Corona-Monitoring bundesweit (RKI-SOEP-Studie)

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Es gab ein Bundesweites RKI Sentinel, das keine Gefahr zeigte aber zeigt, wie Spike- Shedding die IgG-Werte der Ungeimpf...

drbine.substack.com📅 10.06.2026

Es wird immer wieder von Seiten der Kritiker bemängelt, dass der Staat keine explizite Corona Sentinel Studie gemacht hätte.

Die hat das RKI gemacht, nur… das Ergebnis war nicht so, dass man es in den Medien hochkochen wollte.

Die Studie ist auch eher unauffällig veröffentlicht, heißt, nicht in einem internationalen Journal, so dass man sie über pubmed nicht findet. Überhaupt, wenn man nicht explizit nach dieser Studie sucht, findet man nicht viel und selbst wenn man nach der Studie explizit sucht, findet man nicht viel.

Auch bei mir war die Studie ein Zufallsfund mit Hilfe der google KI, weil diese Studie in Spahns Dokument !Testen, testen, testen – aber gezielt” zwar erwähnt, aber nicht benannt wird.

“Das BMG plant darüber hinaus eine regelmäßige Sentinel-Testung zufällig ausgewählter, repräsentativer Personengruppen, um im Verlauf ein besseres Bild zur Ausbreitung von Corona und COVID-19 in Deutschland zu bekommen.”

Es gibt zu dieser Studie eine Anfrage von Wolfgang Kubicki, die eher ausweichend beantwortet wird.

Die letzendliche “Veröffentlichung” ist ein dreiseitiges Dokument auf der RKI-Webseite.

Ergebnisueberblick Rki Soep 20210609
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Ziele der Studie Ziele dieser Studie in einer bundesweiten Stichprobe der erwachsenen Wohnbevölkerung in Privathaushalten waren unter anderem:

1. Bestimmung der Seroprävalenz, das heißt des Bevölkerungsanteils in Deutschland, bei dem IgG-Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisbar sind,

2. Berechnung der Untererfassung durch Schätzung des Umfangs unerkannter SARS-CoV-2 Infektionen,

3. Identifizierung von Risiko- und Schutzfaktoren für SARS-CoV-2-Infektionen.

“Bestimmung der Seroprävalenz, das heißt des Bevölkerungsanteils in Deutschland, bei dem IgG-Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisbar sind” klingt schwer nach dem Citizen Science Projekt, bei welchem ich mitwirke. Ich habe durch das RKI also die Baseline für das Projekt von vor 2021, bevor die Schlumpfung begann, wie cool ist das denn.

Die Stichprobe ist sehr groß und somit aussagekräftig, würde ich sagen.

Selbstbeprobung ist schwierig, solche Daten würde ich in Scan 2000 separat behandeln, weil man Scherzbolde mit Papaya nicht ausschließen kann.

Ansonsten klingt es nach unserem Testsystem mit Kapillarblut mit Fragebogen.

Die Studie war auch nur intern beim RKI gelistet und hat keine internationale Studiennummer bekommen.

IgG lag bei einem Projekt, das vom Staat betrieben wurde, vor der Schlumpfung bei 1,3% und zwar in der Zeit, als das Virus angeblich dermaßen grassierte, dass man glaubte wir würde alle sterben. Daher musste das ganze Land runtergefahren werden, weil 1,3% der Menschen Antikörper in der schlimmsten Seuche seit der mittelalterlichen Pest entwickelt hatten.

Aktuell liegt der Anteil der Ungeimpften mit Nachweisbarem IgG jenseits von 35 BAU bei 78%. 12% der Ungeimpften hätten bis heute kein Genesenenzertifikiat, was nicht heißt, das sie keine Antikörper hätten, die sind nur unter der WHO Grenze von 35 BAU. Es gibt in der Scan 2000 Studie 124 von 2603 Datensätzen, die tatsächlich keine Messbaren IgG Werte haben, das sind 0,05% der Menschen der 2603 ungeimpften Menschen, die sich haben testen lassen.

Wenn man von staatlicher Seite nichts unternommen hätte, hätten 2% bis, sagen wir 10% (durch die Winterwellen), der Menschen einen Messbaren IgG gegen das Spike Protein gehabt, nun sind es aber praktisch 100% und wenn man den WHO-Grenzwert von 35 BAU nimmt 78% der Menschen. Diese IgG-Werte kommen nicht durch das Virus, sie kommen durch die geimpften Menschen, die das Spike Protein ausschwitzen bzw. im Speichel beim sprechen verteilen!

Bei etwas mehr als einem Drittel der Personen mit positivem SARS-CoV-2-Test vor der Studienteilnahme (Eigenangaben im Fragebogen) konnten keine Antikörper gegen SARS CoV-2 nachgewiesen werden. Berücksichtigt man, dass bei einem Teil der Personen mit einer SARS-CoV-2-Infektion im späteren Verlauf der Antikörpertest negativ ausfällt, lässt sich unter Einbeziehung der Eigenangaben schätzen, dass bis November 2020 1,7 Prozent der Erwachsenen eine Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben.”

Das lässt nun mehrere Interpretationen zu:

  1. Mehr als ein Drittel hatten falsch positive SARS-CoV-2-Test, was ein desaströses Ergebnis für Jens Spahns Teststrategie ist.

  2. Antikörper sind für die Immunität irrelevant, weil das bereits über die angeborene Immunität (Schleimhäute, T-Zellen) abgefangen wird und sich nur in wenige Fällen überhaupt Antikörper des Inneren (IgG) bilden. Die Zulassungsstudien der Hersteller basieren aber auf der Messung von IgG, was in diesem Fall ein vollkommen irrelevanter Parameter wäre.

  3. Warum wurde kein IgA gemessen?

  4. Warum wurden keine T-Zellen gemessen?

Im Verlauf der Studie sind 51 akute SARS-CoV-2-Infektionen festgestellt worden. Dies entspricht einem Anteil von 0,4 Prozent

Weil 0,4% der Bevölkerung einen akuten Verlauf hatten, und zwar nicht gleichzeitig, sondern im VERLAUF der Studie, hat man das komplette Land abgeriegelt?!

Um mal einen Vergleich wegen Belastung der Krankenhäuser zu haben mit einer möglichst ähnlichen Krankheit. In Deutschland sind aktuell etwa 6,7 Prozent der Gesamtbevölkerung an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) erkrankt.

Im Laufe der Erkrankung müssen jedoch rund 10 bis 15 Prozent der Betroffenen im Rahmen von schweren Akutphasen (Exazerbationen) im Krankenhaus vorübergehend maschinell beatmet werden.

Das ist aber auf mehrere Monate parallel gerechnet. Diese Menschen sind alle gleichzeitig COPD krank, dauerhaft, nicht heilbar und nicht vorübergehend an einem Virus erkrankt, das man behandeln kann.

Nein, das legt eben NICHT nahe, dass nur 2% eine Infektion hatten. Das legt nahe, dass nur 2% der Menschen so stark infiziert waren, dass die adaptive Immunantwort aktiviert wurde. Die meisten Menschen haben nach einer Infektion gar keine Antikörper gebildet haben und man daher nicht weiß, wie viele Menschen die Infektion schon durch haben.

Man weiß z. Bsp. von Mitarbeitern des Gesundheitswesens (Healthcare Workers), die trotzt ständiger Exposition, vollständig negative Antikörpertiter im Blutserum (einschließlich IgG) aufwiesen. Diese Personen hatten die Infektion stattdessen rein lokal abgewehrt und wiesen ausschließlich spezifische IgA-Antikörper in den Schleimhäuten (z. B. in der Nasenflüssigkeit) auf. Infizierten Menschen mit milden Verläufen hatten normalerweise überhaupt kein IgG im Blut.

Da man das bei RKI und bei der Bundesregierung lieber nicht so genau wissen wollte, hat man IgA sicherheitshalber nicht gemessen und damit alle milden Verläufe ignoriert oder böswillig nicht erfasst.

Falsch, da IgA und T-Zell Immunität einfach ignoriert wurden.

Falsch, weil entweder ein Großteil der Test falsch positiv sind, oder eben die Menschen keine IgG bilden. Diesen Widerspruch hat man komplett ignoriert.

Das RKI sagt selbst am 9.9.2020 “Seroprävalenz ist eventuell nicht dauerhaft.” Wie kann man dann Daten erheben, wenn man nicht weiß, wie viele bereits “verblasst” sind? Worauf basierte die Annahme, dass die IgG nicht dauerhaft sind?!

Bei einem drittel der Menschen mit positivem Test konnten keine IgG-Antikörper nachgewiesen werden, daher sind die Tests eine realistische Einschätzung?!

Weil die meisten Menschen bei leichten Verläufen keine IgG bilden, ist IgG perfekt, um die Immunität in der Bevölkerung abzuschätzen?!

Kein Wunder, dass das nur intern erschienen ist. Das wäre nie durch ein peer-review irgendeines Journals gegangen.

Kinder und Jugendlich wurden in der Studie sicherheitshalber nicht erfasst, damit die Politik sie weiter schikanieren und psychisch misshandeln konnte.

Bei den alten Menschen wollte man es auch nicht so genau wissen, ob sie wirklich gefährdet sind.

Die SOEP Studie in den RKI-Files:

09.09.2020:

DIW betreibt das sozio-ökonomische Panel (SOEP), eine haushaltsbasierte nationale Langzeitstudie, innerhalb dessen Informationen der teilnehmenden aus früheren Erhebungswellen benutzt werden können

Seroprävalenz ist eventuell nicht dauerhaft, wie viele Zeitpunkte sind für die Abstrichnahme geplant? Aktuell ist noch keine längerfristige Finanzierung vorhanden, die SOEP-Befragung findet regulär zweimal im Jahr, nächster Kontaktzeitpunkt wäre im nächsten Frühjahr, eine erneute Beprobung dann ist angedacht

Und weil sie nach deren Glaubenskonstrukt nicht dauerhaft ist und schnell verblasst, nimmt man die IgG Seroprävalenz als Maß?!

Bei SOEP handelt es sich um teilnahmefreudige Personen die bereits rekrutiert sind, dies darf nicht zu sehr ausgenutzt werden aber eine Grundbereitschaft besteht bereits

In Soep-Studien sind keine Kinder enthalten

14.12.2020

Verschiedene Erhebungen wurden durchgeführt, darunter Corona Monitoring lokal (Auswertungen in Hotspots), Blutspender Surveillance (keine Zufallsstichprobe), Corona-Bundesweit (repräsentativ); d.h. es liegen kurzfristig repräsentative Daten zur Seroprävalenz vor; jedoch sind keine weiteren kurzfristigen Daten in Kooperation mit SOEP zeitnah geplant.

22.02.2021

Aus den Meldedaten, dem SOEP und den Hotspotstudien lassen sich kaum zusätzliche bzw. aktuelle demografische Daten oder Informationen zu Aktivitäten gewinnen, müsste ggf. in der nächsten Hotspotstudie berücksichtigt werden

11.08.2021

Ende des Jahres werden Daten der 2.Welle des RKI-SOEP vorliegen (repräsentativer Stand).

27.10.2021

CoMoBu (RKI-SOEP-Studie): Datenerhebung für die 2. Runde im 4. Quartal 2021, erstmals unter Einbeziehung von Jugendlichen, vulnerablen Gruppen, Migranten, Geflüchtete, Impf- und Serostatus wird erhoben, umfangreicher Fragenkatalog zu Gesundheit, sozialen Unterschieden, Gesundheitsverhalten (insbes. i. Vgl. zu präpandemischer Zeit) Belastung und Folgen der Pandemie, Impfbereitschaft, wahrgenommene Barrieren o Ergebnisse sind im April 2022 zu erwarten, aufwendige Auswertung, Datengewichtung


Unterstützungsmöglichkeiten:

Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav

Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:

1

Vitriol, D. V. (2026, June 9). Testen, testen, testen – aber gezielt. DrBine’s Newsletter. https://drbine.substack.com/p/testen-testen-testen-aber-gezielt#footnote-10

2

DIP – Veröffentlichung der Ergebnisse der RKI-SOEP-Studie zur Verbreitung von SARS-CoV-2. (n.d.). Parlamentssuche Des Deuschen Bundestages. https://dip.bundestag.de/vorgang/ver%C3%B6ffentlichung-der-ergebnisse-der-rki-soep-studie-zur-verbreitung-von-sars-cov-2/289408?f.deskriptor=Studie&start=400&rows=25&pos=423&ctx=d

3

Koch-Institut, R. (2021, June 9). Corona-Monitoring bundesweit (RKI-SOEP-Studie). https://edoc.rki.de/handle/176904/8321

4

Häufigkeit » COPD » Krankheiten » Startseite » Lungenaerzte-im-Netz. (n.d.). https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/copd/haeufigkeit/

6

Schwerwiegende Verschlechterung von COPD – Worin besteht die optimale nichtinvasive Beatmungsbehandlung? | Hamilton Medical. (n.d.). https://www.hamilton-medical.com/de/Resource-center/Article-page~knowledge-base~1603faa2-6d14-4dcd-a31b-7e8e1e4e8674~How-to-set-TI-max-in-NIV-mode~.html

7

Mathews AM, Wysham NG, Xie J, Qin X, Giovacchini CX, Ekström M, MacIntyre NR. Hypercapnia in Advanced Chronic Obstructive Pulmonary Disease: A Secondary Analysis of the National Emphysema Treatment Trial. Chronic Obstr Pulm Dis. 2020 Oct;7(4):336-345. doi: 10.15326/jcopdf.7.4.2020.0176. PMID: 32877962; PMCID: PMC7883913. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7883913/

8

Cervia C, Nilsson J, Zurbuchen Y, Valaperti A, Schreiner J, Wolfensberger A, Raeber ME, Adamo S, Weigang S, Emmenegger M, Hasler S, Bosshard PP, De Cecco E, Bächli E, Rudiger A, Stüssi-Helbling M, Huber LC, Zinkernagel AS, Schaer DJ, Aguzzi A, Kochs G, Held U, Probst-Müller E, Rampini SK, Boyman O. Systemic and mucosal antibody responses specific to SARS-CoV-2 during mild versus severe COVID-19. J Allergy Clin Immunol. 2021 Feb;147(2):545-557.e9. doi: 10.1016/j.jaci.2020.10.040. Epub 2020 Nov 20. PMID: 33221383; PMCID: PMC7677074. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33221383/

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