Dogru darf seit Juni 2025 nicht mehr das Land verlassen, nicht mehr auf sein Vermögen zugreifen und nicht mehr arbeiten. Niemand darf ihn unterstützten. Im wird vorgeworfen, russische Propaganda zu unterstützen. Ein Verfahren gab es nicht. Die Sanktionen wurden freihändig vom EU-Rat ausgesprochen.
Der angenommene Antrag lautet nach Angaben von Florian Warweg von der Ostdeutschen Allgemeinen, der einer der beiden Initiatoren des Antrags war:
„Die Mitgliederversammlung fordert den Bundesvorstand der dju in ver.di und den ver.di- Bundesvorstand auf,
• sich mit allen ihren Möglichkeiten gegenüber der Bundesregierung und europäischen Institutionen für eine Überprüfung und Aufhebung der gegen Hüseyin Doğru verhängten Maßnahmen einzusetzen;
• über die Auswirkungen des EU-Sanktionsregimes auf die Pressefreiheit gewerkschaftsintern wie öffentlich zu informieren;
• gegenüber den zuständigen Stellen deutlich zu machen, dass politische Sanktionen gegen Journalistinnen und Journalisten nicht zum Instrument der Einschränkung unabhängiger Berichterstattung werden dürfen;
• sich auch ansonsten entschieden für die Wahrung von Presse-, Meinungs- und Informationsfreiheit sowie rechtsstaatlicher Standards in Deutschland als auch international einzusetzen.“