Am 4. März hatte die EU-Abgeordnete Christine Anderson (ESN-Fraktion) zu einer Veranstaltung im Parlament in Brüssel eingeladen, auf der über die digitale Identität (Digital ID) und ihre Auswirkungen auf unser Leben gesprochen wurde – sowohl aktuell als auch zukünftig. Beim MEHA-Event (Make Europe Healthy Again) waren als Redner mit dabei:
- Prof. Dr. Richard Werner: Zentralbankwährung CBDC und wirtschaftliche Aspekte
- Prof. Dr. Martin Haditsch: Digitale Patientenakten, digitale Impfpässe, Medizinethik
- Reggie Littlejohn: Sozialkreditsystem, Smart Cities
- Tom Lausen: Einblicke aus der Datenanalyse und wie Sie Ihre Daten schützen
- Meike Terhorst: Wie die EU ihre Kompetenzen im Bereich der digitalen Identität überschreitet, Verbindungen zu Big Tech und Rechtsberatung
- Montgomery Toms: Auswirkungen auf junge Menschen, wie man Bürgerinnen und Bürger motivieren kann, für ihre Rechte einzutreten
Schon am Morgen des 4. März überraschte der Datenanalyst Tom Lausen mit einem kurzen Einstimmungsvideo aus Brüssel und einem Foto von einem Motto der EU, das mit übergroßen Lettern am Parlamentsgebäude prangt: «Democracy in Action». Bräuchte es solche Propaganda-Sprüche, wenn die Demokratie dort wirklich funktionieren würde?
Lausen erzählte, dass er auf dem Weg zum Parlament einen Taxifahrer aus Ruanda zum Thema Impfkampagne befragt habe. Dieser meinte, man hätte die Menschen in dieser Zeit mit Polizei und Militär ziemlich drangsaliert – und wenn er jetzt das Wort Demokratie höre, kriege er Angst.
Am gleichen Abend warnte die niederländische Anwältin Meike Terhorst auf der MEHA-Konferenz, dass die digitale ID und das dazugehörige Raster ein System sind, um einen digitalen Zwilling jeder Person zu erstellen. Zudem teilte sie mit, dass die EU nicht die rechtlichen Befugnisse habe, um dieses ID-System durchzusetzen, denn die EU sei kein Staat oder Land.
Die EU könne nicht auf dem Stuhl der Mitgliedstaaten sitzen, betonte Terhorst. Deshalb könnten die Mitgliedsländer die Einführung der ID verweigern und sie hoffe, dass dies auch passieren werde. Für EU-Bürger hatte sie mehrere Ratschläge parat: Wer schon eine ID habe, solle sie einfach wegschmeißen. Denn diese werde nicht von der EU oder Regierungen ausgestellt, sondern von einem Bankenkartell und großen Technologie-Unternehmen.
Das bedeute, wer sich die digitale ID herunterlade, tue dies auf eigenes Risiko. Die ID stehe über dem Rechts- und dem politischen System, so Terhorst. Und sie werde durch Zensur und Medienpropaganda durchgedrückt. Wir sollten weder die Zensur noch die einseitige Propaganda akzeptieren, findet die Anwältin, dann wäre es für das Kartell schwieriger, dieses System durchzudrücken.
Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Richard Werner, der früher mit dem Programm «Global Leader for Tomorrow» des Weltwirtschaftsforums zusammengearbeitet hat, sich aber Inzwischen von der Organisation distanziert und den «Great Reset» kritisiert, stellte klar, dass wir den Zentralbanken nicht vertrauen und ihnen auf keinen Fall mehr Macht einräumen sollten.
Denn die hohe Inflation, die 2021 begann, sei eindeutig von den Zentralbanken ausgelöst worden. Ganz gleich, was man uns über Kriege erzähle. Zudem hätten die Zentralbanken die Fake-Pandemie veranlasst. Mittlerweile wüssten wir, dass Personen wie Jeffrey Epstein schon 2017 damit beschäftigt waren, diese «Pandemie» einzufädeln, damit Investoren ein Vermögen machen konnten.
Auch habe man Geld damit verdient, den Menschen etwas zu injizieren, um damit ganz nebenbei ein Problem zu lösen, das Epstein und Gates schon diskutiert hätten: nämlich wie man die armen Menschen loswerden könnte. Und natürlich hätten die Akteure die Hysterie genutzt, um die digitale ID zu pushen.
Was bedeutet die Digitalisierung für die Medizin?
Martin Haditsch, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, sprach zum Thema digitale ID und Medizin. Er warnte zum Beispiel vor Datendiebstahl. Spreche man mit Experten, laute die gängige Aussage: «Wo immer Datensätze existieren, werden sie auch missbraucht, zumindest solange sie attraktiv genug sind.»
Befürworter der uneingeschränkten Digitalisierung würdenbehaupten, dass diese im Kontext mit digitalen Patientenakten und digitalen Impfbescheinigungen zu unserem Vorteil wäre, doch das sei irreführend und trügerisch. In diesem Zusammenhang wies Haditsch auf die «Corona-Pandemie» hin, die genau zu diesem Zweck instrumentalisiert und missbraucht worden sei. Strategen wüssten ganz genau, dass Gesundheit – gepaart mit Angst – ein «Killerargument» sei. Und genau das sei während der Pandemie eindrücklich demonstriert worden.
«Ich wage zu behaupten, dass erst der, wie wir heute wissen, völlig faktenfreie Katalog pseudopräventiver medizinischer Maßnahmen es Politikern ermöglicht hat zu testen, inwieweit ein schrittweises Konzept unter dem Deckmantel der medizinischen Versorgung letztlich zur vollständigen Entrechtung der Bürger genutzt werden bzw. führen ann», konstatierte Haditsch.
Und in diesem Experiment, das mit erheblichen, vorhersehbaren und unmenschlichen Kollateralschäden einherging, habe sich die Verflechtung von Medizin und Digitalisierung als äußerst wirkungsvolle Kombination erwiesen, die es den sogenannten «Eliten» – bestehend aus dem militärisch-industriell-medizinisch-medial-pseudorechtlich-politischen Komplex – ermöglicht habe, die ganze Welt zu kontrollieren und so einen datengesteuerten Würgegriff auszuüben.
Die Tatsache, dass dies zu massiven Verstößen nicht nur gegen Menschenrechte, sondern auch gegen den Datenschutz geführt habe – ohne den zu erwartenden vehementen Widerstand der Bevölkerung oder zumindest der Ärzteschaft –, habe Politiker und Vertreter internationaler Organisationen in ihrem Vorhaben bestärkt, eine digitale Agenda zu verfolgen, die letztlich auf die vollständige Versklavung der Menschheit abziele.
Über die anderen Vorträge bei der MEHA-Veranstaltung ist derzeit noch nichts bekannt, aber wir werden Sie informieren, sobald wir mehr erfahren.