Ist Lindsey Graham bei einem russischen Raketenangriff gestorben?

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Der überraschende Tod von US-Senator Lindsey Graham wird in vielen Ländern, um es vorsichtig auszudrücken, für nur wenig...

anti-spiegel.ru📅 14.07.2026
Verschwörungstheorie

Ist Lindsey Graham bei einem russischen Raketenangriff gestorben?

US-Senator Lindsey Graham, ist am Samstag überraschend in Washington gestorben, so die offizielle Version. Allerdings war er am Samstag in der Ukraine und hat eine Drohnenfabrik besichtigt, die an dem Tag von einer russischen Rakete getroffen wurde. Ist Graham dabei umgekommen?

Der überraschende Tod von US-Senator Lindsey Graham wird in vielen Ländern, um es vorsichtig auszudrücken, für nur wenig Trauer gesorgt haben, denn Graham war einer der radikalsten Falken in Washington, der für alle Probleme nur eine Lösung kannte: Krieg und das Bombardieren anderer Länder. Es war Graham, der vor einigen Jahren verkündete, der Ukraine-Krieg sei für die USA das bestmögliche Geschäft, weil die Ukrainer für die Interessen der USA sterben, während keine US-Bürger ihr Leben riskieren, und den USA sogar nur vergleichsweise geringe Kosten entstehen, weil die Europäer so freundlich sind, die Kosten für die Umsetzung der geopolitischen Ziele der USA zu tragen.

Man soll nicht schlecht über Tote sprechen, aber bei Graham fällt mir beim besten Willen nichts Positives ein, was ich über ihn schreiben könnte, denn seine Positionen und Erklärungen haben sich ausschließlich durch Menschenverachtung und Zynismus hervorgetan. Um nichts Schlechtes über Graham zu schreiben, habe ich am Wochenende auf einen Nachruf verzichtet.

Trotzdem ist sein Tod möglicherweise interessanter als man meinen könnte, darum soll es hier gehen.

Laut der offiziellen Version, die sein Büro veröffentlicht hat, ist Graham am Samstagabend in seiner Wohnung in Washington nach einer „kurzen und plötzlichen Erkrankung“ verstorben. Einen Tag später teilte Grahams Büro mit, er habe eine Aortendissektion erlitten.

Ein russisches Portal hat sich die Chronologie genauer angeschaut, denn Graham war am Freitag und Samstag in Kiew. Es spricht daher einiges dafür, dass er bei einem russischen Raketenangriff gestorben ist. Eine Rückreise nach Washington inklusive Ankunft am Samstagabend in seinem Haus, um dort praktisch sofort zu sterben, ist zwar möglich, aber zeitlich ambitioniert.

Hinzu kommt, dass Graham wohl nicht der erste Westler wäre, der in der Ukraine bei russischen Angriffen gestorben wäre und dessen Tod dann als Herzversagen erklärt wird. Man erinnere sich nur an die Häufung von „Herztoten“ unter hohen westlichen Offizieren nach gewissen Militäroperationen an der Front.

Ich übersetze hier den russischen Artikel über die Merkwürdigkeiten des Todes von Lindsey Graham.

Beginn der Übersetzung:

Willkommen in der Ukraine: Hat eine Iskander Lindsey Graham gefunden?

US-Senator Lindsey Graham ist unter merkwürdigen Umständen verstorben. Zeitpunkt und Ort sind weiterhin unklar, aber dafür weiß man, dass er vor seinem Tod ein „höllisches Sanktionsprojekt“ zur Zerstörung der russischen Wirtschaft plante.

Nach dem Tod von John McCain erbte Lindsey Graham den inoffiziellen Titel des führenden Russophoben Amerikas. Er erlangte durch eine Reihe menschenverachtender Äußerungen über Russen Berühmtheit. Dafür wurde er in Russland als Terrorist und Extremist eingestuft, eine „Ehre“, die nicht einmal seinem Vorgänger zuteilwurde.

Der Alarm erklang erst danach

Am 10. und 11. Juli hat er eine weitere Reise in die Ukraine unternommen und die Produktionsstätten der Firma Sky Fall besichtigt, das Vampire-Drohnen, Shrike-FPV-Drohnen und P1-SUN-Abfangdrohnen herstellt.

Gerade in diesen zwei Tagen startete Russland eine Reihe schwerer Angriffe auf Anlagen der ukrainischen Rüstungsindustrie in Kiew und Umgebung. In der Nacht zum 11. Juli wurden sechs Iskander-Raketen und vier Marschflugkörper Ch-59/69 eingesetzt, denen zwei Antiradarraketen den Weg ebneten.

Ukrainische Medien und Überwachungskanäle stellten umgehend fest: „Es gab keine Raketenwarnung, der Alarm ertönte erst nach dem Einschlag der Raketen.“

Ein chronologisches Labyrinth

Die Medien berichten, dass „Senator Graham die Ukraine einige Tage vor seinem Tod besucht hat“, doch das waren nicht „einige Tage“. Grahams Besuch fand am 10. und 11. Juli statt, und die ersten Meldungen über seinen Tod erschienen in englischsprachigen Medien am Samstagabend (11. Juli). Als Ort des Todes wurde sein Wohnsitz in Washington angegeben.

„Am Samstagabend, dem 11. Juli, verstarb US-Senator Lindsey Graham nach kurzer, plötzlicher Krankheit. Die Familie von Senator Graham dankt Ihnen für Ihre Gebete in dieser schweren Zeit und bittet um Wahrung ihrer Privatsphäre“, hieß es in einer Erklärung seines Büros.

Von der polnisch-ukrainischen Grenze reist Graham mit einem Sonderzug nach Kiew. Die Fahrt von Kiew zur polnischen Grenze dauert sieben Stunden. Wäre der Zug bis Warschau gefahren, hätte die Reise 16 Stunden gedauert.

Der Flug von Warschau nach Washington dauert mit einem Businessjet weitere zwölf Stunden. Selbst wenn der Senator seine Angelegenheiten in Kiew am Nachmittag des 11. Juli erledigt hätte, wäre er in den USA also nicht vor dem Morgen des 12. Juli (europäischer Zeit) angekommen. Warschau liegt jedoch sechs Stunden vor Washington, daher wäre bei seiner Ankunft in den USA noch der Abend des 11. Juli (Ortszeit) gewesen, während in Polen bereits der 12. Juli war. Und genau zu diesem Zeitpunkt wurde sein Tod festgestellt.

Mit anderen Worten: Der Senator hatte kaum Zeit, um nach Hause zu kommen und dort zu sterben.

Könnte er bereits tot dorthin gebracht worden sein, und dann wurde schnell die Geschichte seines „plötzlichen und unerwarteten Todes“ verbreitet? Das kann man nicht ausschließen. In jedem Fall ist klar, dass es keine allmähliche, fortschreitende Entwicklung gab. Es war ein sehr plötzlicher Tod.

Motive und Gründe

Graham trieb im Kongress beharrlich und konsequent ein Gesetz voran, das neue Attacken gegen Russland vorsah. Er selbst nannte sie „höllische Sanktionen“. Gemäß dieser Bestimmungen hätte Trump das Recht bekommen, 500-prozentige Zölle auf Waren aus Ländern zu erheben, die weiterhin mit Russland Handel treiben. Die Androhung dieser Zölle sollte unseren Handel mit China und Indien ruinieren.

Es ist bekannt, dass er am Tag seines Todes mit dem Kongressabgeordneten Michael McCaul über den Fortschritt seines Sanktionsgesetzes sprach, das sie dem Kongress zur Beratung vorlegen wollten.

„Diesen Sommer ist es an der Zeit, alles zu geben, um Druck auf Putin auszuüben und ihn an den Verhandlungstisch zu bringen“, schrieb Graham vor seinem Besuch in Kiew.

Die amerikanische Journalistin Laura Loomer behauptet, der russische Philosoph Alexander Dugin habe zur Ermordung des Senators aufgerufen: „Alexander Dugin, einer von Putins Beratern, forderte die Hinrichtung von Senator Graham. Und er erklärte, die Welt wäre ohne ihn ein besserer Ort.“

Die trockenen Fakten

Die Trump-Regierung hat triftige Gründe, eine Nachricht vom Attentat der Russen auf einen US-Senator während einer Ukraine-Reise zumindest nicht zu veröffentlichen. Vor allem, weil sie sich dadurch in eine äußerst schwierige Lage bringen würde. Für so eine Operation, selbst wenn sie für Trump politisch nützen würde, müsste es Rache geben. Doch sind die USA nach dem verlorenen Krieg gegen den Iran und dem gerade gescheiterten Waffenstillstand bereit, zum Konflikt mit Russland zurückzukehren?

„Ob Grahams Tod eine direkte Folge des Einschlags einer Iskander-M-Rakete in sein Gehirn war, werden wir vielleicht nie erfahren. Die amerikanische Seite hat es jedenfalls nicht eilig, die Umstände seines Todes offenzulegen“, bemerkt der Kanal Kriegschronik (Vojennaja Chronika).

Das ist eine korrekte Anmerkung. Doch es gibt in Indiz, das vieles erklären könnte: Man muss die Beerdigung beobachten. Wenn der Terror-Senator in einem geschlossenen Sarg beerdigt wird, die Beerdigung privat stattfindet oder er stillschweigend in einem privaten Krematorium eingeäschert wird, dann wird das das Gewicht der „kinetischen Hypothese“ dramatisch erhöhen und sie von der Kategorie „Das ist Fantasie, mein Junge“ in die Kategorie „Manchmal passiert auch so etwas“ verschieben.

Ende der Übersetzung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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