Fehlbildungen des Fötus nach Impfung mit klassischem Impfstoff im 1. Trimester?

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Die vierte Studie an Schwangeren, von denen jedoch alle mit einem Blutsverwandten verheiratet sind

drbine.substack.com📅 19.06.2026

CDC Studie zu Geburtsdefekten nach gentechnischer Impfung:

Israelische Studie zu Fehlgeburten nach BNT162B2 (Israel war Pfizers Freiluftlabor)

Querschnittsstudie aus Saudi-Arabien

Die vierte Studie zum Themenkomplex, diesmal aus dem Iran.

SAGE PublicationsSage UK: London, England. (n.d.). Association of COVID-19 vaccination before 12 weeks of gestation with ultrasound-detected congenital anomalies compared with later or no vaccination: A registry-based cohort study – Seyed-Abdolvahab Taghavi, Fatemeh Bazarganipour, Mohammad Moradi-Joo, Zahra Seyedi, Fatemeh Dabiri, Leila Bozorgian, Leila Manzori, 2026. Sage Journals. https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/20503121261460259

Im Iran waren 12 verschiedene COVID- Impfstoffe zugelassen:

Die modRNA Produkte waren nicht zugelassen. Von den westlichen Impfstoffen, die auch im Europa des Wertewestens zu Einsatz kamen sind nur Jcovden (J&J) und Vaxzevria im Iran im Einsatz gewesen.

Die Daten sind also nur sehr bedingt übertragbar auf die Situation in Europa.

Unser Ziel war es, das Auftreten angeborener Fehlbildungen bei Schwangeren zu untersuchen, die vom Zeitpunkt der Empfängnis bis zur 11.Woche und 6.Tag mindestens eine Dosis eines COVID-19-Impfstoffs erhalten hatten, im Vergleich zu Schwangeren, die nach der 12. Schwangerschaftswoche geimpft wurden oder gar nicht geimpft waren.

Im Wertewesten wurde erst ab dem zweiten Trimester / 13. Schwangerschaftswoche “geimpft”.

Also auch hier, sind die Daten auf den Wertewesten nicht übertragbar, da ist die CDC Studie oder die Studie aus Israel deutlich besser anwendbar.

Bei dieser Studie handelt es sich um eine registerbasierte Kohortenstudie, die in den Städten Yasuj und Hormozgan im Iran durchgeführt wurde. Die Teilnehmerinnen wurden für die Analyse in drei Gruppen unterteilt: ungeimpfte Personen, geimpfte Personen während des teratogenen Zeitfensters (definiert als Frauen, die mindestens eine Dosis eines COVID-19-Impfstoffs vom Zeitpunkt der Empfängnis bis zur 11.Woche und 6.Tag erhielten) sowie Teilnehmerinnen, die den Impfstoff nach den ersten 12 Schwangerschaftswochen erhielten (kategorisiert als Frauen, die außerhalb der Organogenese geimpft wurden). Der primäre Endpunkt waren angeborene Anomalien, die als das Vorliegen mindestens eines vorgeburtlich mittels Ultraschall festgestellten Geburtsfehlers definiert wurden.

303 Schwangere waren ungeimpft

262 Schwangere waren im 1. Trimester geimpft

787 Schwangere waren so gimpft, wie man es im Wertewesten macht, ab dem 2. Trimester.

Spannender in dieser Tabelle ist, dass im angeblich so frauenunterdrückenden Iran, viele der Schwangeren einen High School Abschluss.

Ein High School Abschluss entspricht (wenn man US-Standards anlegt) in etwa einem Realschulabschluss bzw. Fachabi.

  • Realschulabschluss (Regelfall): Ein Standard-High-School-Diploma ohne zusätzliche Sonderkurse wird meistens als Mittlerer Schulabschluss eingestuft.

  • Fachhochschulreife (Fachabitur): Dies ist möglich, wenn während der High School bestimmte Fächerkombinationen und gute Noten nachgewiesen werden.

  • Abitur (Hochschulreife): Für einen direkten Hochschulzugang müssen Sie zusätzliche Advanced Placement (AP)-Kurse in bestimmten Fächern (z.B. Mathematik, Naturwissenschaften, Sprachen) absolviert und mit Mindestnoten bestanden haben.

Viele der Schwangeren haben einen Universitätsabschluss.

Man sieht aber auch generelle Probleme, die mit der muslimischen Kultur zu tun haben, die gelistet sind: Consanguineous marriages = Ehen zwischen Blutsverwandten

Wenn man sich nun das Ergebnis der Fehlbildungen ansieht, fehlt leider die Aufteilung nach Ehen nach Verwandtschaftsgrad.

Die Wahrscheinlichkeit von Septumdefekten (Löchern in der Herzscheidewand) steigt bei Ehen unter Blutverwandten signifikant an.

Die häufigste Fehlbildung war:

Atrioventrikuläre Septumdefekte (AVSD) traten bei Frauen, die innerhalb des teratogenen Zeitfensters geimpft worden waren, häufiger auf als bei ungeimpften Frauen (SMD = 0,22).

Ohne die Aufteilung, ob es sich bei den betroffenen Kindern um Kinder aus Ehen unter Blutverwandten des 3, 4, oder 5. Grades handelte, sind diese Daten wertlos.

Das Risiko für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (orofaziale Spalten) steigt bei Ehen unter Blutverwandten deutlich an.

Auch Gaumenspalten traten in dieser Gruppe etwas häufiger auf (SMD = 0,13). Bei allen anderen Anomalien waren die Effektstärken gering (SMD < 0,15), und es wurden keine klinisch bedeutsamen Unterschiede festgestellt.

Ohne die Aufteilung, ob es sich bei den betroffenen Kindern um Kinder aus Ehen unter Blutverwandten des 3, 4, oder 5. Grades handelte, sind diese Daten wertlos.s.

Ich muss die Leser leider enttäuschen. Diese Studie zeigt mitnichten, dass COVID-Impfung im ersten Trimester zu Fehlbildungen führt, wenn bei diesen Fällen nicht der Grad der Blutsverwandtschaft der Eltern mit angegeben ist, zumal der Anteil der Frauen in exakt diesen Beziehungskonstellationen nicht gerade unerheblich ist in dieser Studie.

Von den Ungeimpften sind 49 + 92 + 161 = 303 in Ehen mit Blutsverwandten = 100%

Von den im ersten Trimester geimpften Schwangeren sind 37+82+144 = 262 in Ehen mit Blutsverwandten = 100%

Von den ab dem zweiten Trimester geimpften Schwangeren sind 76+228+483 = 787 in Ehen mit Blutsverwandten = 100%

Keine Aufteilung nach Impfstoff + keine Aufteilung nach Verwandtschaftsgrad (3, 4 oder 5) der Eltern = nutzlose Daten.

Wenn es bei Verwandtschaftsgrad 3 höher war als bei 4 oder 5 hat das nichts, aber auch gar nichts, mit der Impfung zu tun. Diese Daten fehlen aber.

Gewisse Seiten hypen aktuell leider BS Studien, die ihnen in den Kram passen, andere Seiten schreiben ab, ohne selbst zu prüfen.

Meine Analyse mag kulturunsensibel sein, die Datenlage bei Ehen unter Verwandten ist bei den beschriebenen Fehlbildungen aber leider eindeutig.

Die Ergebnisse ergeben eine politisch interessante Konstellation. Was ist die politisch korrektere Interpretation der Daten?

Ursache war
a) die Impfung im 1. Trimester
b) die Ehe unter nahe verwandten Menschen muslimischen Glaubens


Unterstützungsmöglichkeiten:

Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav

Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:

1

Iran (Islamic Republic of) – COVID19 vaccine tracker. (n.d.). https://covid19.trackvaccines.org/country/iran-islamic-republic-of/

2

Shieh JT, Bittles AH, Hudgins L. Consanguinity and the risk of congenital heart disease. Am J Med Genet A. 2012 May;158A(5):1236-41. doi: 10.1002/ajmg.a.35272. Epub 2012 Apr 9. PMID: 22488956; PMCID: PMC3331952. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3331952/

4

Rochmah YS, Harumsari S, Christiono S, Hutami IR, Fatimah-Muis S, Faradz SMH. Analysis of Consanguinity as Risk Factor of Nonsyndromic Cleft Lips with or without Palate. Eur J Dent. 2024 May;18(2):598-603. doi: 10.1055/s-0043-1774334. Epub 2023 Nov 23. PMID: 37995730; PMCID: PMC11132758. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3331952/

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