Das Spike-Protein öffnet die Blut-Hirn-Schranke

📰 drbine.substack.com

Bestätigung der Datenlage von Oktober 2020

drbine.substack.com📅 03.09.2026

Was ist die Blut-Hirn-Schranke?

Englisch wird die Blut-Hirn-Schranke Blood-Brain-Barrier (BBB) genannt und daher häufig BBB abgekürzt, weil Wissenschaftler schreibfaul sind. Ich bin auch schreibfaul.

“Als selektive Barriere sorgt die Blut-Hirn-Schranke für einen kontrollierten Austausch zwischen Blut und Hirngewebe. Dadurch kann die chemische Zusammensetzung der Interzellularflüssigkeit des Gehirns weitgehend konstant gehalten werden. Nur fettlösliche Substanzen mit einem Molekulargewicht unter 500 Da können die Blut-Hirn-Schranke per Diffusion passieren. Hierzu zählen Nikotin, Alkohol und Blutgase, aber auch Narkotika wie Halothan. Ionen und polare Substanzen wie Glucose sind auf spezifische Transportsysteme angewiesen. Die Blut-Hirn-Schranke verhindert ebenfalls einen unselektiven Ausstrom von Neurotransmittern und Kalium aus der zerebralen Extrazellulärflüssigkeit.

Zusätzlich zur physikalischen Barrierefunktion verfügt die Blut-Hirn-Schranke über eine metabolische Komponente. Durch die Expression bestimmter Enzyme können Arzneimittel gezielt inaktiviert und abgebaut werden.

Beim Fetus und bei Neugeborenen ist die Blut-Hirn-Schranke vulnerabler als beim Erwachsenen, was bei der Arzneimittelgabe und bei Intoxikationen beachtet werden muss.”

Warum ist die Blut-Hirn-Schranke wichtig?

Die BBB verhindert, dass Giftstoffe (Toxine), Bakterien, Viren oder körpereigene Immunzellen aus dem Blut unkontrolliert ins Gehirn eindringen und dort Entzündungen verursachen. Das Hirn hat ein eigenes, spezielles Immunsystem (Mikrogliazellen). Das normale Immunsystem hat im Hirn nichts zu suchen.

Nervenzellen benötigen ein spezielles chemisches Umfeld , damit der Strom sauber fließt und die Signale richtig ausgelesen werden können. Daher reguliert die BBB das Arbeitsumfeld des Hirns sehr streng.

Da Gehirn ist gefräßig und brauch viel Energie, hat aber selbst fast keine Energiereserven. Die BBB lässt lebenswichtige Stoffe wie Sauerstoff und Kohlendioxid ungehindert passieren. Traubenzucker (Glukose) oder Aminosäuren werden über spezialisierte, zelluläre Transportkanäle aktiv ins Gehirn geschleust.

Rund 95 % aller herkömmlichen Medikamente können die BBB nicht überwinden. Polysorbat 80 kann als Schlepperstoff ins Hirn fungieren, und sollte daher gemieden werden.

Das Spike Protein öffnet die Blut-Hirn-Schranke

Nachdem wir also gelernt haben, dass die BBB wichtig und sinnvoll ist und es keine gute Idee ist, die Grenzen der BB unkontrolliert zu öffnen, weil sonst Schwermetallbelastungen aus dem Blut, Viren oder sonstiger Schmodder ins Hirn gelangen können, dürfte klar sein, warum es eine schlechte Nachricht ist, dass das Spike-Protein die BBB öffnet.

Diese Nachricht ist aber nicht neu, die Daten sind schon lange bekannt, sie werden eigentlich immer nur immer und immer wieder bestätigt, was die Situation nicht gerade verbessert.

Dass, das Spike Protein, genauer gesagt bereits die S1 Untereinheit, die BBB durchlässig macht, weiß man seit Oktober 2020, also aus einer Zeit vor der Impfung.

Bereits 2020 konnte mithilfe eines künstlichen, 3D-gedruckten Modells der menschlichen Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen werden, dass ein bestimmter Teil des Corona-Virus (das S1-Spike-Protein) diese Schutzschranke beschädigen und undicht machen kann.

  • Das Modell (A & B): Man baute eine künstliche Ader im Labor nach, die genauso aufgebaut ist wie die winzigen Blutgefäße im menschlichen Gehirn. Sie besteht aus einer einzelnen Schicht spezieller Zellen (Endothelzellen).

  • Der Normalzustand (C & D): Im gesunden Zustand sind diese Zellen durch Proteine wie ein Reißverschluss fest miteinander verbunden (sogenannte „Tight Junctions“, hier ZO-1 genannt). Auf den Mikroskop-Bildern sieht man ein durchgehendes, stabiles Netz. Das Gehirn ist so perfekt vor Schadstoffen aus dem Blut geschützt.

  • Der Schaden durch Corona (E): Die Forscher haben das S1-Spike-Protein des Coronavirus für zwei Stunden durch die künstliche Ader fließen lassen. Das Ergebnis: Die Verbindungslinien zwischen den Zellen bekamen Löcher, wurden brüchig oder verschwanden ganz (durch Pfeile auf den Bildern markiert). Die Schutzschranke wurde durchbrochen.

  • Der Beweis für die Undichtigkeit (F & G): Um zu überprüfen, ob wirklich Schadstoffe durch die Lücken schlüpfen können, wurde ein Leuchtstoff in die Ader gespritzt. Das Ergebnis war eindeutig: Bei den Gefäßen, die mit dem Spike-Protein in Kontakt kamen, sickerte deutlich mehr Flüssigkeit durch die Gefäßwand als bei den gesunden Kontrollgefäßen. Die Messungen bestätigen wissenschaftlich, dass die Schranke nachweislich durchlässiger geworden ist.

Das ist insbesondere Schlecht, weil das Spike-Protein selbst neurotoxisch ist.

Dieser Effekt war somit von modRNA induzierten, SARS-CoV2 identischen Spike-Proteinen ebenfalls zu erwarten, wenn das Spike-Protein frei im Blutstrom zirkuliert und so auch ins Gehirn gerät, was es leider tut, erst recht, wenn Gehirnzellen selbst dieses Protein exprimieren/herstellen. Dieser Mechanismus, der auch eine systemische Entzündungsreaktion umfasst, welche ebenfalls durch die modRNA-Produkte ausgelöst werden kann in Kombination mit einer dysfunktionalen BBB, wird als Ursache der COVID-assoziierten kognitiven Einschränkungen vermutet.

Da viele Wissenschaftler diese Daten möglicherweise verpasst haben, gibt es nun ein weiteres Paper, das das erneut zeigt. Das Thema rauscht also wieder einmal durch den wissenschaftlichen Blätterwald.

Erneut haben Wissenschaftler ein künstliches Modell der Blut-Hirn-Schranke nachgebaut, das aus den wichtigsten menschlichen Gehirn- und Gefäßzellen besteht. Sie testeten, was passiert, wenn man dieses Modell mit abgetöteten (inaktivierten) Viren oder nur mit dem Spike-Protein in Kontakt bringt.

Egal ob das Virus von der „Blut-Seite“ oder von der „Gehirn-Seite“ an die Schranke gelangte – die Schutzmauer wurde in beiden Fällen undicht und beschädigt.

Die Zellen schütteten massenhaft Entzündungsstoffe (Zytokine und Chemokine) aus. Das künstliche Gehirngewebe schlug quasi immunologischen Feueralarm.

Das Virus muss die Gehirnzellen nicht einmal lebendig infizieren, um Schaden anzurichten. Allein die Anwesenheit von Virusteilen (wie dem Spike-Protein) reicht aus, damit die körpereigene Immunabwehr so heftig reagiert, dass die schützende Blut-Hirn-Schranke zusammenbricht.

Man könnte sagen, das aktuelle, neue Paper reproduziert die Daten von 2020 unabhängig. Ein wirklich neuer Erkenntnisgewinn ist davon nicht wirklich abzuleiten. Es ist nur die Bestätigung, dass man das schon Oktober 2020, vor der Impfung wusste und ignoriert hat, was es nicht besser macht.

Das steht in gewisser Weise im Paper so auch drinnen:
”Unsere Ergebnisse stimmen mit der Mehrheit der veröffentlichten Studien überein, die die schädliche Wirkung von SARS-CoV-2 auf die Integrität der Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen haben (Buzhdygan et al. 2020; DeOre et al. 2021; Krasemann et al. 2022; Motta et al. 2023; Nascimento Conde et al. 2020; Samudyata et al., 2022; Suprewicz et al. 2022; Yang et al. 2022; Zhang et al. 2021).”

Man versucht dann noch zu begründen, warum die eigenen Daten besser sind, als jene, die schon vorhanden sind… das Modell ist einfach besser als die Modelle davor.

“Diese Beobachtung wurde bereits von anderen Forschungsgruppen beschrieben, doch unsere Studie hat diese Ergebnisse mithilfe eines BHS-Modells, das aus primären, differenzierten menschlichen Zellen besteht und als multizelluläres, physiologisch relevantes BHS-Modell kultiviert wurde, weiter ausgebaut und bestätigt. In einigen früheren Studien wurden iPS- oder Organoid-Modelle bzw. Zelllinien verwendet, um neurologische Erkrankungen durch SARS-CoV-2 in vitro zu untersuchen, während In-vivo-Studien mit menschlichem Gewebe oder menschlichen Probanden äußerst schwierig durchzuführen sind.”

Die Modelle sind ein experimenteller, mechanistischer Beleg für das, was der Pathologe im Seziersaal nachweist:

Das Ganze gibt es übrigens auch als Tierversuch mit spektakulären Bildern:

Genauer habe ich das dazugehörige Paper hier besprochen:

Fazit:

Man wusste 2020, dass sowohl das Virus, als auch das Spike-Protein alleine (genauer genommen sogar die S1-Untereinheit allein), die BBB öffnen und zu Hirnentzündungen sowohl durch das Spike-Protein selbst als auch den Schmodder aus dem Blut (Aluminium aus anderen Impfungen, Glyphosat aus dem Brot…) führen.

Und weil man das wusste, hat man die Menschen mit einem Präparat behandelt, dass dazu führt, dass sie genau dieses toxische Protein als freies Protein über Jahre herstellen und frei im Blut zirkulieren haben.

Ich denke nicht, dass das eine wirklich gesunde Option war. Ich bezweifle irgendwie generell, dass diese Produktklasse eine sonderlich clevere Idee war.


Unterstützungsmöglichkeiten:

Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav

Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:

1

DocCheck, M. B. (n.d.). Blut-Hirn-Schranke – DocCheck Flexikon. DocCheck Flexikon. https://flexikon.doccheck.com/de/Blut-Hirn-Schranke

2

Buzhdygan TP, DeOre BJ, Baldwin-Leclair A, Bullock TA, McGary HM, Khan JA, Razmpour R, Hale JF, Galie PA, Potula R, Andrews AM, Ramirez SH. The SARS-CoV-2 spike protein alters barrier function in 2D static and 3D microfluidic in-vitro models of the human blood-brain barrier. Neurobiol Dis. 2020 Dec;146:105131. doi: 10.1016/j.nbd.2020.105131. Epub 2020 Oct 11. PMID: 33053430; PMCID: PMC7547916. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33053430/

3

Greene C, Connolly R, Brennan D, Laffan A, O’Keeffe E, Zaporojan L, O’Callaghan J, Thomson B, Connolly E, Argue R, Meaney JFM, Martin-Loeches I, Long A, Cheallaigh CN, Conlon N, Doherty CP, Campbell M. Blood-brain barrier disruption and sustained systemic inflammation in individuals with long COVID-associated cognitive impairment. Nat Neurosci. 2024 Mar;27(3):421-432. doi: 10.1038/s41593-024-01576-9. Epub 2024 Feb 22. Erratum in: Nat Neurosci. 2024 May;27(5):1019. doi: 10.1038/s41593-024-01644-0. PMID: 38388736; PMCID: PMC10917679. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38388736/

4

Jmii, H., Haverty, R., Rochfort, K. D., & Fletcher, N. F. (2026). SARS-CoV-2 disrupts the integrity of a human blood-brain barrier model in the absence of infection. Journal of NeuroVirology, 32(5). https://doi.org/10.1007/s13365-026-01337-3

5

Jmii, H., Haverty, R., Rochfort, K. D., & Fletcher, N. F. (2026). SARS-CoV-2 disrupts the integrity of a human blood-brain barrier model in the absence of infection. Journal of NeuroVirology, 32(5). https://doi.org/10.1007/s13365-026-01337-3

6

Mörz, M. (2022). A Case Report: Multifocal Necrotizing Encephalitis and Myocarditis after BNT162b2 mRNA Vaccination against COVID-19. Vaccines, 10(10), 1651. https://doi.org/10.3390/vaccines10101651

8

Ogata AF, Cheng CA, Desjardins M, Senussi Y, Sherman AC, Powell M, Novack L, Von S, Li X, Baden LR, Walt DR. Circulating Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) Vaccine Antigen Detected in the Plasma of mRNA-1273 Vaccine Recipients. Clin Infect Dis. 2022 Mar 1;74(4):715-718. doi: 10.1093/cid/ciab465. PMID: 34015087; PMCID: PMC8241425. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34015087/

9

Yonker LM, Swank Z, Bartsch YC, Burns MD, Kane A, Boribong BP, Davis JP, Loiselle M, Novak T, Senussi Y, Cheng CA, Burgess E, Edlow AG, Chou J, Dionne A, Balaguru D, Lahoud-Rahme M, Arditi M, Julg B, Randolph AG, Alter G, Fasano A, Walt DR. Circulating Spike Protein Detected in Post-COVID-19 mRNA Vaccine Myocarditis. Circulation. 2023 Mar 14;147(11):867-876. doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.122.061025. Epub 2023 Jan 4. PMID: 36597886; PMCID: PMC10010667. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36597886/

10

Boros LG, Kyriakopoulos AM, Brogna C, Piscopo M, McCullough PA, Seneff S. Long-lasting, biochemically modified mRNA, and its frameshifted recombinant spike proteins in human tissues and circulation after COVID-19 vaccination. Pharmacol Res Perspect. 2024 Jun;12(3):e1218. doi: 10.1002/prp2.1218. PMID: 38867495; PMCID: PMC11169277. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38867495/

11

Brogna C, Cristoni S, Marino G, Montano L, Viduto V, Fabrowski M, Lettieri G, Piscopo M. Detection of recombinant Spike protein in the blood of individuals vaccinated against SARS-CoV-2: Possible molecular mechanisms. Proteomics Clin Appl. 2023 Nov;17(6):e2300048. doi: 10.1002/prca.202300048. Epub 2023 Aug 31. PMID: 37650258. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37650258/

👁 332 Aufrufe 👤 190 Leser