Wenn die Grippeimpfung eine Woche lang shedded

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Influenza A and B Viral Shedding in Adults Immunized with Live Attenuated Influenza Vaccine

drbine.substack.com📅 12.05.2026

Im August 2025 habe ich diesen Artikel geschrieben:

Nun kamen die Daten offiziell rein, aber nicht von Pharma gespondert sondern von normalen Gesundheitseinrichtungen.

Tower, B. M., Liu, C. M., Diemert, D. J., Nelson, S. G., Ware, C. E., Salazar, J. E., Pham, T., Leventis, R. M., Rose, K. E., Roberts, A. L. S., Weber, N. O., Sung, E. H., Aziz, M., Troyer, R. M., & Park, D. E. (2026). Influenza A and B Viral Shedding in Adults Immunized with Live Attenuated Influenza Vaccine. Clinical Infectious Diseases. https://doi.org/10.1093/cid/ciag294

Wir untersuchten 283 gesunde Erwachsene (108 in der Grippesaison 2023–2024, 175 in der Grippesaison 2024–2025) nach intranasaler Verabreichung eines LAIV. Nasenabstriche wurden am 1., 2.–4. und 5.–7. Tag nach der LAIV-Verabreichung entnommen, um die RNA von Influenza A und B mittels RT-PCR zu quantifizieren. Der Virusnachweis, die Dauer und die Viruslast der Ausscheidung, die Clearance-Kinetik sowie die Nachweiswahrscheinlichkeit wurden über die Saisonen, die Zusammensetzung der Impfstämme (vierwertig vs. dreifach) und die Wirtsfaktoren hinweg verglichen. Atemwegsbeschwerden wurden erfasst

Getestet wurde der quadrivalente FluMist® Grippeimpfstoff von AstraZeneca um den es auch in meinem Artikel ging.

Streng genommen ist nichts neu, was in dieses Paper steht, das steht auch schon mehr oder minder im Beipackzettel.

Abbildung 2. Virenclearance-Profile von Influenza A und B nach einer Impfung mit attenuiertem Lebendimpfstoff. Die Spaghetti-Plots zeigen die Virusausscheidung über drei Zeiträume nach der Impfung (Tag 1, Tag 2–4 und Tag 5–7 nach der LAIV-Impfung) bei Teilnehmern mit RT-qPCR-bestätigter Influenza A oder B, aufgeschlüsselt nach Influenza-Typ und Virenclearance-Profil. Graue Linien stehen für einzelne Teilnehmer, während blaue Linien Trends auf Gruppenebene anzeigen. Steigung und bedingtes R² für jedes lineare Modell mit gemischten Effekten sind in schwarzer Schrift angegeben. Die Stichprobengröße für jedes Virusclearance-Profil ist in schwarzer Schrift angegeben.

Während individuelle Verläufe (graue Linien) variieren, zeigen Gruppen-Trends (blaue Linien),dass das Virus eine Woche lang geshedded wird.

Eine frühe Virusausscheidung war häufig: Bei 86,9 % der Teilnehmer wurde am ersten Tag Influenza-A- oder -B-RNA nachgewiesen, bei 52,7 % kam es zu einem gleichzeitigen Nachweis beider Viren. Die Nachweiswahrscheinlichkeit sank von 92 % am Tag 1 auf 9 % am Tag 7. Influenza B wies eine längere Ausscheidungsdauer (Median 2,0 vs. 1,0 Tage; p < 0,001) und eine höhere Ausscheidungslast (4,2 vs. 4,0 log₁₀ RNA-Kopien/ml; p < 0,001) auf. Es wurden drei Clearance-Profile identifiziert: schnell (Clearance ≤ 4 Tage), moderat (5–7 Tage) und langsam (≥ 7 Tage). Die Profile waren über die Jahreszeiten hinweg konsistent, jedoch war Influenza B in den Gruppen mit langsamerer Clearance überproportional vertreten (p < 0,001). Die gesamte Viruslast (p < 0,01) und die Ausscheidungsdauer (p = 0,01) standen in Zusammenhang mit der gesamten Symptombelastung.

Fast alle Geimpften (über 87 %) scheiden bereits am ersten Tag Virenerbgut aus, oft sogar von beiden Influenza-Typen gleichzeitig.

Die Menschen shedden eine Woche messbar: 92 % am ersten Tag und immer noch 9 % nach einer Woche.

Schlussfolgerungen. Die Replikation von LAIV beginnt innerhalb von 24 Stunden und nimmt in der ersten Woche ab, wobei eine anhaltende Ausscheidung nach dem 7. Tag selten ist. Influenza B repliziert sich stärker und hält länger an als Influenza A. Die Symptombelastung korreliert mit der Ausscheidungsdauer und der Viruslast.

Im Klartext. Diese Menschen bekommen eine Influenzainfektion mit Viren, die sich vermehren und die Menschen eine Woche lang krank machen und schwächen.

Biologisch gesehen handelt es sich bei der Gabe von LAIV um eine kontrollierte Ansiedlung von Viren in der oberen Atemwegsschleimhaut, denen diese Menschen unter normalen Umständen möglicherweise überhaupt nicht begegnet wären oder wenn, dann nur einem Virenstamm gleichzeitig.

Die Impfviren verbreiten sich extrem schnell. 87 % der Probanden haben bereits nach 24 Stunden nachweisbare Virusmengen (RNA) in der Nase. Das zeigt, dass, diese Viren extrem gut an die menschlichen Nasenschleimhautzellen binden.

Es handelt sich bei dieser Impfung um eine Ko-Infektion, die in er Natur so nicht so häufig und extrem vorkommen würde. In über der Hälfte der Fälle (52,7 %) vermehren sich Influenza-A- und Influenza-B-Viren gleichzeitig im selben Gewebe. Das ist biologisch bemerkenswert, da Viren oft miteinander um Ressourcen konkurrieren. Ob das Gesund ist, sei mal dahin gestellt. Ob diese Viren sich dadurch mischen können, vielleicht auch mit einer natürlichen Infektion, sollte untersucht werden.

Die Ausscheidung von Viren über 7 Tage bei 9 % der Probanden, birgt das Risiko in sich, dass eine theoretische Möglichkeit besteht, diese Partikel an die Umwelt abzugeben und vor allem immunsupprimierte Menschen oder vulnerable Gruppen mit diesen Viren zu infizieren.

Die Daten beschreiben wie Viren gezielt in ein Ökosystem (die Nase) eingebracht wird, dort für etwa 2 bis 7 Tage eine messbare Virenlast erzeugen (besonders Typ B) und dabei klinische Symptome hervorrufen. Ob eine Immunität und ein Schutz erzeugt wurde, wird in diesen Daten nicht gezeigt, nur dass sich das Virus eine Woche lang wohl fühlt und seinen Spaß hat.

Der attenuierte Lebendimpfstoff gegen Influenza (LAIV) induziert eine Schleimhautimmunität durch eine begrenzte Virusvermehrung in den oberen Atemwegen; die Dynamik der Virusausscheidung nach der Impfung und ihre klinischen Korrelate sind jedoch noch nicht vollständig charakterisiert.

Die Krankenkassen zahlen dafür, dass man gesunden Menschen eine Ladung Viren in die Nase spielt, wissen aber gar nicht so genau, wer wie lange zur Viren-Schleuder wird oder warum der eine schnieft und der andere nicht. Man bekommt eine Grippe auf Probe und alle schauen zu was passiert. Ob andere Menschen durch Shedding ebenfalls infiziert werden ist ein unerforschter Überraschungseffekt.

Das Immunsystem, dass mit diesen “Hobbyvieren” erst einmal eine Woche beschäftigt ist, könnte in dieser Zeit andere Viren Viren übersehen oder einfach nicht die Kapazitäten haben, sich auch noch um das reale Problem zu kümmern.

Unseres Wissens ist dies die erste Studie, die die frühe Virusausscheidung nach einer LAIV-Impfung in einer erwachsenen Population untersucht. Wir haben festgestellt, dass die Virusausscheidung nach einer LAIV-Impfung bei Erwachsenen mit der in pädiatrischen Populationen beobachteten vergleichbar sein könnte. Konkret wiesen 91 % der Erwachsenen in unserer Studie nach der LAIV nachweisbare Influenza-A- oder -B-RNA auf, im Gegensatz zu früheren Berichten, die eine Nachweisrate von 4,2 % bis 50,0 % für Influenza-Virus-RNA bei Erwachsenen angaben. Dies spiegelt wahrscheinlich eine frühere Probenahme, eine kurze Ausscheidungsdauer, Unterschiede in der Zusammensetzung der Impfstämme sowie einen empfindlicheren RT-qPCR-Nachweis im Vergleich zur Immunfluoreszenz oder Gewebekultur wider, die in früheren Studien verwendet wurden. Da die Virusausscheidung nach der LAIV-Impfung mit dem Ausmaß der Immunantworten in Verbindung gebracht wurde könnte die bei Erwachsenen beobachtete höhere Ausscheidungsrate eine biologische Erklärung dafür liefern, warum die Wirksamkeit der LAIV bei Erwachsenen ähnlich sein kann wie bei Kindern.

Das klingt harmlos, bedeutet aber, dass AstraZeneca seinen Beipackzettel aktualisieren muss von 20% Shedding bei Erwachsenen auf 91%.

Package Insert – FluMist Quadrivalent

Was haben die Hersteller da eigentlich gemessen? Sind die Daten von AstraZeneca frisiert oder waren die nur zu doof zum messen? Der Unterscheid zwischen 91% und 20% fällt nicht mehr in den Bereich der Messungenauigkeit.

Nun addieren wir, was diese Studie nicht gemacht hat.

“Impfviren, die infizieren und sich vermehren können, lassen sich aus Nasensekreten von Impfempfängern kultivieren (Ausscheidung)”

Was sich kultivieren lässt ist auch ansteckend, zumal die Impfviren in der Placebogruppe nachgewiesen wurden, laut Beipackzettel.

“Zehn Influenza-Isolate (9 Influenza A, 1 Influenza B) wurden aus insgesamt sieben Placebo-Probanden kultiviert. Bei einem Placebo-Probanden wurde eine leichte symptomatische Infektion mit dem Typ-B-Virus bestätigt, die durch einen FluMist-Empfänger in derselben Spielgruppe als übertragener Impfvirus nachgewiesen wurde.”

91% der erwachsenen Probanden haben geshedded.

Während man asymptomatisch an Corona “erkrankte” Menschen in Quarantäne steckte, dürfen aktiv infizierte Menschen mit Rotznase trotzdem eine Woche lang frei herumlaufen, weil zwei Influenzaviren gleichzeitig weniger schlimm sind als ein Coronavirus, das keine Symptome macht.

Das muss man nicht verstehen.

Man muss wahrscheinlich dankbar sein, dass man, sollte man infiziert werden, durch einen LAIV-Geimpften, diese Impfung aus patentrechtlichen Gründen nicht auch noch nachträglich bezahlen muss, wie die Bauern, deren Maisfelder durch Genmais verseucht wurden.


Unterstützungsmöglichkeiten:

Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav

Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:

  • Konto für Unterstützung für das Projekt Scan 2000

    Dr. Merse DE34 4305 0001 0302 7851 75 Sparkasse Bochum

  • Horst Reissner: IBAN DE51 4401 0046 0406 4514 67

  • Dr. S. Stebel: https://ko-fi.com/einmalmitprofisarbeiten

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Zarzer, B. (2004, May 24). Percy Schmeiser verliert gegen Monsanto. Telepolis. https://www.telepolis.de/article/Percy-Schmeiser-verliert-gegen-Monsanto-3434763.html

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