Die Ergebnisse der Gespräche zwischen Xi Jinping und Trump

📰 anti-spiegel.ru

Da es für eine Analyse des Treffens der Präsidenten Chinas und der USA noch zu früh ist, weil der Staatsbesuch noch läuf...

anti-spiegel.ru📅 14.05.2026
Ukraine, Naher Osten und Korea

Die Ergebnisse der Gespräche zwischen Xi Jinping und Trump

US-Präsident Trump ist auf Staatsbesuch in China. Was sind die ersten Ergebnisse der Gespräche mit dem chinesischen Präsidenten?

Da es für eine Analyse des Treffens der Präsidenten Chinas und der USA noch zu früh ist, weil der Staatsbesuch noch läuft, übersetze ich hier eine Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse, die die TASS veröffentlicht hat.

Beginn der Übersetzung:

Ukraine, Naher Osten und die koreanische Halbinsel: Die Gespräche zwischen Xi Jinping und Trump

Der chinesische und der amerikanische Präsident vereinbarten, sich gegenseitig zu unterstützen.

Laut dem chinesischen Staatsfernsehen CCTV sprach der chinesische Präsident Xi Jinping mit US-Präsident Donald Trump über den Ukraine-Konflikt, die Lage im Nahen Osten und die Situation auf der koreanischen Halbinsel.

Demnach hätten sich die beiden Staatschefs auch geeinigt, sich gegenseitig zu unterstützen.

Die TASS hat das Wichtigste über das Treffen zusammengefasst.

Ergebnisse der Gespräche

Laut CCTV sprach Xi Jinping mit Trump über den Ukraine-Konflikt, die Lage im Nahen Osten und die Situation auf der koreanischen Halbinsel.
Während des Treffens konzentrierten sich die beiden Staatschefs nicht nur auf regionale, sondern auch auf globale Probleme.
Xi Jinping und Trump vereinbarten, sich gegenseitig zu unterstützen..
Insbesondere vereinbarten die beiden Staatsoberhäupter, bei der erfolgreichen Ausrichtung des informellen Treffens der Staats- und Regierungschefs der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) und des G20-Gipfels in diesem Jahr zusammenzuarbeiten.

Die Erklärungen des chinesischen Präsidenten

Xi Jinping erklärte, sein Treffen mit Trump habe inmitten globaler Veränderungen die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich gezogen.
Der chinesische Präsident merkte an, sein Treffen mit dem US-Präsidenten finde „in einer Zeit beispielloser und dynamischer Veränderungen“ statt, in der sich die internationale Lage „an einem Scheideweg“ befinde.
Er betonte, eine Konfrontation zwischen China und den USA werde beiden Seiten schaden, und beide Seiten sollten Partner und nicht Gener sein.
Der chinesische Präsident stellte klar, dass gegenseitige Unterstützung und gemeinsamer Wohlstand es Peking und Washington ermöglichen würden, „einen neuen Ansatz für die Zusammenarbeit zwischen den beiden Großmächten in der neuen Ära zu entwickeln“.
Xi Jinping erklärte, China und die USA müssten Partnerschaften aufbauen und zum Wohle der gesamten Welt stabile bilaterale Beziehungen gewährleisten.
Seiner Ansicht nach sollte 2026 ein historisches und bedeutendes Jahr für die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern sein.
Xi Jinping erklärte, China und die USA müssten ihre Kräfte bündeln, um globale Herausforderungen zu bewältigen und eine sichere Architektur für die bilaterale Zusammenarbeit aufzubauen.
Die Grundlage der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und den USA sollte gemeinsamer Nutzen bilden, denn in Handelskriegen gebe es keine Gewinner, betonte er.
Seiner Ansicht nach könne ein falscher Ansatz zur Lösung der Taiwan-Frage einen direkten Konflikt zwischen Peking und Washington provozieren.
Der chinesische Präsident fügte hinzu, das Streben nach „Unabhängigkeit der Insel“ und regionaler Frieden schlössen sich gegenseitig aus.
Die Wahrung der Stabilität in der Taiwanstraße sei der wichtigste Faktor für die Beziehungen zwischen China und den USA, erklärte er.
Amerikanische Unternehmen seien aktiv an der Förderung des Prozesses von Reformen in China beteiligt, so Xi Jinping.
Der chinesische Präsident stellte klar, Peking werde weiterhin eine Politik der zunehmenden Öffnung gegenüber anderen Ländern verfolgen.
China und die USA sollten die Kommunikationskanäle zwischen den Streitkräften beider Länder angemessen nutzen, bemerkte er.

Trumps Erklärungen

Zu Beginn der Gespräche mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping äußerte Trump die Hoffnung, dass die Beziehungen zwischen den USA und China ihren historischen Höhepunkt erreichen würden.
Er erklärte, die USA beabsichtigten, den Handel mit China auf der Grundlage der Gegenseitigkeit zu betreiben.
Der US-Präsident merkte an, dass er hochrangige Führungskräfte bedeutender amerikanischer Unternehmen als Teil seiner Delegation nach China mitgebracht habe.
Trump räumte ein, dass es im Laufe der langjährigen Beziehungen zwischen den beiden Staatschefs gelegentlich zu Schwierigkeiten gekommen sei, diese aber stets beigelegt werden konnten.
Nach dem Treffen erklärte er, die Gespräche mit Xi Jinping seien gut verlaufen.
Trump und Xi Jinping seien sich einig gewesen, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe, teilte das Weiße Haus mit.
Sie betonten außerdem, dass beide Seiten darin übereinstimmten, dass die Straße von Hormus offen bleiben müsse, „um den freien Fluss von Energieträgern zu gewährleisten“.
Die Erklärung des Weißen Hauses hob hervor, dass Trump ein gutes Treffen mit Xi Jinping in Peking geführt habe und dass beide Seiten vereinbart hätten, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken.
Während seines Treffens mit Trump äußerte Xi Jinping laut einer Mitteilung des Weißen Hauses Interesse an einer Erhöhung der Ölimporte aus den USA, um die Abhängigkeit von der Situation in der Straße von Hormus zu verringern.

Ignorieren der Taiwan-Frage

Trump ignorierte während eines Fototermins mit Xi Jinping die Fragen von Journalisten zu Taiwan.
Nach Gesprächen in der Großen Halle des Volkes trafen die beiden Staatschefs am Himmelstempel (Tiantan) ein und posierten für den Pressepool des Weißen Hauses für ein Foto.
Journalisten riefen dem amerikanischen Präsidenten zu, ob die Taiwan-Frage während des Treffens besprochen worden sei, doch Trump wandte sich schweigend ab und ging von den Journalisten weg.

Der Besuch des US-Präsidenten in China

Trump traf am 13. Mai in China ein.
Ziel des Besuchs ist es, Differenzen in den Bereichen Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie anderen wichtigen bilateralen Fragen abzubauen und beizulegen und die Positionen zu globalen Themen, darunter erwartungsgemäß auch der Konflikt zwischen den USA und dem Iran, abzustimmen.
Es wird erwartet, dass beide Seiten auch über die Situation mit Taiwan sprechen, die angesichts des „Ein-China-Prinzips“ eine rein innerchinesische Angelegenheit Pekings ist.
Der US-Präsident wird bis zum 15. Mai in China bleiben.

Ende der Übersetzung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

Zurück
N&aumlchster Beitrag: Araghchi: Die Straße von Hormus ist für alle Schiffe offen, die mit der iranischen Marine kooperieren
📋 Vollständig gespiegelt von anti-spiegel.ru
👁 3 Aufrufe 👤 3 Leser

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert