Der Anti-Spiegel berichtet vom Ort des ukrainischen Kriegsverbrechen
Ich habe gestern über das Kriegsverbrechen berichtet, bei dem die Ukraine im Gebiet Lugansk eine Berufsschule und deren Wohnheim, in dem 14 bis 18-jährige Schüler untergebracht waren, mit mehreren Drohnen bombardiert hat. Dabei wurden 39 Jugendliche verletzt, 22 wurden getötet oder werden noch unter den Trümmern gesucht.
Da der Westen den Angriff wahlweise bestreitet oder die ukrainische Version nachplappert, nach der die Ukraine keine Berufsschule, sondern ein militärisches Objekt angegriffen habe, hat das russische Außenministerium ausländische Journalisten eingeladen, den Ort der Tragödie zu besuchen. Auch ich bin in der Gruppe, die zum Ort des Geschehens reist, weshalb ich heute keine Artikel schreiben kann.
Die interessante Frage ist, ob auch Journalisten von westlichen Mainstream-Medien die Einladung annehmen, denn sie wurde ausdrücklich auch an die in Moskau akkreditierten Journalisten westlicher Medien ausgesprochen. Die BBC und CNN haben die Einladung abgelehnt, ob andere Journalisten westlicher Mainstream-Medien an den Reise teilnehmen, werde ich nach meiner Rückkehr berichten.
Sollte das Internet dort vernünftig funktionieren und nicht wegen Luftalarm gestört werden, werde ich erste Eindrücke auf meinem Telegram-Kanal veröffentlichen.
Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.
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