Wie haben die Menschen in Deutschland das Leben mit den Soldaten der Roten Armee erlebt?

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Jeder in Deutschland weiß, dass die westliche Propaganda erfolgreich dafür gesorgt hat, dass im kollektiven Gedächtnis i...

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Unterstützenswerte Aktion

Wie haben die Menschen in Deutschland das Leben mit den Soldaten der Roten Armee erlebt?

Über die Zeit der Roten Armee in Deutschland gibt es viele Gräuelgeschichten, während die westlichen Besatzungstruppen als regelrechte Engel dargestellt werden. Daher unterstütze ich eine Aktion, bei der Leser gebeten werden, über ihre Erlebnisse mit den Soldaten der Roten Armee zu berichten.

Jeder in Deutschland weiß, dass die westliche Propaganda erfolgreich dafür gesorgt hat, dass im kollektiven Gedächtnis in Deutschland massenhafte Vergewaltigungen durch Soldaten der sowjetischen Roten Armee verankert wurden, während die gleiche Propaganda die Soldaten der westlichen Länder als Befreier darstellt, die Kindern Schokolade gegeben haben. Dass laut historischer Forschung alleine US-Soldaten bis zum Ende der Besatzungszeit im Jahre 1955 in Deutschland geschätzte 190.000 Vergewaltigungen begangen haben, ist hingegen kaum jemandem bekannt. Und während die Rote Armee Vergewaltiger streng bestrafte, oft sogar mit dem Tod oder Auspeitschung, haben US-Militärgerichte allenfalls schwarzen Soldaten den Prozess gemacht und einige von ihnen bestraft, nicht jedoch hellhäutige Täter.

Hier soll es jedoch nicht um dieses Thema gehen, sondern ich möchte eine Aktion unterstützen, die dieser einseitigen westlichen Propaganda in der Geschichtsschreibung entgegenwirken möchte. Der Anlass ist der sich Ende August jährende Abzug der letzten russischen Soldaten aus Deutschland.

RT-DE hat aus diesem Anlass dazu aufgerufen, dass Leser ihre Erfahrungen mit den Soldaten der Roten Armee mitteilen sollen. Dabei soll es ausdrücklich nicht um eine einseitige „Schönfärberei“ gehen, wie RT-DE in seinem Aufruf schreibt:

„Gerne auch Schilderungen aus zweiter Hand aus dem familiären oder persönlichen Umfeld. Und weil wir wie gesagt ein differenziertes Bild zeichnen wollen, interessieren uns sowohl positive als auch negative Erlebnisse. Sie können uns auch gerne Fotos oder Briefe zusenden, die Sie aus der Zeit aufbewahrt haben – schicken Sie uns gerne alles. Und falls noch ein Kontakt oder eine Freundschaft aus dieser Zeit zu einem Sowjetsoldaten besteht, würden wir uns sehr freuen, Ihre Geschichte auch aus heutiger Perspektive nach all den Jahrzehnten zu hören.“

Angesichts der einseitigen Berichterstattung und Geschichtsschreibung in Deutschland unterstütze ich diese Aktion und bitte die Leser des Anti-Spiegel, sich daran zu beteiligen. RT-DE bittet um Zuschriften unter der Emailadresse [email protected].

Und bitte beachten Sie, dass RT-DE auf folgendes hinweist:

„Wichtig: Mit dem Einsenden Ihrer Geschichte stimmen Sie der Veröffentlichung auf unseren Plattformen zu (TV, Website, Buch usw.) – am besten schreiben Sie in der E-Mail explizit „Ich bin mit der Veröffentlichung auf Ihren Plattformen einverstanden.“ Und bitte geben Sie an, ob Ihr Name und Wohnort mit veröffentlicht werden sollen.“

Ich wünsche dieser Aktion viel Erfolg und bin gespannt auf die Einsendungen der Leser!

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.


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