Wieder vermehrte DDOS-Attacken auf den Anti-Spiegel
Die Aufmerksamkeit, die der Anti-Spiegel von staatlichen Stellen in der EU erfährt, nehme ich als Kompliment, auch wenn sie leider ab und an dazu führt, dass der Anti-Spiegel wegen Attacken vorübergehend nicht erreichbar ist. In den letzten Tagen ist das wieder mehrmals vorgekommen.
Eigentlich hatten meine IT-Leute die DDOS-Attacken und Hackerangriffe, denen der Anti-Spiegel ausgesetzt ist, seit ich im Mai 2025 auf die Sanktionsliste der EU gekommen bin, gut im Griff und der Anti-Spiegel war fast immer gut erreichbar. In den letzten Tagen gab es wieder neue Tricks und die Seite war zeitweise nicht erreichbar.
Haben Sie in solchen Fällen ein wenig Geduld, in der Regel ist das Problem innerhalb von etwa einer Stunde behoben.
Dass es staatliche oder vom Staat bezahlte Hacker sind, die den Anti-Spiegel angreifen, ist aufgrund der Tatsache, dass diese Angriffe just an dem Tag begannen, an dem ich auf die Sanktionsliste gekommen bin, offensichtlich. Auch ist der betriebene Aufwand zu groß, als dass dahinter irgendein „Hinterzimmer-Aktivist“ stecken könnte.
Ich nehme das wie gesagt als Kompliment und jeder weitere Versuch der EU, meine Arbeit zu behindern, motiviert mich nur noch mehr, weiterzumachen, denn der betriebene Aufwand zeigt mir, dass ich sehr viel richtig machen muss, wenn man sich so sehr bemüht, meine Arbeit zu behindern.
Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.
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