Impfen ebnet den Weg aus der Pandemie
Die Impfkampagne startete in Deutschland und der Europäischen Union kurz nach Weihnachten, am Sonntag, den 27. Dezember 2020. Ausgeliefert worden waren die Impfdosen bereits einen Tag vorher, am 26. Dezember. Der gemeinsame Impfstart in der EU war ein politisch aufgeladener Termin. (S. 209)
Mittlerweile dürfte dem Leser klar sein, dass die Plandemie nur Politik war, daher war natürlich der Höhepunkt der Grift-Show, auch ein politisch aufgeladener Termin.
Ein Grift bezeichnet im englischen Sprachraum eine betrügerische Masche, Abzocke oder einen Schwindel, bei dem Menschen durch Täuschung, Manipulation oder falsche Versprechungen um ihr Geld gebracht werden. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem amerikanischen Gauner-Slang des frühen 20. Jahrhunderts.
Merkmale eines Grifts
Täuschung statt Gewalt: Ein Grift basiert nicht auf physischem Zwang oder Diebstahl im klassischen Sinne. Das Opfer wird stattdessen dazu gebracht, sein Geld oder seine Vermögenswerte freiwillig auszuhändigen.
Ausnutzung von Vertrauen: Grifter nutzen gezielt das Vertrauen, die Naivität, die Gier oder auch die politischen und emotionalen Überzeugungen ihrer Opfer aus.
Kein echter Gegenwert: Den Opfern werden oft Produkte, Dienstleistungen oder Renditen versprochen, die minderwertig sind oder überhaupt nicht existieren.
Robert Malone hat analysiert, wie der Corona-Grift in sieben Schritten funktionierte.
1. Manipulation von Definitionen
2. Worst-Case-Modellierung
3. „Gekaufte“ Experten
4. Die Drehtür
5. Erzeugen von Konsens
6. Unterdrückung abweichender Meinungen
7. Die Instrumentalisierung des Slogans „Vertraut der Wissenschaft“
“Diese sieben Techniken treten selten einzeln auf. Sie treten als Gesamtpaket auf, wobei sich die einzelnen Techniken gegenseitig verstärken. Eine Pandemie bricht aus. Die Definition einer Pandemie wurde vorab angepasst, um die Schwelle für die Ausrufung zu senken (Technik 1). Worst-Case-Modelle von anerkannten Experten liefern dramatische Prognosen (Technik 2), die betreffenden Experten unterhalten enge Verbindungen zur Industrie (Technik 3), und die Behörden, die ihre Prognosen entgegennehmen und verstärken, sind mit Beamten besetzt, deren Karriere nach dem Ausscheiden aus dem Staatsdienst von den Institutionen abhängt, deren Produkte als Reaktion darauf zum Einsatz kommen werden (Technik 4). Durch koordinierte Briefe, Erklärungen und Medienauftritte wird rasch ein Konsens hergestellt (Technik 5), und die anerkannten Wissenschaftler, die anderer Meinung sind, werden ausgegrenzt, diffamiert oder aus ihren Positionen entfernt (Technik 6). Das gesamte Konstrukt wird als „die Wissenschaft“ verteidigt (Technik 7), wobei Skeptiker als Feinde der Vernunft selbst dargestellt werden.
Es folgen die Transfers. Milliardenbeträge aus Vorabkaufverträgen fließen aus den öffentlichen Kassen an eine kleine Zahl gut positionierter Firmen. Haftungsschutzmechanismen werden errichtet, um die Hersteller vor jeglichem Schaden zu schützen, den ihre Produkte verursachen könnten. Die Kritiker, die auf die Probleme hingewiesen hätten, bevor diese festgeschrieben wurden, sind aus den Entscheidungsgremien entfernt worden. Bis die Öffentlichkeit in der Lage ist, kritische Fragen zu stellen, sind die Verträge unterzeichnet, die Impfdosen ausgeliefert und die Gelder ausgezahlt.
Der Zusammenbruch kommt zu gegebener Zeit. Die Schäden werden minimiert, die Kritik wird in einen Diskurs eingebunden, den die Institutionen kontrollieren, und die Öffentlichkeit wird dazu angehalten, weiterzumachen. Die Struktur bleibt für die nächste Runde bestehen.
Das ist keine Verschwörungstheorie. Es ist eine strukturelle Darstellung. Niemand musste sich abstimmen. Die Anreize an jedem Knotenpunkt führten zu einem Verhalten, das in der Summe genau wie eine Abstimmung aussah. Der Betrug ergab sich aus der Architektur. So sehen Betrugsmaschen in großem Maßstab aus.”
Impfen ebnet uns den Weg aus der Pandemie«, so meine Kernbotschaft.
„BioNTech liefert heute und in den nächsten Tagen die ersten hunderttausenden Corona-Impfstoffdosen an Deutschland aus.
Diese Nachricht macht Mut. Zu Recht gibt dieser Tag vielen Menschen Hoffnung. Vor allem denjenigen, die am verletzlichsten sind: den Hochbetagten, den Pflegebedürftigen, denjenigen, die sie betreuen und pflegen, jeden Tag. Sie wollen wir zuerst schützen vor einer schweren oder sogar tödlichen Infektion. Denn sie sind am schwersten getroffen durch dieses Virus. Das ist immer noch traurige Realität jeden Tag. Und ihnen gilt auch in der nun startenden Impfkampagne unsere Solidarität.
Dazu gehört, dass die Jüngeren und Gesunden noch offen warten und weiter die AHA-Regeln befolgen. Wir geben aufeinander acht. Und dazu gehört, sich für die Verletzlichsten noch zu gedulden.
Der Impfstoff wurde entwickelt von BioNTech, einer deutschen Firma. Dieser Impfstoff, Made in Germany, bedeutet Hoffnung für uns und die Welt. Das macht uns stolz und vor allem zuversichtlich, dass wir diese Pandemie überwinden können. Impfen ist Fortschritt und Impfen ebnet uns den Weg raus aus dieser Krise.“
Dieser Impfstoff ist der entscheidende Schlüssel, diese Pandemie zu besiegen. Er ist der Schlüssel dafür, dass wir unser Leben zurückbekommen können. (S. 210)
Die komplette Pressekonferenz als Transkript, für die Zeit, wenn das Video nicht mehr existieren sollte:
„Geehrte Damen und Herren, ich wünsche Ihnen zuerst einmal frohe Weihnachten in dieser herausfordernden Zeit. Heute ist der zweite Weihnachtsfeiertag – der Tag, an dem wir in normalen Jahren mit unseren Familien zusammen sind, an dem wir vielleicht ausschlafen, in die Kirche gehen oder feiern. Aber Weihnachten in Corona-Zeiten ist kein normales Weihnachten. Deutschland und ganz Europa sind von der schwersten Pandemie seit über 100 Jahren betroffen. 30.000 Tote hat diese Pandemie bislang gefordert, und es werden jeden Tag mehr. Das wollen wir beenden, und das werden wir beenden. Denn es gibt sie: Es gibt sie, die frohe Weihnachtsbotschaft. In diesem Moment sind Lkw in ganz Europa, in ganz Deutschland, in alle Bundesländer unterwegs, um den ersten Impfstoff auszuliefern. Weitere Lieferungen folgen schon übermorgen. Dieser Impfstoff ist der entscheidende Schlüssel, um diese Pandemie zu besiegen. Er ist der Schlüssel dafür, dass wir unser Leben zurückbekommen können. Diese Nachricht sollte uns Mut machen. Vor allem denjenigen, die am verletzlichsten sind: den Pflegebedürftigen, den Hochbetagten und auch denjenigen, die sich um sie kümmern, sie pflegen und sie versorgen. Ihnen gilt auch in der nun startenden Impfkampagne unsere Solidarität. Sie wollen wir zuerst schützen vor einer schweren und viel zu häufig tödlich verlaufenden Infektion. Denn sie sind am schwersten getroffen durch dieses Virus – das ist leider immer noch traurige Realität.
Dazu gehört, dass die Jüngeren und die Gesünderen sich noch gedulden müssen, dass sie weiterhin, so schwer es auch fällt, in diesen Tagen ihre Kontakte reduzieren müssen und wir alle gemeinsam die AHA-Regeln beachten. Ich möchte an dieser Stelle betonen: Dass dieser Impfstoff in Deutschland entwickelt wurde, macht mich stolz. Dass das Forscherteam, und vor allem das Forscherpaar Özlem Türeci und Uğur Şahin, eine bemerkenswerte und zwar auch eine bemerkenswert erfolgreiche Einwanderungsgeschichte erzählen können, das darf uns auch als Nation stolz machen. Das ist ein hoffnungsvoller Tag für Europa.
Ich möchte an dieser Stelle auch sagen, dass ich dankbar bin, dass wir morgen in der ganzen Europäischen Union gemeinsam mit dem Impfen beginnen können. Wir wollten keinen nationalen Alleingang mit einer Notzulassung. Wir wollten und wir werden in Europa auch und gerade in dieser Krise zusammenstehen. Wir starten die Impfkampagne mit großen Schritten. Bis Ende des Jahres werden bis zu 1,3 Millionen Impfdosen hier in Deutschland ausgeliefert, und ab Januar dann Woche für Woche mehr – fast 700.000 Dosen pro Woche im Januar. Über 10 Millionen Dosen von BioNTech im ersten Quartal. Wir rechnen zudem, sollte die Moderna-Zulassung in den ersten Tagen des Jahres kommen, mit weiteren 1,5 Millionen Dosen von Moderna.
Selbst dann werden aber nicht alle sofort geimpft werden können. Es ist ein Anfang. Stand heute: Wenn weitere aussichtsreiche Zulassungen erfolgen, können wir es schaffen, bereits Mitte des Jahres mit dem Impfen in die Fläche zu gehen und jedem, der will, ein Impfangebot zu machen. Der Herbst, der Winter und auch das Weihnachten des kommenden Jahres sollen nicht mehr im Zeichen dieser Pandemie stehen. Die Corona-Impfung ist ein Angebot. Sie ist kostenlos und sie bleibt freiwillig. Aber wir haben ein klares Ziel vor Augen: Wir wollen so viele Menschen impfen, dass das Virus keine Chance mehr hat – in Deutschland und in Europa. Dafür ist viel Überzeugungsarbeit nötig, und deswegen werden wir informieren, werben und uns immer wieder den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen.”
Also kostenlos war sie nie, denn der Steuerzahler hat sie gezahlt, nur so als Zwischenbemerkung. Ungeimpfte, die das Produkt verweigert haben, haben es somit trotzdem unfreiwillig bezahlt (wer zahlt schon freiwillig Steuern), ohne eine Gegenleistung zu erhalten.
“Teil unserer Kampagne sind die Motive, die Sie auch hier heute sehen. ‚Ärmel hoch‘ heißt die Kampagne. Das steht für den nationalen Kraftakt, den wir benötigen, für das Engagement aller, die zum Gelingen der Impfkampagne beitragen – insbesondere der Gesundheitsberufe –, und für die Bereitschaft jedes Einzelnen, sich impfen zu lassen und damit den gemeinsamen Weg aus dieser Pandemie zu ebnen. Es geht um zwei Phasen: Zu Beginn wollen wir auch in unserer Kampagne erklären, dass und warum wir priorisieren müssen, warum wir mit den Verletzlichsten anfangen und mit denjenigen, die sich um sie kümmern. In der zweiten Phase wird es natürlich darum gehen, in der Breite zu werben, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, sobald Impfstoffe für alle zur Verfügung stehen, sich impfen lassen. Seit diesem Montag – also letztem Montag – ist übrigens unter der 116 117 auch eine Hotline geschaltet, die Informationen gibt und Fragen rund um den Impfstoff und die Impfkampagne beantwortet.
Morgen werden in allen Bundesländern die ersten Impfungen gesetzt. Die Landesregierungen sowie die Städte und Landkreise haben sich darauf gut vorbereitet, und dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Der Bund hat zwar den Impfstoff besorgt, die Zulassung auf europäischer Ebene begleitet und ihn verteilt, aber die Länder mussten und müssen die Impfkampagne und die Impfungen vor Ort organisieren. Die Länder organisieren im Übrigen auch die Terminvergabe vor Ort. Aus den Rückmeldungen weiß ich: Die Impfzentren sind startklar, die Impfteams stehen. Alle wollen, dass die größte Impfkampagne in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ein Erfolg wird. Das ist Föderalismus von seiner besten Seite.
Natürlich wird es morgen auch von mancher Seite wieder heißen: ‚Zu wenig, zu spät, zu europäisch.‘ Ich würde mir wünschen, dass wir diesen Tag morgen als das ansehen, was er ist: ein großartiger Tag für Deutschland, ein wichtiger Tag für die Bekämpfung dieser Jahrhundertpandemie. Meine Damen und Herren, das war kein leichtes Jahr. Wir werden noch einen langen Atem brauchen, um diese Pandemie hinter uns zu lassen. Aber der Tag heute macht optimistisch. Impfen ebnet den Weg raus aus dieser Pandemie. Wir schützen durch eine Impfung uns selber und wahrscheinlich auch andere. Mit den AHA-Regeln können wir das Virus in Schach halten, mit einer Impfung können wir es besiegen. Heute ist der zweite Weihnachtsfeiertag. Heute sollten wir besonders an die denken, die Weihnachten nicht feiern können: die Pflegekräfte, die Ärztinnen und Ärzte, all diejenigen, die in den Kliniken und auf den Intensivstationen um das Leben ihrer Corona-Patienten kämpfen. Ihnen gilt unser Dank, und besonders sind wir ihnen verpflichtet, wenn es darum geht, morgen das Impfen zu beginnen. Jede Impfung mehr heißt: weniger Infektionen, weniger schwerste Verläufe auf den Intensivstationen, weniger Todesfälle. Wer mitmacht, rettet Leben. Ihre Fragen bitte.“
Wenn man ganz genau zuhört, versucht Jens Spahn das Thema Fremdschutz tatsächlich eher zu vermieden und nutzt hedging: Wir schützen durch eine Impfung uns selber und wahrscheinlich auch andere.
Er sagt nicht, dass der Impfstoff wirklich andere schützt. DAS haben andere hineininterpretiert. Herr Spahn hat das aber, meines Wissens, auch nie korrigiert, wenn das jemand behauptet hat, obwohl er selbst, sehr bewusst, diese hedges setzte.
Hedging (von englisch hedge für „Hecke“, im Sinne von „einzäunen“ oder „absichern“) bezeichnet den strategischen Einsatz von Abschwächungen, Einschränkungen oder Unschärfen, um sich nicht vollkommen auf eine Aussage festlegen zu müssen. Es dient im Kern dazu, den Absolutheitsanspruch einer Behauptung zu mindern, Kritik abzufedern oder sich selbst vor Fehlern zu schützen, und ist daher in der Wissenschaft Usus. Es gibt zum Thema hedging in der Wissenschaft einiges an Literatur.
Man könnte hedging überspitzt so beschreiben: Man packt viele aufweichende und relativierende Worte (Adjektive oder Adverbien) in Kombination mit Konjunktiven in einen Text, so dass das Festnageln auf eine definitive Aussage ist, als wenn man versuchen würde einen Wackelpudding an die Wand zu nageln.
“Wahrscheinlich” übernimmt in Jens Spahns Satz wahrscheinlich die Funktion einer adverbialen Bestimmung der Modalität. Satzanalysen waren aber nie meine Stärke, ich hatte in allen Grammatikarbeiten in der Unterstufe eine 6.
In der Enquete 15. Dezember 2025 sagt er dann klar, was er vorher nur durch hedging angedeutet hat: “Das Zweite ist, was den Infektionsschutz angeht nach einer Impfung – war immer klar, war übrigens auch von der WHO definiert –, dass das Ziel der Impfstoffforschung und Beschaffung ist, einen Impfstoff zu haben, der vor schweren Verläufen schützt. Es war nie Ziel, auch der WHO nicht, bei der Impfstoffentwicklung, dass es zu Infektionsschutz gegenüber Dritten kommt, wie das bei anderen Impfstoffen durchaus auch nicht unüblich ist.”
Das RKI hat sehr wohl behauptet: „Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen.“
Erst Anfang April, nachdem das RKI seine obige Aussage getätigt hat, sagt Jens Spahn „Wer vollständig geimpft wurde, kann in Zukunft wie jemand behandelt werden, der negativ getestet wurde.“
Er sagt aber nicht, dass die Impfung die Weitergabe verhindern würde.
Karl Lauterbach stellt diese wissenschaftlich falschen Behauptungen jedoch durchaus auf. „Diese Auswertungen sind von großer Bedeutung. Sie sind der erste klare Hinweis darauf, dass man sich nach der Impfung nicht ansteckt und auch nicht ansteckend ist.“
Jens Spahn war immer deutlich vorsichtiger in seinen Aussagen. Er wusste somit SEHR genau, dass die Plörre maximal vor einem schweren Verlauf schützen könnte, was nie mit einer Studie belegt wurde. Er hat also in vollem Bewusstsein der Nutzlosigkeit des Produkts, dieses unter die Menschen gebracht.
Ein Grifter (aus dem Amerikanischen für Gauner, Schwindler oder Trickbetrüger) zeichnet sich im Kern dadurch aus, dass er sich das Geld, das Vertrauen oder die Unterstützung anderer Menschen durch gezielte Täuschung, Manipulation und das Vorspielen falscher Tatsachen erschleicht. Grifter sind Menschen, die ohne echte eigene Überzeugung Meinungen oder Trends annehmen, um daraus finanziellen oder sozialen Profit zu schlagen.
Kernmerkmale eines Grifters:
Strategisches Charisma: Sie treten extrem selbstbewusst, charmant und redegewand auf, um schnell Vertrauen zu gewinnen.
Finanzielle Motivation: Das primäre Ziel ist fast immer der persönliche, oft unehrliche finanzielle Gewinn.
Ideologische Flexibilität: Sie wechseln ihre politischen, sozialen oder wissenschaftlichen Ansichten sofort, wenn eine andere Position mehr Profit oder Reichweite verspricht.
Inszenierung als Retter: Oft präsentieren sie sich als “Außenseiter”, die eine vermeintliche Wahrheit aussprechen, um eine treue Anhängerschaft an sich zu binden.
Ausnutzung von Ängsten: Sie triggern gezielt die Sorgen, Vorurteile oder Hoffnungen ihrer Zielgruppe, um Produkte, Abonnements oder Spenden zu generieren.
Mangelndes Verantwortungsbewusstsein: Fliegt der Schwindel auf, wechseln sie die Plattform, suchen sich eine neue Nische oder erklären sich selbst zum Opfer einer Schmierenkampagne. Etwas, das man schon als normales, politisches Verhalten gewohnt ist. Täter – Opfer Umkehr.
Im Gegensatz zu klassischen Kriminellen, die physischen Diebstahl begehen, arbeitet ein Grifter fast ausschließlich auf der psychologischen Ebene. Die Opfer geben ihr Geld oder ihre Unterstützung freiwillig ab, weil sie dem manipulativen Narrativ des Grifters glauben.
Wenn man davon ausgeht, dass es keine Pandemie gab und das in den offiziellen Daten bereits zum Zeitpunkt des Geschehens offensichtlich war, sprechen folgende Argumente für einen Grift:
Finanzieller Profit: Politiker und deren Umfeld bereicherten sich nachweislich an der Krise. Ein klares Beispiel hierfür ist die Maskenaffäre in Deutschland, bei der Abgeordnete Millionen an Provisionen für die Vermittlung von Schutzmasken kassierten.
Macht- und Statusgewinn: Die Krise wurde genutzt, um persönliche Profile zu schärfen, die eigene Reichweite in den Medien massiv zu erhöhen und politische Machtbefugnisse auszuweiten.
Inszenierung und Täuschung: Maßnahmen wurden als alternativlos und lebensnotwendig verkauft, obwohl das eigentliche Ziel die Durchsetzung von Kontrollmechanismen oder wirtschaftlichen Interessen war.
Angst als Werkzeug: Es wurde mit Hilfe der Medien, nudging Units und Panikpapieren gezielt Angst in der Bevölkerung geschürt, um die Akzeptanz für Einschränkungen und die Bereitschaft für finanzielle Ausgaben (z. B. für Impfstoffe) zu erhöhen.
Leider war das Produkt in diesem Fall nicht nur einfach nur teuer und nutzlos, es war teuer und schädlich bis lebensgefährlich.
Ich hatte eigentlich schon seit dem frühen Herbst 2020 die Deutschen darauf eingeschworen, dass der Impfstoff im ersten Quartal 2021 knapp sein und die Impfkampagne einige Monate dauern würde. Erst im zweiten Quartal werde es deutlich mehr geben. Und bis zum Sommer des nächsten Jahres könnten dann alle geimpft sein, die wollten. (S. 210)
Und was ist mit denen, die nicht wollten? Die erwähnt er erst einmal nicht.
Deutschland war zum Jahreswechsel noch in einem langen, harten Lockdown. Die Erwartungshaltung war riesig, der Impfstoff aber war knapp. Und so war es kein Wunder, dass Enttäuschung und Frust entstanden. In den Medien wurde über die Lieferung der ersten Impfdosen berichtet: Man sah das Foto eines großen Kühltransporters, auf dessen Ladefläche einsam eine kleine Kiste Impfstoff stand. Wir konnten noch so vehement darauf hinweisen, was für ein Glück es war, dass es überhaupt schon den Impfstoff gab: Gegen die Macht solcher Bilder hatte keine Erklärung der Welt eine Chance. (S. 210)
Ich schätze er meint dieses Bild aus einem Artikel von des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die Aufnahmen wurden damals offiziell von der Staatskanzlei NRW zur Verfügung gestellt.
In der Wirtschaftswissenschaft und im Marketing lässt sich dieses Vorgehen des Anpreisen eines erst einmal Knappen gutes als eine Kombination aus Price Skimming, Künstlicher Verknappung und dem Veblen-Effekt erklären. Das kennt man vor allem von Apple.
Das Ziel ist zunächst die maximale Zahlungsbereitschaft der treuesten Fans („Early Adopters“) sofort abzuschöpfen. Erst wenn diese kaufkräftige Schicht bedient ist und die Nachfrage nachlässt, sinken die Preise indirekt – entweder durch Rabatte bei Mobilfunkanbietern oder indem das Modell im Folgejahr als günstigere Alternative im Sortiment bleibt, während ein neues Flaggschiff oben andockt.
Wenn ein Produkt sofort ausverkauft ist, signalisiert das dem Markt: „Dieses Objekt ist extrem begehrt.“
Der Veblen-Effekt beschreibt wie ein hoher Preis gepaart mit schwerer Verfügbarkeit den gefühlten sozialen Status des Käufers steigert. Wer das neue Gerät am ersten Tag besitzt, zeigt damit seine Privilegiertheit.
Medienberichte über lange Schlangen vor den Apple Stores und ausverkaufte Online-Bestände sind für Apple kostenlose Werbung, die den Hype weiter anfeuert.
Über den Launch-Prozess hinaus basiert Apples langfristiger Erfolg weiteren strategischen Säulen:
Das geschlossene Ökosystem („Walled Garden“): Apple verzahnt Hardware (iPhone, Mac, iPad) und Software (iOS, iCloud) so nahtlos, dass die Wechselkosten für Kunden extrem hoch sind. Wer einmal im Ökosystem ist, kauft aufgrund des Komforts fast alternativlos das nächste Apple-Produkt.
Fokus auf Nutzen statt Spezifikationen: Apple wirbt selten mit nackten technischen Daten (wie Megapixeln oder RAM-Größe). Stattdessen inszeniert das Marketing emotionale Geschichten und den konkreten Nutzen im Alltag (z. B. „Kinoqualität in deiner Tasche“).
Wenn man den Bogen zu Grifting und Pandemie-Maßnahmen spannen, fallen Ähnlichkeiten auf:
Sowohl im High-End-Marketing als auch in der politischen Krisenkommunikation wird mit Verknappung und Dringlichkeit gearbeitet, um menschliches Verhalten präzise zu steuern. Während Apple Verknappung nutzt, um Begehren und Kaufdruck zu erzeugen („Jetzt vorbestellen, bevor es ausverkauft ist!“), nutzte die Politik die Verknappung (z. B. von Impfdosen oder Intensivbetten), um Handlungsdruck und Akzeptanz für Maßnahmen zu generieren. Die Medien berichten über Schlangen vor Impfzentren (kostenlose Werbung).
Die Geimpften durften schließlich mehr als die Ungeimpften und lassen sich stolz ihre Chargennummer auf den Arm tätowieren als Zeichen ihrer Priviligiertheit und ihres Stolzes, wieder Teil der Gesellschaft zu sein.
Der Markenfetisch ging so weit, dass der Frontmann der britischen Indie-Rock-Band Kaiser Chiefs während eines Auftritts die Namen der verschiedenen Impfstoff-Hersteller rief, woraufhin die Festivalbesucher lautstark jubelten und sangen – je nachdem, ob sie mit Pfizer, Moderna oder AstraZeneca geimpft worden waren.
Es gab auch ein Analogon zu “Walled Garden“, denn es wurden nur Impfungen in der EU akzeptiert, die in der EU zugelassen waren. Wer im Ausland eine andere der ca. 50 Impfungen erhalten hatte, musste sich aus ideologischen Gründen mit den in Europa zugelassenen Produkte nachimpfen lassen. Biologisch oder wissenschaftlich gab es dafür keinen Grund. Das Thema habe ich in Teil 8.1 abgehandelt.
Auch der “Fokus auf Nutzen statt Spezifikationen” wurde umgesetzt. Wenn man in Urlaub fliegen wollte oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen wollte (Lockdown für Ungeimpfte), brauchte man die Impfung, obwohl das Produkt nicht den versprochenen Spezifikationen (Fremdschutz, Selbstschutz, sicher und effektiv) entsprach.
Anders als Karl Lauterbach, der anscheinend wirklich an die Plörren glaubte, wusste Jens Spahn von Anfang an und immer, dass sie NICHT vor Übertragung schützen. Er hat auch nie das Gegenteil behauptet. Er hat aber auch nicht korrigiert, wenn jemand das behauptet hat.
Damit ist klar, dass Jens Spahn die Menschen bewusst mit einem nutzlosen Produkt getäuscht hat, denn kaum ein normaler Mensch wird auf sprachliche Nuancen wie hedging geachtet haben. Jens Spahn jedoch hat peinlichst darauf geachtet, keine falschen Produktaussagen zu machen, um anschließend diesbezüglich nicht angreifbar zu sein. Dieses Verhalten jedoch überführt ihn im Nachhinein.
Dennoch gab es unter Spahn im Spätherbst 2021 die 2G Regel, die damit ad absurdum geführt wird, wenn man davon ausgeht, dass im BMG bekannt war, dass die “Impfung” die Übertragung nicht verhindert. Aber auch hier hat sich Spahn verraten, denn bereits im November 2021 forderte Spahn für viele Bereiche die Ausweitung auf „2G-Plus“. Dies bedeutete, dass selbst Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Corona-Test benötigten, um an Veranstaltungen teilnehmen zu können. Könnte man das so interpretieren, dass Herr Spahn, wusste, dass die Impfung keinen Übertragungsschutz bot und dass er daher die Ungeimpften vor den Geimpften schützen wollte?
Herr Spahn hat bei der Diskriminierung ungeimpfter Menschen seinen politischen Betrag geleistet, obwohl er wusste, dass das Produkt, weswegen diese Menschen aus der Gesellschaft ausgeschlossen und diskriminiert wurden, im besten Fall Selbstschutz bot. Vor dem Regierungswechsel plädierte Spahn sogar wiederholt dafür, das öffentliche Leben für Ungeimpfte stark einzuschränken und schloss nicht aus, 2G-Maßnahmen auch für das gesamte Jahr 2022 beizubehalten.
Wenn ein Grifter mit künstlichem Mangel, Zeitdruck, vorgetäuschter Exklusivität, polierten, Apple-ähnlichen Marketing-Slogans scheitert, wechselt er von der Illusion von Premium-Qualität zu psychologischer Manipulation und Druck. Sobald das Versprechen von Lifestyle und Status nicht mehr zieht, greifen solche Akteure meist zu folgenden Methoden:
Angst schüren (Fear): Dem Kunden einreden, er verpasse die Chance seines Lebens.
Als die Impfquote stagnierte und die Delta- sowie Omikron-Wellen anrollten, setzte die Politik auf existenzielle Drohszenarien, um die Impfquote zu erzwingen und Lockdowns zu rechtfertigen. Legendär wurde der Satz von Jens Spahn im November 2021: “Wahrscheinlich wird am Ende dieses Winters (…) fast jeder in Deutschland geimpft, genesen oder gestorben sein.” Auch Karl Lauterbach warnte ab Ende 2021 permanent vor einer “mörderischen” Omikron-Welle und einem unaufhaltsamen Kollaps des Gesundheitssystems.
Unsicherheit erzeugen: Die Konkurrenz oder den aktuellen Status quo des Kunden als gefährlich darstellen.
Im August und November 2021 etablierten führende Politiker wie Jens Spahn und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder den Begriff der „Pandemie der Ungeimpften“. Söder warnte im August 2021 explizit: „Wir bekommen die Gefahr einer Pandemie der Ungeimpften.“
Ungeimpften Menschen, wurde die alleinige Schuld für die vierte Infektionswelle und drohende neue Lockdowns zugewiesen. Der Status „ungeimpft“ wurde als brandgefährlich inszeniert – obwohl zu diesem Zeitpunkt aus internationalen Daten bereits bekannt war, dass auch Geimpfte das Virus weitertragen konnten.
Zweifel säen: Behaupten, dass ohne dieses Produkt der finanzielle oder soziale Ruin droht.
Im September 2021 beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern unter Jens Spahn, dass Ungeimpfte ab dem 1. November 2021 keinen Anspruch mehr auf Entschädigung für Verdienstausfall haben, wenn sie wegen einer Corona-Anordnung in Quarantäne müssen.
Für Arbeitnehmer bedeutete dies das Risiko, für zwei Wochen ohne jegliches Einkommen dazustehen, falls sie als Kontaktperson eingestuft wurden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechtfertigte dies mit den Worten: „Warum sollten andere dafür zahlen, dass jemand für sich entscheidet, sich nicht impfen zu lassen?“ Wer das Produkt nicht “kaufte”, trug ab sofort das direkte finanzielle Risiko bis hin zur Existenzgefährdung.
Mit der flächendeckenden Einführung der 2G-Regeln ab Herbst 2021 wurde Ungeimpften der soziale Ruin – im Sinne einer vollständigen Isolation vom öffentlichen Leben – als Konsequenz vor Augen geführt.
Politiker machten unmissverständlich klar, dass ein Leben ohne das Produkt in der Gesellschaft nicht mehr lebenswert oder normal sein würde. Der damalige Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) drohte im Juli 2021 offen im Bild-Interview: „Geimpfte werden definitiv mehr Freiheit haben als Ungeimpfte. […] Das bedeutet, dass ein Besuch von Restaurant, Kino oder Stadion selbst mit Test für Ungeimpfte nicht mehr möglich wäre.“
Risikofreiheit und Erfolgsgarantien vortäuschen: “100% Geld-zurück-Garantie” versprechen, die im Kleingedruckten rechtlich unmöglich gemacht wird oder Absurde Versprechen abgeben (z. B. “In 30 Tagen reich”).
Karl Lauterbach bezeichnete die COVID-19-Impfung im August 2021 öffentlich als „nebenwirkungsfrei“ (eine Aussage, die er erst Jahre später korrigieren musste). Zudem wurde die Garantie abgegeben, dass Geimpfte „sterile Immunität“ besäßen, also das Virus nicht mehr weitergeben könnten – was sich kurz darauf als Trugschluss erwies.
Gekaufte Bewertungen: Massenhafter Einsatz von Fake-Reviews und gefälschten Trustpilot-Profilen. Ein künstlicher gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Konsens wurde inszeniert, um Abweichler zu isolieren.
Millionenbeträge flossen ab 2021 in die staatliche Kampagne “Deutschland krempelt die Ärmel um”. Prominente, Sportler und Influencer wurden als moralischer Social Proof eingesetzt. Wissenschaftler mit abweichenden Meinungen zur Sinnhaftigkeit von 2G oder Schulschließungen (wie die Unterzeichner der Great Barrington Declaration) wurden in den großen Talkshows systematisch ignoriert oder als “unwissenschaftlich” gebrandmarkt.
Im Dezember 2021 beschloss der Bundestag die Impfpflicht für Personal in Pflegeheimen, Kliniken und Arztpraxen. Wer im medizinischen oder pflegerischen Bereich arbeitete und das Produkt ablehnte, dem drohten ab März 2022 Betretungsverbote, der Verlust des Arbeitsplatzes und Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld. Dies war die ultimative Verknüpfung von sozialem Ruin (Berufsverbot) und finanziellem Ruin (kein Einkommen) für eine spezifische Berufsgruppe.
Bereits ab Spätsommer 2021 engagierte die Bundesregierung gezielt prominente Social-Media-Stars und reichweitenstarke TikToker (z. B. Twenty4Tim oder Inscope21) für die Impfkampagne. Diese Akteure produzierten Videos, in denen sie den Erfolg und die Leichtigkeit des Geimpft-Seins feierten. Der Vorwurf der Kritiker lautete hierbei, dass es sich um eine Form von Social Engineering handelte: Junge Menschen sollten nicht durch medizinische Fakten, sondern durch das „coole“ Vorbild und die gefühlte Erfolgsstory bezahlter Meinungsführer zum Kauf des Produkts bewegt werden.
Erfundene Erfolgsstorys: Schauspieler oder KI-generierte Avatare, die in Videos über ihren angeblichen Erfolg berichten.
Das direkteste politische Corona-Beispiel ab 2021 für dieses Muster ist die Herbst-Impfkampagne „Ich schütze mich“ des Bundesgesundheitsministeriums aus dem Jahr 2022.
Zwar wurden hierbei keine vollständig fiktiven KI-Avatare im heutigen Sinne genutzt, das manipulative Muster wurde jedoch exakt über den gezielten Einsatz von gecasteten Laienschauspielern und Prominenten bedient, die in emotionalen Video-Statements über ihren persönlichen „Erfolg“ durch das Produkt (die Impfung) berichteten.
Die millionenschwere Kampagne warb mit dem Slogan „Ich schütze mich“. Präsentiert wurden 84 vermeintlich „echte Bürger“ aus der Mitte der Gesellschaft (z. B. eine Altenpflegerin, ein Gastronom, Studenten), die in Videos emotional berichteten, wie die Impfung sie erfolgreich geschützt habe oder ihnen ihr Leben zurückgab.
Eine Recherche der Welt am Sonntag und Medienberichte im Herbst 2022 deckten auf, dass ein erheblicher Teil dieser vermeintlich authentischen Bürger in Wahrheit professionelle Schauspieler oder von Agenturen gecastete Statisten waren. Sie lasen vorgefertigte Drehbücher ab, die von Marketingagenturen im Auftrag des Ministeriums geschrieben worden waren, um einen künstlichen „Social Proof“ zu simulieren.
Gemeinschaftsgefühl: Käufer in geschlossene Gruppen (Discord, Telegram) holen, um Kritik von außen abzuschirmen.
Ab Ende 2021 erreichte die gesellschaftliche Polarisierung und die Sündenbock-Rhetorik ihren absoluten Höhepunkt, um die „solidarische Gruppe“ emotional zusammenzuschweißen.
Ungeimpfte wurden offen stigmatisiert. Der Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery sprach im November 2021 von der “Tyrannei der Ungeimpften”. In Polit-Talkshows wurde debattiert, ob Ungeimpfte überhaupt noch ein Recht auf ein Intensivbett hätten. Es entstand eine moralische Echokammer, in der Grundrechte nicht mehr als unveräußerlich, sondern als Belohnung für Wohlverhalten definiert wurden.
Die Löschung und systematische Einschränkung von Online-Gemeinschaften Impfgeschädigter sowie die Zensur abweichender Meinungen während der Corona-Pandemie sind mittlerweile durch Leaks, Gerichtsverfahren und offizielle Stellungnahmen der Tech-Konzerne sehr gut belegt.
In Deutschland wurde dieses Vorgehen durch die Rechtsprechung nachträglich oft gestützt. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main bestätigte beispielsweise im November 2024 (Az. 16 U 52/23), dass Facebook grundsätzlich das Recht hat, Beiträge zu Corona-Impfungen zu löschen, wenn diese nach Einschätzung offizieller Behörden (wie dem RKI oder der WHO) als „Falschmeldungen“ gelten. Da das RKI – wie die RKI-Files zeigen – jedoch selbst unter politischem Einfluss stand, entstand ein geschlossenes System, in dem politisch gewünschte Narrative juristisch und digital abgesichert wurden.
Kritiker mundtot machen: Jeden, der das Produkt hinterfragt, als “Hater” oder “Neider” diffamieren.
Das Äquivalent zur Marketing-Methode, Kritiker als „Hater“ oder „Neider“ zu diffamieren, war in der Corona-Politik ab 2021 das gezielte Herabstufen und Stigmatisieren von Maßnahmenkritikern durch politische Kampfbegriffe.
Anstatt sachlich auf inhaltliche Bedenken (etwa zur Wirksamkeit der Impfung, zu Nebenwirkungen oder zur Verfassungsmäßigkeit der Grundrechtseinschränkungen) einzugehen, wurden Kritiker kollektiv pathologisiert, kriminalisiert oder als unsolidarische Außenseiter dargestellt.
Wie im Marketing unliebsame Kritiker pauschal als ahnungslose „Hater“ dargestellt werden, etablierten Spitzenpolitiker Begriffe wie „Schwurbler“, „Corona-Leugner“ oder „Aluhutträger“ für jeden, der offizielle Regierungsdaten hinterfragte. Im Januar 2022 erklärte Karl Lauterbach in den Medien bezüglich der Proteste gegen die Impfpflicht, dass diese Gruppen „jedes Maß und Ziel verloren“ hätten und von „Verschwörungstheoretikern“ getrieben seien. Differenzierte Kritik von Bürgern oder gar Wissenschaftlern wurde damit rhetorisch in die Ecke von irrationalem Wahnsinn gerückt. Entsprechende Rhetorik findet sich auch von Jens Spahn in diesem hier besprochenen Buch. Diese Szenen wurden bereits in früheren Kapiteln behandelt.
Wenn Kunden Mängel am Produkt aufzeigen, behauptet der Grifter, sie wollten nur „den Erfolg zerstören“. In der Politik wurde Kritikern vorgeworfen, sie würden bewusst Lügen verbreiten, um das Land zu sabotieren. Karl Lauterbach attackierte Impfgegner im Bundestag im März 2022 verbal scharf und warf ihnen vor, mit „Fake News“ den Tod von Menschen in Kauf zu nehmen. Wer berechtigte Fragen zur fehlenden sterilen Immunität der Impfung stellte, wurde öffentlich nicht als besorgter Bürger, sondern als gefährlicher Desinformant gebrandmarkt.
Ein mächtiger Akteur nutzt übergeordnete Instanzen, um Kritiker mundtot zu machen. Im April 2021 führte das Bundesamt für Verfassungsschutz einen komplett neuen Beobachtungsbereich ein: die „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“. Damit wurde eine rechtliche Grundlage geschaffen, um auch friedlichen, demokratischen Protest und fundamentale Kritik an den Corona-Maßnahmen geheimdienstlich zu überwachen. Die Grenze zwischen legitimer politischer Kritik und staatsfeindlicher Sabotage wurde dadurch rhetorisch und behördlich extrem verwischt.
Wer aus der eigenen Reihe das Narrativ hinterfragt, wurde sofort gecancelt. Als im April 2021 über 50 namhafte deutsche Schauspieler wie. Jan Josef Liefers oder Ulrich Tukur in der Video-Aktion #allesdichtmachen die Logik der Lockdowns ironisch kritisierten, folgte eine beispiellose Diffamierungswelle. Politiker und Leitmedien bezeichneten die Künstler umgehend als „zynisch“, „unsolidarisch“ oder warfen ihnen Nähe zu Querdenkern und Rechtsextremen vor. Der massive Druck führte dazu, dass mehrere Schauspieler ihre Videos aus Angst um ihre Existenz umgehend wieder löschten.
Prof. Bhakdi, der vor der Pandemie ein angesehener und häufig zitierter Experte für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie war, wurde nach seinen ersten Video-Veröffentlichungen im Frühjahr 2020 extrem schnell isoliert. Seine Thesen (u. a. zur Ungefährlichkeit des Virus und gegen die Impfung) wurden von der Mainstream-Wissenschaft und Institutionen wie dem RKI als Falschinformationen eingestuft. Seine ehemalige Universität Mainz distanzierte sich scharf von ihm. Der Wissenschaftsverlag Springer Nature stellte den Vertrieb seines Bestseller-Buchs „Corona Fehlalarm?“ ein. Zudem folgten juristische Auseinandersetzungen wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung, die in den Folgejahren zu einem vielbeachteten Gerichtsprozess führten.
Professor Hockertz warnte bereits im Frühjahr 2020 vor einer überstürzten Zulassung der mRNA-Impfstoffe und kritisierte die fehlenden Langzeitstudien sowie die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen. Nach seinen kritischen Medienauftritten verlor er Lehraufträge und Beratungsverträge. Im Jahr 2021 kam es zu einer Hausdurchsuchung bei ihm wegen fingierter Steuervorwürfe durch das Finanzamt Freiburg im Breisgau. Hockertz beklagte eine Existenzvernichtung und verlegte seinen Wohn- und Arbeitssitz daraufhin in die Schweiz.
Die Liste der schikanierten kritischen Ärzte wie z. Bsp. Dr. Walter Weber, Dr. Thomas Külken, Dr. Carola Javid- Kistel , um nur ein paar Fälle zu nennen, die ich persönlich kenne, ist zu lang, um sie hier wiederzugeben und kann hier eingesehen werden:
https://aerzte-mit-gewissen.org/
Als Politikwissenschaftlerin kritisierte Guérot ab 2021 vor allem die gesellschaftliche Spaltung, den Ausschluss Ungeimpfter (2G/3G) und die Einschränkung des demokratischen Diskurses. Sie forderte eine sofortige Rückkehr zu rechtsstaatlichen Normalität und solidarisierte sich öffentlich mit Maßnahmenkritikern. Sie geriet unter massiven Druck von Kolleginnen und Kollegen im akademischen Betrieb. Im Jahr 2023 kündigte ihr die Universität Bonn fristlos. Als offizieller Grund wurden Plagiatsvorwürfe in älteren, nicht-corona-bezogenen Büchern angeführt. Guérot und ihre Unterstützer sahen darin jedoch einen vorgeschobenen Grund, um eine unliebsame politische Denkerin aufgrund ihrer Corona-Positionen aus dem Universitätsdienst zu entfernen.
Aus Sicht der Kommunikationsanalyse zeigt sich hier ein klassisches Muster der Krisenkommunikation: Um eine einheitliche politische Botschaft und die Folgsamkeit der Bevölkerung zu sichern, wird die Pluralität der Wissenschaft temporär ausgesetzt. Wer den definierten „wissenschaftlichen Konsens“ verließ, wurde nicht mehr als Fachkollege mit einer anderen Hypothese behandelt, sondern als Gefahr für die öffentliche Gesundheit und die nationale Sicherheit eingestuft.
Die RKI-Files belegen nachträglich, dass die abweichenden Wissenschaftler mit vielen ihrer Kernkritiken (kein verlässlicher Fremdschutz durch die Impfung, Unwirksamkeit von 2G, politische Instrumentalisierung von Angst) fachlich näher an den internen Erkenntnissen des RKI lagen als die offizielle Kommunikation der Bundesregierung.
Es ist sicherlich reiner Zufall, dass das Vorgehen der deutschen Regierung und auch anderer Länder 1:1 den bekannten Vorgehensweisens eines Grifts in allen seinen Phasen entspricht.
Das fundamentale Ziel eines Grifts ist die maximale persönliche Bereicherung durch systematische Täuschung, bei der das Risiko für den Betrüger so gering wie möglich gehalten wird
Ein Generikum kostet oft nur wenige Cent pro Dosis. Ein neues, patentiertes Medikament oder eine flächendeckende Impfkampagne generiert hingegen garantierte staatliche Abnahmen in Milliardenhöhe. Das Ziel war die Maximierung des monetären Gewinns durch das gezielte Ausschalten billiger Konkurrenzprodukte.
Um die Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA) für völlig neue Impfstoffe rechtlich überhaupt zu erhalten, durfte es laut Gesetz keine bereits existierende, zugelassene und effektive Alternativtherapie geben. Hätten die Behörden offiziell anerkannt, dass bestehende Generika die Sterblichkeit massiv senken, wäre die rechtliche Basis für die milliardenschweren Notfallzulassungen der Impfstoffe de jure weggefallen. Das Ziel war es also, alternative Heilungsdaten aktiv zu unterdrücken, um das eigene Monopol zu schützen.
Betrachtet man das Geschehen durch den Interpretationsrahmen eines „Grifts“, nimmt der damalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Schlüsselrolle des zentralen operativen Weichenstellers ein.
Ihm wird von Kritikern, parlamentarischen Untersuchungsausschüssen und in Sonderberichten vorgeworfen, die politischen Rahmenbedingungen geschaffen zu haben, die künstliche Monopole, die Unterdrückung von Alternativen und massive finanzielle Bereicherungen privater Akteure auf Kosten der Steuerzahler überhaupt erst ermöglichten.
Spahn trieb die politische und mediale Strategie voran, dass ausschließlich der Lockdown und die neuen mRNA-Impfstoffe der Weg aus der Krise seien. Günstige Behandlungsalternativen oder Generika wurden von seinem Ministerium (BMG) und den ihm unterstellten Behörden (wie dem Paul-Ehrlich-Institut und dem RKI) ignoriert oder als unwirksam eingestuft. Er setzte auf maximale Angstkommunikation, um die Nachfrage nach den staatlich verordneten Impfungen und Maßnahmen hochzuhalten.
Jens Spahn war auch der Architekt des deutschen Masken-Grifts.
Jens Spahn war der Wegbereiter für unkontrollierten Abrechnungsbetrug von Corona-Tests mit seinem “Testen, testen, testen“ – aber gezielt” Dokument, das er persönlich, ohne Beratung des RKI erstellte.
Jens Spahn etablierte im Herbst 2021 die rechtlichen Grundlagen für die 2G-Regeln.
Jens Spahn verhandelte persönlich den AstraZeneca Vorvertrag und setzte persönlich durch, dass die EU auch Verträge mit BioNTech/Pfizer abgeschlossen hat.
Er ist eine, wenn nicht die zentrale Figure des europäischen Grift-Netzwerks.
Wie sagte Peter Daszak so schön: „Um die Finanzierungsbasis über die Krise hinaus aufrechtzuerhalten, müssen wir das Verständnis der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit von MCMs wie einem Pan-Influenza- oder Pan-Coronavirus-Impfstoff erhöhen, sagte er. Ein wichtiger Faktor sind die Medien, und die Wirtschaft folgt dem Hype. Wir müssen diesen Hype zu unserem Vorteil nutzen, um zu den wirklichen Problemen zu gelangen. Die Investoren werden darauf reagieren, wenn sie am Ende des Prozesses einen Gewinn sehen.“
Peter Daszak leitete übrigens über die von Hunter Biden finanzierte EcoHealth Alliance über Jahre hinweg US-amerikanische Forschungsgelder an das Wuhan Institute of Virology weiter, um dort Coronaviren in Fledermäusen zu untersuchen. Er war Teil des Untersuchungsteams der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China, stand jedoch im Fokus von US-Kongressermittlungen bezüglich riskanter „Gain-of-Function“ Forschung.
Vielleicht ging es aber auch einfach nur um die Sicherung des Industriestandorts Deutschland mit einer Technologie, die nicht so viel Strom, wie die traditionellen Industrien braucht und trotzdem große Umsätze generiert. Angela Merkel betonte während der COVID-19-Pandemie wiederholt, dass Deutschland durch die mRNA-Technologie hervorragende Chancen besitze, eine weltweite Führungsrolle in der medizinischen Innovation einzunehmen.
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Paypal: [email protected]
GRIFT Definition und Bedeutung | Collins Englisch Wörterbuch. (2026). In Collins Dictionaries. https://www.collinsdictionary.com/de/worterbuch/englisch/grift
Malone, R. W. (2026, May 30). The seven techniques of the pandemic grift. Malone News. https://www.malone.news/p/the-seven-techniques-of-the-pandemic
Chronik zum Coronavirus SARS-CoV-2 | Maßnahmen | BMG https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/chronik-coronavirus
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Bundesministerium für Gesundheit. (2020, December 26). Pressekonferenz: Jens Spahn zum Impfstart [Video]. YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=j7F8uHnNSW8
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Senator Ron Johnson auf X: „This forest plot compares COVID-19 treatments and their costs. Drugs circled in red were included in COVID-19 treatment guidelines — they also just happen to be expensive patented drugs. Cheap, effective generic drugs need not apply. In fact, the COVID Cartel sabotaged and https://t.co/dCUSZpyNKO“ / X
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