NIUS veröffentlichte am 3. Juli 2025 PEI Protokolle, die bisher nicht eingehend analysiert wurden. Da es nur 5 Protokolle sind, werde ich mir diese im Detail näher ansehen. Das Protokoll kann direkt auf der NIUS Seite heruntergeladen werden
Protokoll 1: Sitzung des Externen Kristenstabs vom 19. August 2020
01-4-sitzung-am-19-08-2020-geschwa-rzt.pdf
Die Präsentationen von Protokoll 1 und Protokoll 2 sind teilweise identisch. Es geht erst einmal darum, auf welche Art und Weise man die “Impfungen” zulassen kann und was das damals existierenden Regelwerk für Zulassungen war.
Protokoll 2: Sitzung des Externen Kristenstabs am 4. September 2020
02-5-sitzung-am-04-09-2020-geschwa-rzt.pdf
Im September 2020 hatte RKI und PEI noch das Ziel herauszufinden, wie sicher die Plörren tatsächlich sind.
RKI und PEI planten die Überwachung der Wirksamkeit und Sicherheit potenzieller SARS-CoV-2-Impfstoffe nach der Markteinführung – einschließlich der Untersuchung einer möglichen verstärkten Krankheitsverlaufs
Man wollte sogar Geimpfte/Ungeimpfte im Vergleich zu einer angepassten Bevölkerungskontrollgruppe untersuchen und wollte dabei vor allem nach verstärktem Krankheitsverlauf, Impfstoffwirksamkeit, Charakterisierung der COVID-19-Immunantwort bei geimpften Patienten (+ Untergruppe der Ungeimpften), SARS-CoV-2-Antikörper, neutralisierende Antikörper, Charakterisierung des Zytokinprofils, Th2-Verschiebung der Immunantwort… schauen.
Diese Daten sind bis heute noch nicht vollständig erhoben und wenn man entsprechende Daten veröffentlichte, die nicht gerade für die Produktklasse sprachen, wurde man zensiert.
Die Frage, die sich nun stellt, warum haben RKI und PEI diese Pläne nie ausgeführt? Keine Lust oder wurden sie aktiv daran gehindert?
Das ppt zitiert ein Nature Paper, welche möglichen immunologischen Risiken vor der Anwendung der Impfstoffen vermutet wurden.
Letztendlich tauchten ganz andere Probleme auf, die das PEI und das RKI nicht erwartet hatten. Dafür habe ich die Untersektion: Schadmechanismen.
2. „Überarbeitete Präsentation: Zusammenstellung der essentiellen Anforderungen an einen COVID19‑Impfstoff im Bereich Qualität, Nicht‑Klinik und Klinik im Hinblick auf ein Notfall‑Szenario“
Zum Zeitpunkt der 4. Sitzung des externen Krisenstabs (19.8.2020) und der 5./6. Sitzung (4./16.9.2020) war die SARS-CoV-2‑Positivenrate im AGI‑Sentinel niedrig einstellig.
Die Wochenwerte im Detail (Saison 2020/21, ab 40. KW 2020)
Positivenrate SARS-CoV-2 im AGI-Sentinel des NRZ Influenzaviren:
Parallel wurden ARE‑Konsultationen und ARE‑Aktivität als saisonüblich beschrieben. Auch im weiteren Verlauf der Saison 2020/21 lag die Positivenrate nach RKI‑Sentineldaten kumulativ zwischen etwa 3 % (Feb 2020–Feb 2021) und 9 % (bis 4. KW 2021); die höchsten Wochenwerte lagen bei 12–15 %, und selbst dann verband das RKI die Zahl mit dem Hinweis, dass die Werte regional getrieben sein könnten.
Damit stützen die reinen Sentineldaten des RKI die im Präsentationsdokument des Krisenstabs formulierte Szenariobeschreibung Szenario 1 und nicht das Notfall‑Szenario 2 mit „hoher Infektionsrate und vielen schwerwiegenden Erkrankungsfällen in Deutschland.
“Eine Anwendung eines nicht zugelassenen Impfstoffs sollte in diesem Szenario NICHT erfolgen.”
Laut Präsentation hätt man in einem Tiermodel zeigen müssen, dass der Impfstoff ein Tier vor Ansteckung schützt, was nicht gelang, weil das Makakenmodell das nicht leisten konnte.
„Wir kommen zu dem Schluss, dass das 2-4-jährige Männchen-Makaken-Herausforderungsmodell in erster Linie ein Modell für eine SARS-CoV-2-Infektion und nicht für eine COVID-19-Erkrankung ist.“
Im englischen Original mit einem Rechtschreib- und einem Grammatikfehler in diesem entscheidenden Satz. Es sollte “rather than of COVID-19 disease” heißen.
Toxikologische Studien der Lipide wurden auch nie durchgeführt. Das habe ich alles schon mehr als ausführlich in früheren Artikeln behandelt.
Da PEI wusste also, was man machen sollte, hat es aber nicht durchgesetzt oder nicht protestiert, als grundlegende Untersuchungen nicht durchgeführt wurden.
Auch was, die Effektivität der Produkte anging war man sich noch nicht so sicher, wie und bei wie vielen Probanden das gemessen werden sollte.
Das Worst-Case Szenario umfasste:
Nur: es gab schon früh effektive Therapien, darunter die Protokolle von Dr. Zelenko und Dr. Chetty. Generell sind Coronaviren RNA Viren und vertragen daher kein Zink. Damit war das Thema eigentlich bereits direkt vom Tisch.
RNA-Viren nutzen zu Vermehrung ihres Erbgutes die RNA-abhängige RNA-Polymerase (RdRp). Freie Zink-Ionen können dieses Enzym hemmen. Das hat übrigen der gain of funktion Ralph Baric 2010 veröffentlicht und der muss es schließlich wissen.
Es ist bemerkenswert, dass das PEI bereits im September 2020 intern die konditionalen Bedingungen des MedBVSV‑Pfads präzise formulierte und den Einsatz eines nicht zugelassenen Impfstoffs im damaligen Ist‑Zustand ablehnte.
„Hallo Team, jemand hat uns gefragt, ob man COVID-19-Impfstoffe in Deutschland schon an die Bevölkerung verteilen darf, bevor sie die offizielle, normale Zulassung haben – und welche Gesetze das erlauben würden.
Der Fragesteller bezieht sich dabei auf zwei bestimmte Notfall-Regeln:
Die MedBVSV (eine deutsche Verordnung für medizinischen Bedarf bei Krisen).
Eine EU-Regel (Artikel 5 Absatz 2 der Richtlinie 2001/83). Diese besagt: Wenn sich eine gefährliche Krankheit schnell ausbreitet, dürfen die Länder Ausnahmen machen und ein Medikament oder einen Impfstoff auch ohne normale Zulassung vorübergehend erlauben.
Ich weiß aktuell nicht, ob unsere Leitung (das PEI) zu diesem Thema schon eine feste, mit der Politik abgesprochene Meinung hat, die wir nach außen hin offiziell antworten dürfen.
Bitte entscheidet, wie wir jetzt in dieser Sache weiter vorgehen sollen. Viele Grüße”
Protokoll 3: Sitzung des Externen Krisenstabs vom 16. September 2020
03-6-sitzung-am-16-09-2020-geschwa-rzt.pdf
Das Protokoll hat nur 7 Seiten.
Schon im Mai 2020 hatte man erste Konzepte zur Einführung von Impfstoffen, die zu dem Zeitpunkt gerade einmal in Phase I waren.
Protokoll 4: Sondersitzung Erweiterter Externer Krisenstab vom 21. Dezember 2020
06-2-sonder-sitzung-am-21-12-2020-geschwa-rzt.pdf
Das Protokoll hat nur 6 Seiten.
Die Batches wurden experimentell getestet. Auf welche Weise? Von wem? Spezifikationen?
Für Astra haben wir die Daten, da hat das PEI wohl wirklich selbst getestet.
Auch das PEI hat direkt mir BioNTech kommuniziert. Anscheinend auch nur wieder mit BioNTech und nicht mit den anderen Herstellern, die es irgendwie ohne Sonderbetüttelung geschafft haben.
Protokoll 5: Sitzung des Erweiterten Externen Krisenstabs vom 15. November 2021
10-4-sonder-sitzung-am-15-11-2021-geschwa-rzt.pdf
So wirklich überzeugt klingt das PEI von den Begründungen des Herstellers (BioNTech?) nicht, warum man nun auch Kinder, die nicht gefährdet sind, “impfen” sollte.
Kinder sind eigentlich nicht betroffen. Man hat keine Daten, wie viele Kinder so krank werden, dass sie überhaupt ins Krankenhaus müssen. Zum Myokarditisrisiko liegen keine belastbaren Daten vor.
Man wusste zu dem Zeitpunkt auch bereits, dass ein großer Anteil der Kinder bereits immun war und die Krankheit in Kindern generell mild verläuft.
Protokoll 6: Sitzung zur internen Meinungsbildung vom 18. Februar 2022
11-5-sonder-sitzung-am-18-02-2022-geschwa-rzt.pdf
“Es geht um eine aktuelle Diskussion im CHMP zur Erweiterung der Booster‐Indikation der mRNA Impfstoffe auf Jugendliche ab 12 Jahren, ohne dass für diese Gruppe eigene Daten eingereicht werden.”
Wer braucht schon Daten bei Kinder, die zum Großteil schon immun waren und auch ohne “Impfung” keinen schweren Verlauf haben? Eine Extrapolation reicht da sicherlich vollkommen aus
Man stellt zumindest klar, dass diese Vorgehensweise nur OK ist, weil P(l)andemie herrscht und man das normalerweise so nicht machen würde, weil Extrapolation eigentlich nicht akzeptabel ist aber zumindest eine gewisse Sicherheit gewährleistet, obwohl zu wenig Daten vorliegen und man seltene Signale bei den kleinen Studien gar nicht detektieren (und somit nicht extrapolieren) kann und Kinder nicht betroffen sind, weil sie zum Großteil immun sind und ohnehin nicht schwer erkranken.
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Lionello, J. (2025, July 13). Exklusiv! NIUS zeigt die geheimen Impf-Protokolle des Paul-Ehrlich-Instituts. NIUS. https://nius.de/corona/geheime-impf-protokolle-paul-ehrlich-institut-nius
Graham, B. S. (2020). Rapid COVID-19 vaccine development. Science, 368(6494), 945–946. https://doi.org/10.1126/science.abb8923
Buda, S., Dürrwald, R., Biere, B., Buchholz, U., Tolksdorf, K., Schilling, J., Streib, V., Preuß, U., Prahm, K., Haas, W., & AGI-Studiengruppe. (2020). Influenza-Wochenbericht. https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2020_2021/2020-40.pdf
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Vogel, A. B., Kanevsky, I., Che, Y., Swanson, K. A., Muik, A., Vormehr, M., Kranz, L. M., Walzer, K. C., Hein, S., Güler, A., Loschko, J., Maddur, M. S., Ota-Setlik, A., Tompkins, K., Cole, J., Lui, B. G., Ziegenhals, T., Plaschke, A., Eisel, D., . . . Sahin, U. (2021). BNT162b vaccines protect rhesus macaques from SARS-CoV-2. Nature, 592(7853), 283–289. https://doi.org/10.1038/s41586-021-03275-y
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