsicherheit anwendet. Wir schätzen weltweit 14,83 Millionen zusätzliche Todesfälle, was 2,74-mal mehr Todesfällen entspricht als die 5,42 Millionen, die für diesen Zeitraum als COVID-19-bedingt gemeldet wurden. Die Schätzungen der zusätzlichen Todesfälle weisen in den sechs Regionen der Weltgesundheitsorganisation große Unterschiede auf.”

Liegen mittlerweile echte Messdaten vor, die eine Eichung der Modelle zulassen?

Warum bezieht sich Karl Lauterbach immer noch auf Schätzungen, wenn doch eigentlich mittlerweile Messdaten vorliegen müssten. Natürlich darf man dann keine Differenz zwischen echten Toten und geschätzten Toten ziehen, weil man immer noch nicht weiß, wie viele Menschen ohne Maßnahmen gestorben wären. Dazu müsste man Daten von Ländern heranziehen, die nicht mitgemacht haben. Es gibt ein entsprechendes Land, das sich komplett verweigert hat: Weißrussland.

Weißrussland (Belarus) hat bei den international üblichen COVID-19-Maßnahmen in den Jahren 2020 und 2021 weitgehend nicht mitgemacht. Das Land galt unter Präsident Alexander Lukaschenko als einer der größten „Ausreißer“ weltweit, da es fast keine staatlich verordneten Einschränkungen gab: Keine Lockdowns, Massenveranstaltungen wurden nicht abgesagt, Schulen blieben weitgehend geöffnet, Grenzen wurden für den Personenverkehr lange Zeit nicht so strikt geschlossen wie in der EU oder Russland, eine Maskenpflicht in öffentlichen Räumen gab es landesweit erst im Oktober 2021. Präsident Lukaschenko bezeichnete die weltweite Reaktion als „Psychose“.

Die Impfung mit Sputnik V, Sinopharm (auch Teenager wurden mit Sinopharm geimpft) und dem kubanischen Impfstoff war kostenlos und freiwillig.

Belarus als Beispiel, wie es komplett ohne Zwang und basierend auf rein freiwilligem Handeln der Bürger gelaufen wäre.

Belarus hat eine Bevölkerung von ca. 8,95 Millionen Menschen.

7.118 von 8,95 Millionen sind etwa 0,08 %

0,08% sind an COVID verstorben in Belarus…

Daran sollte man nun mal eichen, wieviel mehr die strikten Maßnahmen des Wertewestens gebracht haben.

15:08 5,4 Millionen Todesfälle wurden direkt gemeldet, und es ist in der wissenschaftlichen Literatur Konsens, dass tatsächlich die Zahl der Toten nur deshalb nicht wesentlich höher ist, weil wir den Segen der Impfungen gehabt haben.

Konsens in der wissenschaftlichen Literatur ist nicht Konsens in der Wissenschaft, weil abweichende Meinungen von den Kontrollinstanzen der wissenschaftlichen Zeitschriften nicht vorbei kommen und zensiert werden.

Bitte die Anzahl der Toten an den Ungeimpften eichen. Wie viele Ungeimpfte Verweigerer sind tatsächlich an Virus verstorben im Vergleich zu geimpften Menschen? Ohne diese Eichung, ist Herr Lauterbachs Aussage eine Behauptung, basierend auf seinen Glaubensprinzipien, denn “Segen der Impfung” zeigt, dass Herr Lauterbach dem quasireligiösen Lager der Impffanatiker zuzuordnen ist. Ich zitiere Aron Siris Buchtitel: Vaccines Amen!

15:22 Die frühen Modellierungen zum Beispiel vom Imperial College in London im Lancet publiziert 22, haben ausgewertet, dass allein in den Jahren 20 und 21 etwa 19 Millionen Todesfälle verhindert werden konnten durch die Impfungen.

Eine Modellierung zeigt gar nichts. Sie ist ein Modell, das ein e Schwankungsbreite hat. Das Modell müsste man nun an Belarus oder einem Afrikanischen Staat wie Eritrea eichen, die gar nicht geimpft haben. 103 Tote bei 3.409.450 Einwohnern macht etwa 0,003 % ganz ohne den “Segen” der Impfung. Wenn man Fergussons Modell an Eritrea eicht, bleibt nicht mehr viel übrig und Eritrea zählt konstant zu den ärmsten Ländern der Welt, ohne rettende Medikamente.

15:40 Die WHO hat für die gleichen Jahre im Jahr 25 veröffentlicht, dass alleine in Europa 1,4 Millionen Todesfälle vermieden worden sind, davon alleine 130.000 in Deutschland. Man geht von einer Sterblichkeit Senkung von etwa 70% aus. Auch das CDC kam zu ähnlichen Bewertungen. Es gibt auch etwas konservativere Berechnungen, zum Beispiel von Ioannidis von der Stanford Universität. Aber auch er selbst geht von 2,5 Millionen vermiedenen Todesfällen durch die Impfungen aus.

Man geht von einer Sterblichkeitssenkung aus… Das Problem ist, dafür waren die “Impfungen” aber nicht zugelassen. Die Senkung der Sterblichkeit wurde in der Zulassungsstudie nicht als Endpunkt erfasst und war somit kein Studienziel, genauso wenig wie der Übertragungsschutz. Zugelassen waren die COVID Produkte laut Fachinformation für:

Wer etwas anderes bewirbt oder behauptet, verstößt gegen das Heilmittelwerbegesetz.

“Eine Werbung für Arzneimittel, die der Zulassungspflicht unterliegen und nicht nach den arzneimittelrechtlichen Vorschriften zugelassen sind oder als zugelassen gelten, ist unzulässig. […] Satz 1 findet auch Anwendung, wenn sich die Werbung auf Anwendungsgebiete oder Darreichungsformen bezieht, die nicht von der Zulassung umfasst sind.”

Ergänzend greift oft auch § 3 HWG, der irreführende Werbung untersagt – also auch das Vortäuschen einer therapeutischen Wirksamkeit, die nicht wissenschaftlich im Zulassungsverfahren nachgewiesen wurde.

Wer vorsätzlich gegen das Werbeverbot verstößt (insbesondere bei irreführender Werbung nach § 3), muss mit folgenden Konsequenzen rechnen(§ 14 HWG):

  • Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.

  • Geldstrafe.

16:12

Die Sicherheit der Impfung ist sehr gut untersucht worden, zum Beispiel in einer großen Studie in Frankreich. Dort sind 28 Millionen Erwachsene untersucht worden. Geimpfte versus Nichtgeimpfte ist der Frage nachgegangen, hat es mehr Tote gegeben an anderen Erkrankungen bei den Geimpften? Das war nicht der Fall.

Die Studie hatte die Confounder nicht im Griff, dass sieht man daran, dass das Mittel angeblich auch Autounfälle reduziert hat. Das nennt man healthy vaccinee bias. Dazu gibt es einige Analysen, Z. Bsp. eine Analyse von Harald Walach.

Und diverse andere Analysen, die zum gleichen Schluss kommen:

Vejon COVID-19 Review
Why the New French Study on COVID Vaccines Got It Wrong
Over the past few years, I’ve become used to unusual scientific claims. But every now and then a study appears that stops me in my tracks—not because of its insight, but because its conclusions feel completely disconnected from what the real world is showing us. A recent population-level study from France falls squarely into this category…
Listen now

Herr Lauterbach pickt sich eine Studie raus, die ihm in seine Weltbild passt und ignoriert alle anderen Studien, die das Gegenteil zeigen:

16:31

In der Tat war die Sterblichkeit bei den Geimpften reduziert, um 25 % reduziert. Aber auf jeden Fall liest die Studie konservativ den Schluss zu, dass die Impfung nicht zu Übersterblichkeit geführt hat. Auch kein Turbo Krebs wurde beobachtet oder ähnliche Erkrankungen, wie eben angedeutet worden sind.

Die Sterblichkeit war nicht Teil der Zulassungsstudie und bei der Französischen Studie gibt es einen massiven healthy vaccinee Effekt, denn Herr Lauterbach nicht zu kennen scheint.

Zu Turbokrens gibt es durchaus Studien, die Herr Lauterbach geflissentlich ignoriert oder vielleicht gar nicht kennt, weil sie nicht in sein Glaubenskonstrukt passen.

Kuperwasser C, El-Deiry WS. COVID vaccination and post-infection cancer signals: Evaluating patterns and potential biological mechanisms. Oncotarget. 2026 Jan 3;17:1-29. doi: 10.18632/oncotarget.28824. PMID: 41498242. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41498242/

El-Deiry WS. Hypothesis: HPV E6 and COVID spike proteins cooperate in targeting tumor suppression by p53. Oncotarget. 2026 Jan 3;17:30-33. doi: 10.18632/oncotarget.28823. PMID: 41498241; PMCID: PMC12893477. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41498241/

Isidoro C. SARS-CoV2 and Anti-COVID-19 mRNA Vaccines: Is There a Plausible Mechanistic Link with Cancer? Cancers (Basel). 2025 Dec 2;17(23):3867. doi: 10.3390/cancers17233867. PMID: 41375068; PMCID: PMC12691228.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41375068/ https://www.mdpi.com/2072-6694/17/23/3867

16:53 Im Gegenzug hat die Impfung 75 % die Todesrate reduziert. Für diejenigen, die an Covid erkrankt sind und vorher geimpft waren.

Wie oben erwähnt, das war nicht Teil der Zulassungsstudie und die Französische Studie ist nicht belastbar, wegen des healthy vaccinee Effekts.

17:02 Das Robert Koch Institut hat allein durch die Impfungen im Jahr 21 in der Zeitphase Januar bis Juli 40 000 vermiedene Todesfälle nachgewiesen.

Wie haben die denn das gemacht, wenn sie es nicht mal schaffen Todesfälle zu zählen? Vielleicht geschätzt oder gewürfelt?

17:13 Professor Wieler ist hier und kann dazu später vielleicht noch ausführen. Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Long-Covid gefahr groß war. Am Anfang etwa 6 % der Betroffenen. Auch dieses Long-Covid Risiko wurde durch die Impfung deutlich gesenkt.

Es gibt keine einzige „exakte“ Definition Long Covid, da sich das Krankheitsbild noch in der Erforschung befindet. Man hat sich nicht einmal auf einen Namen geeinigt und wie man es von einem Impfschaden abgrenzen kann.

Wovon redet Herr L.?

17:27 Natürlich hat die Impfung Risiken mit sich gebracht. Die zwei wichtigsten sind die Myokarditis, bzw. Perikarditis, und die zweitwichtigste dürfte die Thrombozytopenische Thrombose sein. Beides seltene Komplikationen, die aber sehr schwerwiegend sind in der Größenordnung von weniger als eins zu 10.000.

Dazu habe ich andere Daten. Praktisch fast jeder hat einen im MRT messbaren Herzschaden und das über Wochen.

“Die Studie umfasste 303 nicht geimpfte Patienten (Durchschnittsalter 52,9 Jahre; 157 Frauen) und 700 geimpfte Patienten (Durchschnittsalter 56,8 Jahre; 344 Frauen). Geimpfte Patienten wiesen im Vergleich zu nicht geimpften Patienten insgesamt eine höhere FDG-Aufnahme im Myokard auf (medianer SUVmax 4,8 vs. medianer SUVmax 3,3 ; P < 0,0001) . Die myokardiale SUVmax war bei geimpften Patienten unabhängig vom Geschlecht (medianer Bereich 4,7–4,9) oder Alter (medianer Bereich 4,7–5,6) höher als bei den entsprechenden nicht geimpften Gruppen (Geschlecht medianer Bereich 3,2–3,9; Alter medianer Bereich 3,3–3,3; P-Bereich < 0,001–0,015). Darüber hinaus wurde eine erhöhte FDG-Aufnahme im Myokard bei Patienten beobachtet, die 1–30, 31–60, 61–120 und 121–180 Tage nach ihrer zweiten Impfung untersucht wurden (medianer SUVmax-Bereich 4,6–5,1), und eine erhöhte ipsilaterale axilläre Aufnahme wurde bei Patienten beobachtet, die 1–30, 31–60, 61–120 Tagen nach ihrer zweiten Impfung (medianer SUVmax-Bereich: 1,5–2,0) beobachtet, verglichen mit den nicht geimpften Patienten (P-Bereich: < 0,001–< 0,001).”

Bei Teenagern war es einer von 939.

17:48

Die EMA hat zum Beispiel für Myokarditis eins zu 140.000 geschätzt und das Paul Ehrlich Institut kommt zu einer ähnlichen Größenordnung bei der Thrombose, thrombozytopenischen Thrombose dürfte die Größenordnung eins zu 70.000 sein. Es gab beim AstraZeneca Impfstoff noch die Sinus-Venenthrombose, auf die gehe ich aber hier nicht ein, weil das ist ja sehr schnell dann auch durch entsprechende Warnhinweise gesenkt worden.

Wie genau senkt man Nebenwirkungen durch Warnhinweise? Esoterische Pharmakologie? Nocebo Effekt?

Die EMA hat auf ein zu 140 000 geschätzt, die Israelis haben es bei Teenagern erfasst und lieber nicht ausgewertet, weil das Ergebnis eins zu 939 war.

bei ein von 1000 sind wir bereits bei gelegentlich und nicht mehr bei sehr selten.

18:14 Das Risiko. Wir haben immer kämpfen müssen, dass wir nicht eine Überlastung der Intensivbetten erleben mussten. Als ich ins Amt kam, beispielsweise Ende 21, Anfang 22, waren nur 4% der Betten frei für Covid Fälle. Das sind vielleicht 950.000 Betten. Und das waren damals Zeiten, wo wir jeden Tag 250 neue Fälle auf Intensivstationen hatten. Wir hatten also eine Reserve von nur vier Tagen. Das heißt, wir mussten hier handeln.

Herr Lauterbach kann wohl das DIVI Register nicht auswerten. Internet ist für ihn wohl Neuland.

“Daten zeigen: 2020 war für Krankenhäuser eher ein Jahr der Unterauslastung, nicht der generellen Überlastung. Der Bund hat im vergangenen Jahr kräftig mitgemischt – und wird es künftig wohl noch stärker tun. Und: Es lohnt die Versorgung zu konzentrieren und planvoll zu stufen, nicht nur in Zeiten der Pandemie.”

Generell hat Herr Leber interessante Vorträge gehalten z. Bsp. am 16.11.2020 beim 43. (virtuellen) Deutscher Krankenhaustag

Schon im November 2020 war klar, die COVID-Patienten sind nicht das Problem sondern COVID ist eine Cash Cow für die Kliniken.

18:44 Und wir haben damals zum Beispiel festgestellt, dass man die Todeszahl deutlich hätte reduzieren können, wenn wir Ende 21, Anfang 22 eine höhere Impfrate gehabt hätten. Darüber können wir sicherlich gleich noch sprechen. Zum Schluss, wie ist Deutschland durchgekommen? Wir hatten insgesamt ungefähr 185.000 Todesfälle. Gerade im ersten Jahr ist es uns gelungen, besonders gut durchzukommen. Da hatten wir eine Übersterblichkeit von nur 3 bis 5 %. Die lag in den USA oder auch in Spanien eher in der Größenordnung von 15 %.

Trotz oder wegen der Maßnahmen? Sind wir wirklich gut durch die Plandemie gekommen mit der dritthöchsten Übersterblichkeit? Schweden war IMMER besser als Deutschland.

Ein Maß für die Strenge der Maßnahmen war der Stringency Level. Den höchsten Wert erreichte Deutschland am 31. Dezember 2021 mit 84,26 Punkten. Zu diesem Zeitpunkt galt Deutschland laut dem Index sogar als das Land mit den weltweit strengsten Maßnahmen – noch vor China. Deutschland schikanierte seine Bewohner schlimmer als das kommunistische China. Das muss man erst einmal schaffen.

2,11% weniger Wirtschaftswachstum für 0,05% weniger Infektionen und 0,02% weniger Fallsterblichkeit. Auch bei der Impfquote hat das Gängeln der Bevölkerung gerade mal 0,04% zusätzliche Menschen in die Spritze getrieben. Das hat sich richtig (nicht) gelohnt.

19:20 Und 21 sind wir auch einigermaßen gut durchgekommen. Da haben wir zumindest im Vergleich zu den osteuropäischen Ländern nicht diese hohe Sterblichkeit gehabt in der 21er Welle. Somit es ist nicht alles perfekt gelaufen, aber Deutschland ist verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen und das verdanken wir auch den Impfungen.

Sollten Geimpfte eigentlich nicht mehr am Virus versterben? Hätte es 2021 nicht rum sein müssen, wenn die Impfung funktioniert hätte?
Warum vergleicht er sich mit nicht genannten osteuropäischen Ländern und nicht mit Schweden?

Was meint Herr Lauterbach mit “verhältnismäßig gut” und was meint er damit, dass man das “auch den Impfungen” verdankt?
Die Impfungen haben die Infektionswahrscheinlichkeit erhöht!

Figure 2.

Selbst in den CDC Messungen, die massiv zu Gunsten von Impfstoffen sind, schaffen die COVID Produkte 2024/25 nicht die 50% Hürde!

“Die Wirksamkeit (VE) des COVID-19-Impfstoffs 2024–2025 betrug 33 % bei COVID-19-assoziierten Notaufnahmen (ED) oder Notfallbehandlungen (UC) bei Erwachsenen ≥ 18 Jahren und 45 %–46 % bei Krankenhausaufenthalten bei immunkompetenten Erwachsenen ≥ 65 Jahren im Vergleich zu Personen, die keine Impfdosis 2024–2025 erhalten hatten. Die VE gegen Krankenhausaufenthalte bei immungeschwächten Erwachsenen im Alter von ≥ 65 Jahren betrug 40 %.

Zudem erhöhen die COVID-Injektionen auch noch die Wahrscheinlichkeit für andere Atemwegserkrankungen.

“Während die COVID-19-Impfung offenbar einen teilweisen Schutz vor bestimmten Atemwegsinfektionen wie ILI und Keuchhusten bietet, wurde ein paradoxer Anstieg des Risikos für URI und Erkältungen bei höheren Impfstoffdosen festgestellt.

Damit ist Herr Lauterbachs Präsentation seiner Unwissenheit nicht vorbei. Dafür brauche ich aber einen zweiten Teil. 5 min Lauterbach im Detail pro Artikel sind an meiner Schmerzgrenze. Ich komme mir vor wie eine tibetanische Gebetsmühle, die in jedem neuen Artikel eigentlich nur alte Daten 1:1 recycelt.


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  • Dr. S. Stebel: https://ko-fi.com/einmalmitprofisarbeiten

1

Deutscher Bundestag – protokolle. (n.d.). Deutscher Bundestag. https://www.bundestag.de/ausschuesse/weitere_gremien/ee01/protokolle

2

Deutscher Bundestag – Tagesordnungen. (2025, August 9). Deutscher Bundestag. https://www.bundestag.de/ausschuesse/weitere_gremien/ee01/tagesordnungen

3

Neil Ferguson | World Economic Forum https://www.weforum.org/people/neil-ferguson/

4

„Auf Steinzeit-Niveau“: RKI-Modellierer glaubte selbst nicht an Rechnungen, mit denen wir alle eingesperrt wurden | NIUS.de. (2025, July 12). NiUS.de. https://www.nius.de/corona/news/auf-steinzeit-niveau-rki-modellierer-glaubte-selbst-nicht-an-rechnungen-mit-denen-wir-alle-eingesperrt-wurden

5

Msemburi W, Karlinsky A, Knutson V, Aleshin-Guendel S, Chatterji S, Wakefield J. The WHO estimates of excess mortality associated with the COVID-19 pandemic. Nature. 2023 Jan;613(7942):130-137. doi: 10.1038/s41586-022-05522-2. Epub 2022 Dec 14. PMID: 36517599; PMCID: PMC9812776. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9812776/

7

ABC News. (2020, May 12). Belarus resists lockdown measures | ABC NEWS PRIME [Video]. YouTube.

8

Belarus becomes the first foreign country to register the Sputnik V vaccine. (n.d.). Official Website Vaccine Against COVID-19 Sputnik V. https://sputnikvaccine.com/newsroom/pressreleases/belarus-becomes-the-first-foreign-country-to-register-the-sputnik-v-vaccine

9

Belarus to get 3m doses of COVID-19 vaccine from China | Humanitarian cooperation | Belarus.by https://www.belarus.by/en/press-center/humanitarian-cooperation/belarus-to-get-3m-doses-of-covid-19-vaccine-from-china_i_0000139661.html

12

Belarus – COVID-19 Overview – Johns Hopkins https://coronavirus.jhu.edu/region/belarus

13

Belarus population (2026) – Worldometer. (n.d.). Worldometer. https://www.worldometers.info/world-population/belarus-population/

16

Redaktion. (2026b, January 16). Kritischer Kommentar von Harald Walach zur vielgelobten französischen Studie. MWGFD. https://www.mwgfd.org/2026/01/kritischer-kommentar-von-harald-walach-zur-vielgelobten-franzoesischen-studie/

17

Scholkmann F, May CA. COVID-19, post-acute COVID-19 syndrome (PACS, „long COVID“) and post-COVID-19 vaccination syndrome (PCVS, „post-COVIDvac-syndrome“): Similarities and differences. Pathol Res Pract. 2023 Jun;246:154497. doi: 10.1016/j.prp.2023.154497. Epub 2023 May 3. PMID: 37192595; PMCID: PMC10154064. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41375068/

18

Nakahara T, Iwabuchi Y, Miyazawa R, Tonda K, Shiga T, Strauss HW, Antoniades C, Narula J, Jinzaki M. Assessment of Myocardial 18F-FDG Uptake at PET/CT in Asymptomatic SARS-CoV-2-vaccinated and Nonvaccinated Patients. Radiology. 2023 Sep;308(3):e230743. doi: 10.1148/radiol.230743. PMID: 37724969. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37724969/

19

Ophir, Y. (2026). Cardiovascular safety signals in Israeli adolescents following COVID-19 Vaccination: Evidence from an unprocessed FOIA dataset. INTERNATIONAL JOURNAL OF CARDIOVASCULAR RESEARCH & INNOVATION. https://doi.org/10.61577/ijcri.2025.1000016

20

Prof. Karl Lauterbach auf X: „(1) Diese wichtige Studie aus Kalifornien belegt, was lange vermutet wurde. Covid ist viel mehr eine Gefässkrankheit als eine Lungenkrankheit. Das erklärt auch die Schäden an Nieren, Gehirn und Herz. Das Spike Protein selbst beschädigt die Gefässe. https://t.co/H71qSaul13“ / X

23

Leber, W.-D.: Das goldene Jahr der Krankenhausfinanzierung, Deges, S. (Hrsg.): Transformation Leader 02/2021, Verlag ZENO, Heidelberg 2021, S. 100-106 https://www.wulf-dietrich-leber.de/_files/ugd/5e48c7_01d1de922c334c81952fe842138a861d.pdf

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Pizzato M, Gerli AG, La Vecchia C, Alicandro G. Impact of COVID-19 on total excess mortality and geographic disparities in Europe, 2020-2023: a spatio-temporal analysis. Lancet Reg Health Eur. 2024 Jul 3;44:100996. doi: 10.1016/j.lanepe.2024.100996. Erratum in: Lancet Reg Health Eur. 2024 Oct 30;47:101117. doi: 10.1016/j.lanepe.2024.101117. PMID: 39410937; PMCID: PMC11473197. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39410937/

28

Kargı, B., & Coccia, M. (2026). Reduced effectiveness of strict containment policies in the presence of pandemic crisis in society and environment. Environment Development and Sustainability. https://doi.org/10.1007/s10668-026-07309-1 https://link.springer.com/article/10.1007/s10668-026-07309-1

29

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