Die Evangelisch-Lutherische Auferstehungskirche im Münchner Westend gibt die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage bekannt. Seit Ende August 2026 erzeugt eine 65-kW-Anlage auf dem Dach der 1931 eingeweihten Kirche umweltfreundlichen Strom. Daran gekoppelt sind zwei Batteriespeicher mit je 30 Kilowattstunden Kapazität. Die Installation übernahm der Solarfachbetrieb Neue Energie Anlagen GmbH aus Oberpframmern. Vor Beginn der Montage segnete der geschäftsführende Pfarrer Claus-Philipp Zahn die Monteure und wünschte ihnen Schutz und einen sicheren Tritt auf dem Dach.
Für die Installation war eine Genehmigung nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz nötig, die unter Auflagen erteilt wurde. So mussten beispielsweise »monochrome dunkle Solarmodule ohne glänzende metallische Rahmungen« verwendet werden. Außerdem durften die beiden Flächen des Satteldachs über dem Kirchenschiff nicht vollständig belegt werden.
Laut einer Mitteilung der Kirchengemeinde wird der Solarstrom prioritär in der Kirche, dem Gemeindehaus, dem Pfarrhaus und der Mesnerwohnung verbraucht. Überschüssiger Strom wird gegen eine Einspeisevergütung in das öffentliche Netz eingespeist. »Die Photovoltaikanlage ist ein wichtiger Schritt, um unsere Kirche umwelt- und klimafreundlicher zu machen«, sagt Pfarrer Zahn. Außerdem könne die Kirchengemeinde beträchtliche Energiekosten einsparen.
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Evangelisch-Lutherische Auferstehungskirche München
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